Hallo Denny, in diesem Bereich habe ich in den letzten Monaten einigen Stress gehabt, evtl. helfen Dir daher meine Erfahrungen mit diversen Platten weiter.
Hitachi HDT72101 (Rev. ST60): Diese 1TB Platten laufen seit einigen Monaten ohne Probleme. Hitachi HDS72101 (Rev. GKA0): Absoluter Schrott, die Platten sterben wie die Fliegen. Vorsicht, nicht mit HDT72101 verwechseln, die wirklich gut sind. Bei den HDS handelt es sich IMHO um HDT Platten, die bei der Qualitätskontrolle durchgefallen sind. Diese wurden inzwischen komplett durch Seagate ST31000340NS ersetzt. Die HDS wurden in Wokstations verwendet, also kein 7*24h Betrieb, aber so 12-16h am Tag wurden es öfters. Western Digital WD5000YS-01M (Rev. 07.0): Die 500GB Platten von WD machen bisher auch eine gute Figur im 7*24h Betrieb. Seagate ST31000340NS (Rev. SN05): Das sind die Serverausführungen von Seagate. Nicht ganz billig, laufen aber auch ohne Probleme. Wenn der Firmwarebug nicht gewesen wäre, dann hätte ich wohl auch bei anderen Projekten Seagate gekauft. Inzwischen sollen die das aber im Griff haben. Seagate ST3400620NS (Rev. 3.AE): Ein echter Dauerläufer, seit 3 Jahren bereits in Betrieb, noch nicht eine Platte ausgefallen. Und hier noch ein Oldtimer von 1998: Eine Seagate 9,1GB SCSI Platte, im Januar ist sie zwar verreckt, aber nach mehr als 10 Jahren will man da auch nichts sagen. Nach 5 Jahren sollten Platten routinemäßig ausgetauscht werden. Bei mehreren IBM e-Serie Servern wurden die Platten inzwischen durch Seagate SCA Platten (also keine Seagate von IBM) ersetzt. Seitdem gibt es auch keine Probleme mehr. Bei HP Platten (HP-Server) gibt es kaum Ausfälle. Die Entscheidung ob SATA oder SAS Platten ist eine Preisfrage. Die SAS Platten haben meist eine längere MTBF, in kritischen Systemen Grüße Christian Denny Schierz schrieb: > sollte nicht ganz so schlecht sein, aber Zuverlässigkeit ist wichtiger. -- ---------------------------------------------------------------------------- PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

