Michael Bischof schrieb:
Was heißt das Alles konkret? Werden jetzt in diesem Land Tausende von Kids auf ihre Eltern einstürmen, sie bräuchten einen neuen PC mit den
Nein, so schlimm wird es wohl nicht werden. OpenGL wird es auch weiterhin geben, zumindest im Profisektor (z.B. CAD) wird es OpenGL auch weiterhin geben. GM, VW, Ford oder Daimler Chrysler werden ihre CAD Software wohl kaum wegwerfen, bloss weil irgendeine Betriebssystem Klitsche OpenGL nicht mehr unterstützen will. Ich wüsste auch keinen Grund, warum man nicht für DirectX ein OpenGL Treiber entwickeln sollte, falls man es brauchen sollte. Die Game Hersteller werden sich wohl auch kaum mit den paar Leuten als Kunden zufrieden geben, die einen 3000 Euro PC nebst Windows Vista haben. Die nächsten 2 Jahre wird wohl erstmal nichts ohne Windows XP und DirectX 9 laufen.
Spezifikation ..., damit endlich bestimmte Spiele auf ihrem PC laufen können? Denn Vista allein ist doch vermutlich für diese Sorte von IT-Klienten kein wichtiges Argument.
Ich muss auch immer das Neuste haben ;-) Für KDE beta Versionen oder rc-Kernel konnte ich schon Gründe finden, für Vista bisher jedoch nicht. Wenn ich meinen FX62 beschäftigen möchte, dann geht das auch unter Linux mit entsprechenden Anwendungen, z.B. Video encoden.
Läuft denn dieses "counter strike" genannte Zeug, über das die Medien so viel schreiben, auch unter Linux? Resp. wäre das auf der XGL-fähigen Linux-Kiste für 600-900 Euro machbar? Oder vergleichbar Angenehmes?
Quake3 und Doom3 laufen definitv unter (RedHat) Linux, jedenfalls wenn eine NVidia Grafikkarte mit den NVidia Treibern installiert ist. Eine Native Version für Linux von HL2 / CS gibt es leider nicht, nur so ein Hack unter Wine. Kurz gesagt würde ich HL2 nur unter Windows XP spielen. Was NVidia da mit seiner Schnittstelle treibt, wird nur zu einer weiteren Verunsicherung des Marktes führen. Linux hat eben sein konsistentes und bewährtes OpenGL.

Die neusten Ego-Shooter gibt es unter Linux größtenteils nicht, sicher einer der Gründe, warum Linux nicht den Erfolg auf dem Desktop hat, wie Windows ihn hat. Bei Servern sieht es wieder anders aus, ein CS Server unter Linux ist kein Problem. Im Serverbetrieb führt nun einmal kein Weg an Linux vorbei - na schön, FreeBSD oder Solaris sind durchaus Alternativen zu Linux ;-)

Grüße
Christian

--
----------------------------------------------------------------------------
PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

Antwort per Email an