Valentin Heinitz schrieb:
Hallo Martin,
Ich kann mich Gavin nur anschliessen. Qt ist die beste Wahl.
Sehr sauber, intuitiv erlernbar und bietet einfach alles.
Bei einer Sache muss man da mit den Anfängern aufpassen - Die meisten
Qt-Klassen
sind Smart-Pointer. D.h. man kann Objekte "per-value" an Methoden
übergeben, und aus den Methoden zurückgeben.
So ganz javamäßig. Sowas sollten sie narürlich später nicht mit
std::string machen, wenn sie ohne Qt Programmieren.
Es gibt noch als kostenlose Alternative wxWidgets mit IDE für Windows
wxDevG++. Ist aber kein Vergleich zu Qt.
Borland ist auf jeden Fall die schlechteste Wahl:
-Nicht portabel
-Debugger ist sehr Fehleranfällig, Windows bleibt öfters hängen.
-Gaukelt einfachheit von C++ vor, ohne Borland IDE ist man später
verloren.
-Hat nichts mit OOP zu tun. Man mahlt Buttons, und schreibt Code in
Eventroutinen.
Dazu muß man nicht mal eine eigene Klasse schreiben können.
-Wird meines Wissens nicht mehr vom Hersteller unterstützt.
Leider mußte ich feststellen, dass C-Builder immer noch an der
FH-Wiesbaden eingesetzt wird.
Wenn Du es schaffst, die Verantwortlichen für KDeveloper und Qt
umzustimmen, würde ich Dir gerne
eine Einführung geben.
Gruß.
P.S.:
Kennt jemand übrigens den Prof. Thomas Hoch von FH Wiesbaden?
Ich habe neulich einem seiner Studenten Nachhilfe in C(++) gegeben, und
hatte das Gefühl das der gelehrte Mann in SW-Entwicklung ein Diletant
ist.
Also von wxWidgets habe ich auch schon viel gehört da es recht mächtig
sein soll.
Wusste aber nicht, dass es mit einer IDE unter Linux daherkommt! Welche
ist das?
Zum Thema FH Wiesbaden kann ich nur sagen: ich hatte zu meiner
Studienzeit die Kombi Küveler / Schwoch! Damals war aber nur C angesagt!
--
----------------------------------------------------------------------------
PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org