Hallo Marco, hallo Michael,

2009/1/7 Marco Laspe <[email protected]>:
> Ja leider sehen viele OSS als kostenlos und somit als Billigvariante von dem
> was es schon gibt. Schade eigentlich.

 Ich persönlich sehe schon einen der Vorteile von OSS tatsächlich
darin, dass es nichts kostet. Das ist vielleicht nicht der Hauptgrund
für alle, aber immerhin ein sehr gutes Argument.

 Nicht selten wird doch auch das Argument gebracht, dass man privat
'LEGAL' die ganze Software unter Linux nutzen kann, im Gegensatz zu
den wahrscheinlich ganzen 'raubkopierten' Programmen unter Windows.
Oder wieviele (Privat-) Leute kennst Du, die ALLE ihre Windows
Programme gekauft haben?

 Insofern würde ich schon sagen, das der Kostenfaktor eine grosse
Rolle spielt. Was jetzt nicht heisst, dass ich nicht für z.B. ein SuSE
bezahlen würde..

 Daneben gebe ich für FOSS auch Geld aus, ich kaufe z.B. (zu viele)
Zeitschriften und Bücher zum Thema (incl. der gern genutzten
CDs/DVDs).


2009/1/7 Michael Bischof <[email protected]>:
> Das Grundproblem sehe ich aber darin, dass es bisher keine vernünftigen
> OpenSource-Geschäftsmodelle gibt. Ich hätte kein Problem damit dafür zu
> bezahlen. Aber deshalb PayPal einzurichten oder eine Kreditkarte will nicht
> jeder.
> Schließlich ist diese Software meist einfach viel besser und aktueller als die
> kommerzielle.

 Bedenke bitte auch den Nachteil des Bezahlens für FOSS Software: Ich
könnte mir vorstellen, dass diese User mehr auf die Umsetzung von
Features/Wünschen drängen, da sie ja argumentieren können, 'Ihr'
bekommt ja Geld für die Software.

 Genau dieses machen ja die Firmen 'hinter' FOSS, die stellen (z.T.)
Programmierer ein, die die Wüsche/Vorstellungen der Firma an die
Software umsetzen sollen.

 Viele Grüsse markus

 -- oder habe ich Eure emails jetzt ganz falsch verstanden?
--
----------------------------------------------------------------------------
PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

Antwort per Email an