> - Neuronale Netze (das Linux Magazin hat angesteckt :))

Ich programmiere seit etwa 1 1/2 jahren an einem neuralen Netz zur
Speicherung und Suche von Daten. Es geht nur langsam vorran aber ich
kann das Projekt gerne mal Vorstellen. Dazu ist zu erwähnen, das es sich
um ein Gedanken-Experiment handelt, und nicht wirklich ein sinnvollen
Nutzen mitbringt. Aber es ist möglich Daten in nicht greifbaren Raum zu
speichern (TCP Packets), was eine rechliche Grauzone schaft, da die
Daten nicht local auf irgendeinem Rechner liegen, sondern der
Gesammtzustand des Netzwerks eben alle Daten enthält.
Ein interessantes Feature welches sich aus der Chaotischen Struktur
ergibt, ist die Suche von Nicht-vorhandenem, die Suche in die Zukunft.
Durch die Einspeisung von "Speziellen Such-Paketen" (such-botenstoff)
feuern suchanfragen ständig durch das netz und werden genauso ein teil
des Netzwerk-Zustands. Trift ein gesuchtes Packet auf einen Zelle das
vor kurzen den Suchbotenstoff bekommen hat, wird ein Feedback ausgelöst
und die Daten zum Ausgabe Knoten geleitet. Naja. Es ist auf jeden Fall
viel Raum für Diskusion bei diesem "neuralen netzwerk" denn die speicher
kapazität hängt von bandbreit des TCP Netzwerks, rcv-window des TCP
stack und Anzahl der teilnehmenden Zellen (Computer) ab. Was nicht
wirklich sinn ergibt. Allerdings lassen sich Daten so speichern, das man
sie überall im Neuralen netz, abrufen kann. Ohne sich um die Existenz
eines Datenträgers Gedanken zu machen. Allerdings mangelt es noch an
Implementierung von Securitiy Features. Was im Neuralen Netz gespeichert
ist, steht allen zur Verfügung. Daten können zwar verändert werden, doch
kann man nie wieder eingespeiste Informationen entfernen oder
vernichten, nur durch das abschalten des gesammten Systems und
sämtlicher Netzwerkverbindungen gehen alle Daten verloren.

°Henrik
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