Michael Bischof schrieb:

> "Extremadura stellt komplett auf Linux und OpenDocument um 
> Die spanische Region Extremadura[1] will innerhalb eines Jahres alle 
> Behördenrechner auf Open Source umrüsten und den freien Dokumenten-Standard 
> Open Document Format[2] (ODF) für die gesamte Bürokommunikation verbindlich 
> machen. Die Regierung der Region sei damit die erste Verwaltung, die 
> Standards internationaler Organisationen zur Förderung der technologischen 
> Innovation und zur Reduzierung der Abhängigkeit der Nutzer von bestimmten 
> Computerplattformen vollständig übernehme, erklärte Luis Millán de Vázquez de 
> Miguel bei der Vorstellung des Beschlusses am vergangenen Freitag." 

Ich hoffe immer nur, daß das nicht einfach Manöver sind, um sich in eine
andere Verhandlungsposition gegenüber Microsoft zu bringen. Ich spreche
öfters mit einem Entscheider beim Kunden (10.000 Arbeitsplätze), für den
ist das so ein Höhö-Thema: Mal sehen, wieviele Linux-Desktops wir den
Microsofties vor die Nase halten müssen, bis sie beim Preis nachgeben.
Dabei sollte es doch eigentlich um viel mehr gehen, als ein paar
Hunderttausend Euro Ersparnis in einem Unternehmen, das jedes Jahr
Milliarden umsetzt.

> Aber die Idee, dass auf diesem Planeten eine 
> Behörde so auftritt...

Tja, es sitzen nicht überall Betonschädel, sondern mitunter auch mal
Leute wie Du und ich. ;-)

-martin

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