Manfred Kuberczyk wrote:
Christian Felsing schrieb:
Hallo Michael,
wir sind uns sicher einig, dass so ein Workshop wieder stattfinden
sollte. Diesmal sollten wir es aber vielleicht Linux Installationsparty
nennen ;-)
Sehr einverstanden!

Mein Vorschlag wäre dem eigentlichen Workshop eine Installationsparty vorausgehen zu lassen (z.B. das Wochenende zuvor) Hier kann man sich dann auf das Installieren inkl. Hardwaretest konzentrieren. Wenn dann noch jeder seine 'Verschenkhardware' zur Verfügung stellt kann man vieleicht auch die ein oder andere Kiste wieder flott machen.

Michael Bischof schrieb:
einzuführen, ließ sich nicht umsetzen. Der Grund ist einfach:
das würde voraussetzen dass alle Installationen gleichzeitig fertig sind. Das ist aber bei solch einer Veranstaltung unmöglich. Niemand weiß, mit welcher Hardware der Anfänger kommt - er weiß das ja selber nicht! Ich persönlich habe das unterschätzt.

Genau dies wäre bei einer separaten Inst-Party automatisch der Fall, alle Installationen wären zum Workshop fertig und die Hardware wäre 'aussortiert'.

Ein weiteres Problem waren die CD-Roms, die "passende" CD war natürlich
immer gerade woanders in Benutzung. Für mich war so eine Veranstaltung
auch eine neue Erfahrung, aber man kann daraus ja nur lernen.

z.B. mehrere, bis zu zehn CDs rw. Auch sollte es sich auf _eine _ Distri beschraenken.

Mein
Vorschlag dazu ist ein Netinstall Server. Wer einen moderneren PC hat,
braucht sich nur am LAN anzuschließen, PXE Boot auswählen und dann nur
noch die gewünschte Distribution auswählen. Ansonsten bringe ich aus
meinem Fundus ein paar Intel bzw. 3com Karten mit PXE Rom mit, die
werden ja nur für die Installation gebraucht. Für besonders harte Nüsse
steht noch eine Knoppix Live CD zur Verfügung, die natürlich auch über
das LAN gebootet werden kann. Ein Debian und Ubuntu Mirror steht auch
zur Verfügung, der Download über das Internet ist also nicht nötig.

PXE scheint ein sehr guter Loesungsansatz zu sein. Dein Vorschlag bezieht sich auf eine debianeske Distri, kommt mir sehr zu pass :-D

Da kann ich nur zustimmen. Im Vorfeld sollte die Anzahl der Distris, mit hinsicht auf die zu erwartende Rechnerlandschaft, auf zwei eingeschränkt werden. Die Installation und der Umgang mit einem Installationsserver sollten von uns dan auch vorab 'getestet' werden damit sich alle bei der Installationsparty auskennen.

Das war ein Konzeptfehler, sorry. Installieren heißt wohl auch immer ein wenig die Hardware der Leute zu reparieren.

Funktionierende Hardware _muss_ Voraussetzung sein.

In unserem Fall war 75% der mitgebrachten Hardware defekt

Das war Schrott! Mit einem 233MHz Rechner wird allein die Installation zur Geduldsprobe. Mit GUI braucht ein modernes Linux auch bedeutend mehr Rechenpower.

Ich denke anhand der ausgewählten Distris sollten dann auch Hardwareempfehlungen ausgesprochen werden.

Vor der Installation sollte auch ein memtest86 Durchlauf Pflicht sein,
das kann stundenlange Sucherei ersparen.

Ein memtest kann aber auch stundenlang dauern, oder bringe ich da jetzt was durcheinander?

Bei der Installationsparty ein paar Stunden für Tests zu 'opfern' wäre dann nicht so kritisch.

Ein dezenter Hinweis, dass
Linux auf defekter Hardware genauso wenig wie Windows läuft, wäre da
sicher angebracht.

Och, dezent braucht /der/ Hinweis nicht zu sein.

Die Empfehlungen sollten mit der Einladung ausgeteilt werden. Für Rückfragen gibt's ja auch noch die Liste.

Notfalls kann ich ja beim nächsten mal ein paar Teile
(Festplatten, RAMs etc.) mitbringen.

Bring mit!

Seh ich auch so, deshalb mein Vorschlag mit der 'Verschenkhardware'.
Bei mir fällt auch noch so einiges rum, was in einem anderen Rechner eventuell besser aufgehoben ist. Eventuell kann man ja auch 'nen kleinen HW-Flohmarkt integrieren. ;-)

Bleibt eigentlich nur die Frage, wann der nächste Workshop stattfindet.

Januar/Februar?

Ich denke wir (die PUG) sollten den Januar nutzen und die Konzepte und Durchführung der Workshops planen bzw. alle Teilnehmer auf den gleichen Stand bringen. Für das eigentliche Seminar sollten wir dann auch eine Agenda aufstellen welche die Teilnehmer tatsächlich an das 'doing' unter Linux heranführt.


Gruß,
Klaus
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