Am Montag 11 Dezember 2006 17:15 schrieb Michael Bischof: > > (Bei mir lief bisher Mandrake/Mandriva auf alten Kisten einigermaßen > flüssig. Auf diesem Schulrechner auch-für die Schule muß es in jedem Fall > ein bißchen hübsch aussehen!)
Auch bei uns läuft Mandriva meist nach einer Neuinstallation recht gut, aber sobald etwas geändert werden soll, fängt das ganze System an langsam zu sterben. Beispielsweise ein Upgrade auf eine neuere Version via Internet zerstört fortan den Installationsmechanismus für unerfahrene User. Das Problem ist dann das folgende: Man fügt eine neue Distributionsquelle im schön grafischen Paketquellenmanager hinzu, er zieht sich die Filelisten aus dem Netz und man kann installieren. Soweit kein Problem. Dann, zwei Wochen später will man wieder etwas installieren, sucht das Programm im schön grafischen Tool zum installieren von Software, klickt auf installieren, und dann hat man einen wunderbaren CPU-Workout Prozess am laufen, sprich 100% CPU auslastung bis zum killall befehl. Es gibt keine Fehlermeldung. Da gibt der ungeübte User dann auf. Ich als schon etwas erfahrenerer User starte das Programm mal aus der Konsole, um eventuellen Output zu sehen, und siehe da: Unable to fetch package. Schon nach ca. 2 Sekunden, danach nichts mehr ==> killall. Daraufhin denkt sich der gentooianer oder debianer: emerge --sync bzw apt-get update könnte helfen. Also ab in den schön grafischen Paketquellenmanager, die Quelle markiert, auf aktualisieren geklickt, die Quelle noch mal markiert und betsätigt, dass ich auch wirklich aktualisieren möchte. ==> ein kurz vorbeihuschender Statusbalken. Also nächster versuch mit dem schön grafischen Tool zur Softwareinstallation, ==>killall. also füge ich mal spasseshalber eine neue Quelle hinzu, wieder vom SWITCH-mirror (zwischendurch habe ich via www gecheckt, dass dieser nicht zufällig gerade down ist ...) und siehe da, ein anderes Downloadverzeichnis ist inzwischen aktuell. Nach dieser "Aktulisierung" lässt sich dann auch Software installieren. Aber wehe man macht das ganze ein zweites oder drittes Mal, weil man, wieder ein Paar Wochen später tatsächlich schon wieder Software installieren will. Nach einigen killalls hat man das gleiche problem wieder erkannt und "gelöst" indem man mal wieder die Quellen vom SWITCH-mirror (wieder in einem anderen Verzeichnis) hinzugefügt hat. Jetzt stösst man aber auf Dependencie-Probleme, zum Beispiel beim Installieren von kpdf mit dem schön bunten tool zur Softwareinstallation, anscheinend weil eine dependency zu alt ist, aber die neue, aus den neu hinzugefügten Quellen vom SWITCH-mirror zu neu zu sein scheinen. Das ganze ist mir vorgestern mal wieder so gegangen, und hat dazu geführt, dass ich das script für meine Informatikvorlesung mit kleinweichs Fenster eXtra Plöt ausdrucken musste, da sich das vorhandene xpdf sowie ghostview nicht mit der Druckersteuerung verstanden haben. Interessanterweise kamen die fehlenden Seiten dann nach 3 Neustarts plötzlich reichlich unmotiviert doch aus dem Drucker, aber da wars leider schon zu spät. Naja, von daher halte ich nicht allzuviel von Mandriva. > > Hmmh, ich habe da keine andere Möglichkeit. Mandriva scheint im Moment die > einzige Distri zu sein, die das "out of the box" unterstützt. Aber da so > viele Stimmen jetzt zur Vorsicht raten werde ich nicht diesen Stick > kaufen, sondern mit der Mandriva-One-Live-CD, die das auch, erst mal > schauen ob das geht. Ich würde, falls es nicht allzu Zeitkritisch ist, warten bis die NVIDIA Treiber inclusive GL-Extensions stabil sind (momentan leider nicht der fall), dann kannst du mit einer NVIDIA Karte compiz bzw beryl (*meiner meinung nach besser ist*) benutzen ohne am X server rumzubasteln. Sieht übrigens durchaus schick aus, hatte das letzte Woche mal am laufen, habe dann aber wieder auf stabile Treiber downgegraded, weil ich keine Vollbild Applikationen in anderen Auflösungen als der desktopauflösung von 1600x1200 öffnen konnte, dann ist jedesmal der Xserver gestorben, und da ich ohne TETRIS via Dosbox nicht arbeiten kann... ;-) cu Dieter > > Danke, > > Michael Bischof -- Frank Castle is dead! Call me 'The PUNISHER'!
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