Am Mittwoch, 8. November 2006 20:38 schrieb Manfred Kuberczyk: > > Ich schmeiße jetzt einfach mal den Begriff Lobbyismus [1]. So > > mancher Industrielle oder Konzern würde es bestimmt gerne sehen, dass > > durch die Gesetzesnovelle XYZ sein eigenes Monopol weiter besteht oder > > gar gestärkt wird. Dabei kann es in der Wirtschaft um Milliarden von > > Euros gehen. Man denke dabei auch nur mal an die Softwarepatente oder > > das Kyoto-Protokoll, aber das ist hier nicht das Thema... > > Lobbyismus ist an und fuer sich nichts schlechtes. Jeder, auch die > Industrie, Konzerne usw. haben das Recht sich einen Wahlausgang zu > wuenschen! > wikipedia is ne feine sache. aber die allmächtige wahrheit ist es ja wohl kaum. "lobbyismus" (allein das wortkonstrukt macht mich schaudern) findet per definitionem völlig unabhängig von irgendwelchen wahlen statt. womit ich mich erfolgreich im kreis gedreht hätte & zur not auf den (gar nicht SO falschen) anarcho-klimbim einschwenken könnte, dass wahlen, würden sie etwas verändern verboten wären...
und "lobbyismus" ist natürlich per se etwas schlechtes, da nämlich - ich zitiere sicherheitshalber - "Industrie, Konzerne usw. das Recht (haben) sich einen Wahlausgang zu wuenschen!". was ja nun erfahrungsgemäss ganz gut funktioniert. auch ohne "wahlautomaten"!!! rené -- ---------------------------------------------------------------------------- PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

