Vorführung. Deshalb sollten wir unseren Anspruch an ein Workshop und die hierfür benötigte Hardware hinter den der Einführung zurückstellen. Ich denke einem Einsteiger ist mehr geholfen wenn wir unter Linux mal das Filesystem beleuchten und nicht versuchen alle mit 3D-Effekte zu beglücken.

Es geht mir auch eher darum, sinnvolle HW/SW Kombinationen zu installieren. Einmal will sich sicher niemand mehr den Stress mit Schrott-Hardware (z.B. defekte Platte) antun, auf der anderen Seite sind stundenlange Festplattenquälereien auch keine rechte Freude. Eine komplette Ubuntu Installation dauert auf einem halbwegs aktuellen System (z.B. K8/2200MHz, 1GB RAM) ca. 30 Minuten. Auf 100er Pentium mit 64MB waren das gut 4h. Auf so einer Möhre würde auch sicher niemand Windows XP installieren, zudem so eine Mühle dann eher mit Swappen als mit der Anwendung beschäftigt ist. Der Start von OpenOffice dauert dann auch bis zu 10 Minuten.

Im Wiki habe ich auch schon einmal was zu Themenvorschlägen geschrieben. Bitte ggf. noch ergänzen. An dieser Stelle sollten nun auch die Schwerpunkte formuliert werden.
Wenn wir mal versuchen (für manche aus der Seniorenecke wird's jetzt schwer ;-)) welche Fragen und Probleme uns am Anfang beschäftigt haben, sind das nicht unbedingt die Themen für HighEnd Maschinen. Aber genau hier sollten wir ansetzten um am Ende nicht eine Gruppe staunender Einsteiger mit ihren Fragen zurückzulassen.

Ein guter Einwand, dennoch sieht es doch einfach besser aus, wenn die Windows nicht träge von A nach B wackeln, sondern samt Inhalt sich ganz sauber und ohne Ruckler verschieben lassen. Mit einem halbwegs aktuellen Aldi PC ist das auch kein Problem. Sicher werden aber auch Fragen kommen, wie man z.B. CDs brennt, oder wie man eine einfache Firewall realisiert. Gerade im Sicherheitssektor nimmt Linux für sich in Anspruch, besser als Windows zu sein. Der Regelsatz

iptables -P INPUT DROP
iptables -P FORWARD DROP
iptables -A INPUT -s 127.0.0.0/255.0.0.0 -j ACCEPT
iptables -A INPUT -m state --state RELATED,ESTABLISHED -j ACCEPT

sollte das Minimum sein und schützt schon vor dem Gröbsten. Wie die Verbindung in das Internet realisiert werden kann, sollte auch beantwortet werden.


Eye-Candy war eine Vorführung und sollte es auch bleiben. Ich stelle jedenfalls nicht den Anspruch an mich einem Einsteiger so etwas zu installieren.

Sicherlich gibt es für einen Anfänger wichtigere Dinge, s.o. Einen Hinweis zur nötigen HW Ausstattung gab es bei dem Vortrag auch.

Ich denke wir sollten uns dringend mal zusammensetzten und die Agenda für den Workschop aufstellen und dann so Themen wie Hardware beleuchten.
Sollten wir wieder in der Straßenmühle machen. Wann ?

Grüße
Christian

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