On Thu, 8 Mar 2007, Klaus Klein wrote:
Frank Boehm wrote:
Ich bin da jetzt gerade angekommen. Mit einem eigenen Kernel und einem
normalen USB-Stick als fs.
Hmm..., ich will da etwas mehr. ;-)
Aus dem Flash und mit NFS!
Wieso mehr? Dieses Ziel ist doch schon laengst erreicht?
Der gepachte Grub war die schwerste Arbeit, was die Leute vom
"Evo T20 Hacking Team" vollbracht haben, damit das
"Linux on Compaq EVO T20 HOWTO" von Dag Sverre Seljebotn geschrieben werden
konnte hat mich beeindruckt.
Jetzt kann ich doch jeden beliebigen Kernel laden.
Yupp, da gab's was. Da muss, glaube ich, irgendwas raus bleiben.
scheint mir auch so, wenn ich selbst mit den original Teilen kein
funktionierendes Image erstellen kann, muss noch ein Zwischenschritt fehlen.
Ich hab da nicht ganz bis zum Ende gesucht und hab einfach das gewünscht
Filesystem ins orginal Image eingefügt und dies geflashed. :-)
<snip>
Geht schon. (werde auch die fwpack Thematik nochmal verifizieren)
Das einfachste ist das gewünschte Image in die Orginaldatei einfügen.
Das koennte ich auch machen, aber nachdem ich mir den winterm Artikel
durchlas, ging ich davon aus, dass es eine Checksum gibt, die beachtet wird.
Das hab ich nicht selber verifiziert, da nach eigenen Aenderungen die
Checksumme nicht mehr stimmt. Hast Du die zu Fuss errechnet?
Was soll's den werden? Ein 64MB oder 96MB Image??
Ich hab hier nur 64MB fest eingebaut.
Achtung nochmal: Der Linux Kernel kann zur Zeit nicht auf das NAND-Flash
zugreifen!!
Das ist schon klar, aber im ersten Schritt reicht es mir, wenn ich im
original Image Aenderungen in win NT emb. durchfuehren kann. Schaffe ich es
von da aus nach Linux zu wechseln, ist immer noch Zeit zu ueberlegen, wie
ich wieder zurueck komme, aber wer will das schon.
GRUB kann das via BIOS. Der Kernel will dies aber über einen eigenen Treiber
und das klappt zur Zeit nicht.
Somit ist das boot.ini Thema nicht erreichbar.
Nicht unbedingt. Vermutlich koennte ich anstelle von NT auch ein DOS nehmen.
Fuer Interaktion brauche ich dann einen rudimentaeren USB Tastaturtreiber,
das waere zu schaffen. Ich hab noch aus meiner Anfangszeit aus DOS Zeiten
den Assembler Code fuer einen eigenen Tastaturtreiber. Code um
USB-Festplatten anzusprechen hab ich auch, also komme ich an Daten vom
USB-Controller. Das wuerde nicht kompatibel genug fuer die breite Masse an
moeglichen Kombinationen von USB Hardware, aber fuer den Evo wird es reichen.
Aber vom Aufwand her waere das fuer diese alte Hardware wohl overkill.
Ein normaler PC hat ja bereits im BIOS unterstuetzung fuer USB-Tastaturen,
so dass der Code fuer andere Projekte unnoetig waere.
Ich dachte dir initrd ist _nicht_ gepackt. Hmm?
Wie kommst Du denn auf die Idee? Streng genommen muesste es nicht nur
"initrd" heissen sondern "initrd.gz". Das entpackte File kann mit einem
beliebigen fs beschrieben sein und via loopback gemountet werden. Der Kernel
muss beim booten nur dieses fs von sich aus ohne Module unterstuetzen.
In dieser Ramdisk befindet sich ein mini Linux mit busybox, das evtl. noch
fehlende Module laden kann, damit der Kernel sein root fs laden kann.
In meinem Fall kann der Kernel bereits das fs laden, ich brauchte das nur
damit ich eine Pause hab, in der der Kernel die USB-Hardware erkennt, bevor
er versucht den Stick zu laden.
Kernel 2.6> koennen neben der alten initrd auch mit dem neuen initramfs
umgehen. Das bietet eine ganze Reihe Vorteile, da ich aber noch eine ganze
Zeitlang bei den alten stabilen 2.4 bleiben will, ist das im Augenblick noch
keine Alternative fuer mich.
folgende Tasten in dieser Reihenfolge drücken:
Tabulator
'pos1'
'ende'
'cursor links'
'cursor rechts'
-------------------------------------
Nte Administrator
login : Administrator
password: Administrator (mit grossem A !!!)
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Vielen Dank! Das probiere ich aus, sowie ich mich dazu ueberreden kann
nocheinmal eine original Firmware mit WinNT emb. zu installieren.
cu Frank
--
People say I live in my own little fantasy world... well, at least they
*know* me there!
-- D.L. Roth--
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