Michael Bischof schrieb:
Am Freitag, 1. September 2006 00:26 schrieb Manfred Kuberczyk:
Michael Bischof schrieb:
Nein, nein! Du rufst kcharset auf, klickst die 4-5 wichtigen
Sonderzeichen an und mit dem copy-and-paste-System von Linux
Wenn ueberhaupt, dann das von deinem Windowmanager. "Linux" kennt kein
Copy und Paste.
Doch! In der Konsole: markieren (=ist in der Zwischenablage), dritte Maustaste
(bei mir das Scrollrad) drücken=einfügen
Wieder falsch. Wie ich dir beim letzten Stammtisch schon sagte, ist dies
ursprünglich eine Funktion der Anwendung gpm, die von einigen
"Konsolen-Emulatoren" diverser Fenstermanager nachempfunden wurde. Der
Kernel namens Linux stellt das nicht selbst bereit.
(das erheblich besser als das von
Windows ist)
Den Unterschied erklaer mir mal bitte!
Siehe oben: bei Windows brauchst Du für jeden einzelnen dieser Vorgänge 2
Klicks mehr - wenn Du mit einem Text arbeitest ist das tatsächlich erheblich
erheblich umständlicher.
Du gehst hier davon aus, dass man Copy-Paste mit der Maus durchführt.
Ich benutze hier wie dort per Tastatr Ctrl-c, Ctrl-v, das ist bei beiden
Systemen identisch.
und in der Schule) kriege ich als Angebot (nur unter XP! Mehr als ein Drittel
meiner SchülerInnen haben aber noch win98) utf-8, nicht iso-8859-9.
Das ist unsere Klientel für den Umstieg auf Linux.
Um zu Deinem Beispiel aus einem anderen Posting, von Dir, zu kommen: Ich
habe erst angefangen mir dicke Buecher unter den Arm zu klemmen,
*nachdem* ich mich mit Linux beschaeftigt habe. So intuitiv, genial und
einfach finde _ich_ Linux nicht.
Um schnell den Kenntnisstand zu erreichen, die bis zum Umstieg nach
Linux unter Win erreicht wurden, sind Bücher ein gutes Mittel. Um unter
Linux diverese Themen zu erreichen, *muss* man das Thema verstehen. Ich
habe beispielsweise die Funktionsweise von DNS verstanden, als ich unter
SuSE 6.0 einen DNS-Server aufsetzte. Es reicht also nicht, wie unter
einem uns allen bekannten Betriebssystem,
- im Exploder ein Verzeichnis freizugeben (natürlich unter Mißachtung
der Tatsache, dass Everyone Zugriff hat, "aber wen juckt das schon, es
funktioniert doch")
- oder im Zerver Manascher den DHCP Service aktivieren und nach ein
bischen rumprobieren: siehe da, ein weiterer DHCP-Server ist im Netz.
Wer sich mit Netzwerken auskennt, weiss, dass jetzt wohl der
Geschäftsführer anrufen lässt, warum der halbe Standort offline ist.
Daraus schließe ich, dass gerade für einen Anfänger, der die Grundlagen der
richtigen Bedienung des Werkzeugs PC lernen will, Linux das bei Weitem
überlegene Betriebssystem ist, weil es von Anfang an auf das Prinzip setzt
"wissen was man tut". In meinem Umfeld ist diese Botschaft wohl nicht
Richtig.
durchsetzbar. Da hörte ich gestern: Standard ist, was die Meisten zuhause
haben.
Leider richtig.
Deshalb lesen wir an der Schule ja auch nicht mehr Goethe. Schließlich hat die
Bildzeitung eine viele höhere Auflage. Nur in einem Punkt sind wir noch
"Scheiße ist toll, denn Millionen Fliegen können nicht irren"
Gruss
Silvério
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