On 17 Jan 2010, Dieter Ries wrote: > Hi, > > michael schrieb: >> Hier verweise ich noch einmal auf einen meiner jüngsten Beiträge über den >> Installer für fluxflux-sl (~ WUBI bei Ubuntu). Man kopiert eine iso-Datei >> nach C:\, ebenso die Installer.exe. Dann klickt man einmal den Installer an >> und 2-3 Minuten später ist Linux installiert. In der Datei C:\boot.ini steht >> dann: >> --------------- schnipp ----------------- >> [operating systems] >> multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="Microsoft Windows XP >> Professional" /noexecute=optin /fastdetect >> C:\ffldr="FluxFlux-SL-Live" >> --------------- schnapp -------------------- >> Fertig. Man bootet wie immer und hat die Auswahl zwischen XP (geht auch auf >> ntfs-Filesystem) und Linux fluxflux-sl. >> Bei solchen Verhältnissen brauchen wir halt keine richtige >> Installationsparty >> mehr, außer einige Klienten möchten das. > > Naja, das möchte ich doch stark bezweifeln. > 1.: Man hat dann nur ein fluxflux Linux, was zwar vielleicht für > leistungsschwache Hardware keine so schlechte Variante ist, allerdings > zum Beispiel kein KDE mitbringt.
Ich bin mitlerweile davon abgekommen KDE Einsteigern in die Hand zu drücken. Es sieht zwar schick, aber das wars irgendwie. Man kann da allen Schnickschnack einstellen und verliert dabei komplett den Überblick, wenn man etwas ganz banales einstellen will. Ich empfinde das als einsteigerunfreundlich. Das hat mich auch schon an der 3er Version gestört. Die Stabilität ist dann noch ein anderes Thema. Ich fand sie selbst bei den letzten 3.5ern nicht berauschend. Wie man bei Kubuntu aber auf die Idee gekommen ist schon die 4.1 als Standard einzusetzen, bleibt mir ein Rätsel. Das war wohl einer der größten öffentlichen Betatests bei freier Software, mit einem Testpublikum, das zum größten Teil nicht dafür geeignet ist. Auch 4.2 war da sehr mäßig. Wie 4.3 ist weiss ich nicht. Ich habe gerade bei zwei Leuten die Rechner auf Gnome umgestellt, weil sie auf KDE keine Lust mehr hatten. Sie sind damit zufrieden. Wir sollten das Thema aber lieber nicht vertiefen, sonst geraten wir hier auch noch in den KDE/Gnome Flame. Um sich gegenseitig an die Kehle zu springen, gibt es sicher geeignetere Plätze. :] Ich benutze übrigens beides nicht. > 2.: Man hat dann ein Linux auf NTFS/FAT32 oder noch schlimmer ein Linux > auf nativem fs aber in einem Image auf NTFS/FAT32. Die Performance > möchte ich mir gar nicht erst vorstellen. > > Da mach man imho lieber von Windows aus ein paar Gigabyte platz auf der > Platte, das geht da auch mit Bordmitteln, und packt dann einen USB Stick > mit opensuse rein, nach 20min ist die Installation fertig und man hat > ein echtes Linux... > > Ausserdem sollen die Leute ja auch nicht denken, dass man Linux auf > Windows installieren kann, sondern sollen ja begreifen, dass Windows > eben nicht das einzige Betriebssystem ist. Da muss ich dir voll und ganz zustimmen. Für mich sind Live Systeme eigentlich nur noch für administrtive Aufgaben sinnvoll. Das sind dann aber auch speziellere Distributionen. Zum Alltagsgebrauch sollte es dann schon eine richtige Distri sein, denn langfristig ist das in Sachen Support/Updates die bessere Altenative. Es sollte auch bedacht werden, dass zu so einer Veranstaltung Leute kommen, die auch ein gewisses Interesse mitbringen und potentiell etwas längerfristiges haben wollen. Die schöne kurzfristige Effekthascherei, die Live Distributionen bieten, ist da IMHO nicht das Richtige. Gruß Rainer -- ---------------------------------------------------------------------------- PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

