Kai Wolf schrieb:

So, wie ich die Sache verstanden habe, unterscheiden sich die Kernel der einzelnen Distributionen schon sehr stark von Linus' "Vanilla-Kernel", richtig? Ich meine damit, dass Distris wie Ubuntu z.B. Anpassungen am Kernel vornehmen etc.

Richtig, die Distributionen entscheiden sich für einen Kernel, und portieren dann zum einen Sicherheitsfixes zurück, oder bringen eigene Patches ein. Die Distributoren entwickeln meist selbst auch am Kernel weiter. Asoziale Firmen wie Canonical, die wo da so Ubuntu machen, stehen allerdings auf dem Standpunkt, ihre eigenen Entwicklungen nicht zurückgeben zu müssen, d.h. es herrscht keine Kommunikation Canonical --> Linux Kernel. Bisschen schade eigentlich, aber naja.


Wenn ich nun die Kernel Config vom aktuellem Ubuntu nehmen und damit den aktuellen Kernel kompilieren würde, dann müsste das doch hinhauen, dass ich einen passablen, aktuellen und funktionierenden Kernel bekommen würde, zusammen mit den Patches, wie ich sie im Eingangspost genannt habe, oder? Kann das jemand bestätigen, oder mache ich einen Denkfehler?

Es kommt ein bisschen darauf an, wie stark gepatched die Ubuntu Kernel sind. Wenn da viel geändert ist, ist eventuell die .config auch anders.


Ich werde jetzt erstmal nochmal einen Kernel mit deiner (Dieter) Config backen und schauen, ob das klappt, so, wie ich mir das vorstelle.

Viel Erfolg. Btw: "make -j3" o.ä. statt nur make macht das compilieren zumindest auf Mehrkernmaschinen deutlich kurzweiliger...


Danke nochmal


cu
Dieter

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