Martin Schmitt schrieb:
Silvério Santos schrieb:

ich habe deswegen den Rechner im Wohnzimmer und ich setze mich nicht die
ganze Zeit neben meinen Sohn, denn dann würde ich meine Tochter
vernachlässigen. Das kannst Du nicht gewollt haben mit Deiner Meinung...

Ich denke, wenn jemand im selben Zimmer ist, ist die Hemmschwelle schon
extrem hoch, irgendwelche Experimente zu unternehmen. Zwangsproxy wäre
Das ist nicht die Intention...

Ich denke, es ist sehr wichtig, Kompetenz zu schaffen und nicht in
blindem Aktionismus irgendwelche Dinge zu blocken. Grundschüler gehen
hoffentlich nicht aktiv auf die Suche nach Pr0n und Drogen, sollten aber
z.B. wissen, daß ihre persönlichen Daten, Wohnort, Name, Geburtstag usw.
niemanden da draußen etwas angehen. Und genau diese Dinge kann keine
technische Beschränkung leisten.
... mein Sohn kann als Erst-Klässler noch nicht richtig lesen und schreiben. Das wird sich zwar ändern, aber jetzt ist die Zeit, Kompetenz zu schaffen *und* ihn gleichzeitig vor Zufallseingaben, Malware, dem Reiz des Verbotenen, usw. zu schützen. Man muss ja nicht das eine lassen, um das andere zu tun.

Außerdem denke ich, dass eine solche Vorstellung allenfalls ein Ideal
wäre und mit der Realität sich höchstens die ersten 3 Wochen deckt.

Wenn Dein Sohn _gut_ ist, wird er keine drei Wochen brauchen, um die
technischen Beschränkungen zu knacken. ;-)
Es geht nicht um einen Wettstreit, sondern darum, den Aufwand zu maximieren. Selbst dann wäre es eine Herausforderung gewesen, die einen (technischen) Lerneffekt bringt, im Gegensatz zum Weglassen der Beschränkung ;-)

Gruss
Silvério
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