On Fri, 9 Mar 2007, Klaus Klein wrote:

Frank Boehm wrote:
On Thu, 8 Mar 2007, Klaus Klein wrote:
Hmm..., ich will da etwas mehr. ;-)
Aus dem Flash und mit NFS!

Wieso mehr? Dieses Ziel ist doch schon laengst erreicht?
Der gepachte Grub war die schwerste Arbeit, was die Leute vom
"Evo T20 Hacking Team" vollbracht haben, damit das
"Linux on Compaq EVO T20 HOWTO" von Dag Sverre Seljebotn geschrieben werden
konnte hat mich beeindruckt.
Jetzt kann ich doch jeden beliebigen Kernel laden.

Mir ist nicht bekannt das es eine Linux Installation gibt welche auf dem Evo T20 ohne USB-Stick oder Netzwerk (also direkt aus dem NAND-Flash) lauffähig wäre. Solltes Du hier mehr Informationen haben, dann nur her damit

welche anscheinend beim flashen aber absolut ignoriert werden. Zumindest hat sich bei mir noch nie etwas beschwert das die Prüfsumme mit dem File nicht übereinstimmt. ;-)

Das behalte ich mal im Hinterkopf, auch wenn ich da im Augenblick keinen
akuten Bedarf mehr sehe.

Was soll's den werden? Ein 64MB oder 96MB Image??
Ich hab hier nur 64MB fest eingebaut.

Hast Du eine SmartMedia Karte installiert? In diese wird dann der Inhalt von filesys2.img abgelegt.

Das Prinzip hab ich vermutet, da ich allerdings 64MB fest eingebauten
Speicher hab und schon bei selbst erstellen Images Probleme hab, wenn sie
groesser als 32MB werden...

Einer anderen Beschreibung nach gibt es auch in den grossen Firmwares nie
ein Datei, die groesser als 32MB wird. Das scheint grundsaeztlich aufgeteilt
zu werden.

D.h. selbst irgendwelche 'DualBoot' Einträge zum laden eines Kernels welcher im NTFS Filesystem hinterlegt ist bringen Dir nichts.

Inzwischen bekomme ich vom grub fuer ntfs bis zu einer Meldung "Loading
stage2 ........" bevor er stehenbleibt.

Aber um die Frage von Dieter Ries <[EMAIL PROTECTED]> aufzugreifen und auf Dein
Hmm..., ich will da etwas mehr. ;-)
Aus dem Flash und mit NFS!
zurueckzukommen.

Was kann man jetzt sofort mit der Kiste anfangen, ohne noch weitere
Bastelstunden oder Experimente anzulegen?

Was ist da? Selbst praktisch erprobt, man hat eine Kiste die nackt * ca. 128MB Ram und
* 32MB Flash bereitstellt, Verbindung mit der Aussenwelt ueber
* 4 USB Ports und einen
* 100MBit Ethernet
* 300MHz Geode grob vergleichbar mit einem 233MHz Pentium
* kleines passives formschoenes Gehaeuse mit nur 9Watt

Was kann genutzt werden?
Ram komplett, Flash nur zum booten, mit einer maximal ca. 30MB grossen
initrd als Ramdisk. Da passen bei einer Komprimierung von ca. 1:2 mind. 60MB
Daten drauf.

In den Flash kann ich im jeden aktuellen Kernel 2.4 oder 2.6 nach eigenen
Vorstellungen erstellt reinbringen. Vermutlich gehen auch die Standard
Kernel der grossen Distributionen. Das erfordert leichte Handarbeit und
bei der ersten Einrichtung einen 2. Pc im Netzwerk, ist aber nicht mehr sonderlich schwer.

Womit kann die Hardware sinnvoll aufgeruestet werden? Mehr Ram, immer
sinnvoll, ein 256MB Kingston SDRam Notebookspeicher um das Ding auf 384MB
laeuft bei mir problemlos.

Mehr interner Flash in Form von inzwischen veralteten Smart Media Karten.
Teuer und nicht sehr ausbaufaehig. Die Karten sind nie wirklich ueber 128MB
hinausgekomme, und kosten neu jetzt noch ca. ueber 60EUR. Dagegen ist ein einfacher 2GB USB-Stick hier fuer unter 14EUR zu bekommen. Keine Frage was
da von Preis/Leistung lohnender ist. Hinzu kommt, der interne Flash kann im
Augenblick nicht von Linux angesprochen werden. Selbst wenn das ginge, koennte trotzdem nur der Teil auf der Erweiterungskarte in den Kartenleser
eines normalen PCs gesteckt werden. Ein halbes Backup ist kein Backup.

Es geht eine Mini Linux Distribution selbst zu erstellen und nur in der
Ramdisk laufen zu lassen. Das ist schnell, kann aber keine Daten
zurueckspeichern. Mit etwas Fleiss wuerde aber z.b. ein wlan router, vpn
server, mini X Server wird eng, ohne weiteres funktionieren. Das hab ich auch schon hier fertig, konnte ich direkt von einem aelteren
Projekt von mir uebernehmen.
Aber, der Aufwand dafuer ist gross und braucht Detailkenntnisse!

*** Vorteil der Stickloesung: Ich kann sofort eine normale Linux Distribution von einem grossen PC direkt
auf den 2GB Stick installieren. Passe die fstab des usb Stick an und hab ein
fertiges normales System meiner Lieblings Distri. Mit allen Moeglichkeiten.

Fuer ein Backup auf DVD wird der Stick kurz an den PC mit DVD-Brenner
angeschlossen. Das geht schneller als uebers Netzwerk. Hier versorge ich ca. ein knappes Dutzend Rechner mit eigenen Paketen, fuer
den kleinen Evo nicht immer Sonderanfertigungen erstellen zu muessen ist ein
klares Plus fuer mich. Dazu kann ich Experimente einfach auf einem 2. Stick
durchfuehren. Narrensicher.

Im Dauereinsatz soll der bei mir als MP3 Server dienen. Da kommt eine
externe USB Platte dran, die sich bei Nichtbenutzung ausschaltet. Das Geraet
ist klein und leise genug Wohnzimmer tauglich den WAF (women acceptance
factor) zu erhalten. Regelmaessig emails und Rezepte vorhalten kann er auch
muehelos.

Grenzen werden bei der USB1 Schnittstelle entstehen, wenn man Videos
Streamen wollte, als staendig laufender Emule Client, um den aktuellsten
Kernel und ein paar Linux Distributionen zu verteilen geht es wieder.

Openoffice und KDE von dem Stick will man auch nicht zu oft starten. Sucht
man dagegen nur einen stillen Client fuer einen leistungsfaehigen Server im
Hintergrund, dann kann ich die als normalen Thin Client sehr empfehlen.

Schon ohne den zu flashen, nur mit windows, geht der Zugriff auf VNC. Auf
Resourcen im Netzwerk kann ich auch zugreifen. Testweise konnte ich auch mit
der win firmware auf eine Samba Resource zugreifen, von dort einen Windows X
Server starten und lokal Unix Programme anzeigen lassen.

cu Frank

--
People say I live in my own little fantasy world... well, at least they
*know* me there!
                -- D.L. Roth
-- 
----------------------------------------------------------------------------
PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

Antwort per Email an