am 02.04.2004 13:59 schrieb Thorsten Gowik:
allerdings scheint es (Laut einem Test des LinuxMags) mit dem Installations Support bei Linux (SuSE/RotHut/Mandrake) auch nicht so weit hergeholt zu sein.
Anfang 2003 hatte ich ein Problem mit der Installation einer Suse 8.x - irgendwie wollte die HD, auf der vorher div. andere Partitionen und Filesysteme waren, nicht so wie ich wollte. Weil ich's eilig hatte und nicht gro� rumsuchen wollte rief ich bei Suse an. 20 Minuten machten 40 Euro Rechnung und gebracht hat's nix. Dann hab ich doch selbst gesucht, feststellen m�ssen dass der Fehler eigentlich supersimpel war und ihn binnen 10 Minuten selbst beseitigt.
Vielleicht (hoffentlich) ist das nicht repr�sentativ. Aber ich will mal so sagen: wenn ich am PC ein Problem habe, ist der Herstellersupport und insbesondere die Hotline f�r mich mittlerweile die letzte L�sung.
Schick ich ne Mail an Asus, kommt keine Antwort. Ruf ich bei Microsoft an, schalten die mich als 08/15-Kunde direkt in die Studenten-WG durch, wo ein paar Selbsternannte mit Frage/Antwort-Katalog sitzen. Ruf ich bei Lexware an - genau das selbe. Das Suse-Beispiel hatte ich schon und Adobe macht IMHO auch keine Ausnahme. Im Vergleich dazu sind die meisten Newsgroups und ML-Archive wesentlich schneller und einfacher zug�nglich, informativer und g�nstiger.
Auf der anderen Seite: wo soll's auch herkommen? Gerade komm ich von nem Kunden zur�ck, wo sie bis vor kurzem sogar noch den 30-Euro-Virenscanner am liebsten mit einer einzigen Lizenz f�nfmal installiert haben. Spart ja Geld. Die Produkte sollen m�glichst billig sein, Beratungsleistung an und f�r sich mag eh kaum einer bezahlen und dann reduziert sich der Support der meisten Hersteller fast zwangsl�ufig auf ein Minimum.
Gr��e
Tim
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