Dominik Zeier schrieb: > Auch mit dem Zusatz "sudo" hatte ich es probiert, was meines Wissens > dazu führt, mit einem beliebigen Benutzer Befehle als root > auszuführen (wenn etwas falsch ist, dann verbessert mich bitte).
Hoffentlich darf nicht jeder beliebige Nutzer Programme als root ausführen, denn das würde dazu führen, daß jeder Hansel effektiv root wäre und damit das Konzept der Rechtetrennung ad absurdum führen. Man kann vielmehr sehr detailliert festlegen, welcher Benutzer von welcher Maschine aus welche Befehle mit den Rechten welches anderen Benutzers ausführen darf. man sudo und man sudoers erklären das genau. In Ubuntu bspw. dürfen standardmäßig nur Benutzer, die in der Gruppe admin sind, per sudo beliebige Befehle mit den Rechten beliebiger anderer Benutzer ausführen. > Dazu jetzt die Frage: worin liegt der Unterschied zwischen "su" und > "su -" ? Grundsätzlich: Wenn Du genaueres über [Befehl] wissen willst, ist man [Befehl] das erste, was Du tun solltest. In diesem Falle also man su su ohne zusätzliche Argumente ändert nur den Benutzerkontext, Du wirst also root. Du bfindest Dich aber immer noch im gleichen Verzeichnis, wie Du vorher warst, die Umgebungsvariablen sind (bis auf wenige Ausnahmen) die gleichen etc. su - hingegen gibt Dir eine Umgebung, die ziemlich genau so ist, wie wenn Du Dich direkt als root eingeloggt hättest. Daß Du nach su shutdown nicht ausführen konntest, nach su - hingegen schon, liegt vermutlich nicht daran, daß Du im ersten Fall shutdown nicht ausführen durftest sondern daran, daß das Programm shutdown nicht gefunden wurde. /sbin/shutdown hätte vermutlich funktioniert. Normale Benutzer haben standardmäßig /sbin nicht im PATH, also wird dort auch nicht nach ausführbaren Dateien gesucht, wenn Du den Pfad nicht explizit angibst. Und nach su ohne Argumente hast Du eben - wie oben schon gesagt - immer noch den gleichen PATH, den Du vorher hattest (ohne /sbin). Gruß mks
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