Hallo Dieter,
eine Frage zwei tolle antworten. Ich bin begeistert.
Ich hab gestern gleich mal git installiert und mit rumgespielt. Nun ein
paar Fragen, ob ich das so richtig verstanden/ gesehen habe:
- GIT hat nur im Wurzelverzeichnis der Arbeitskopie einen versteckten
Ordner und nicht wie SVN in jedem einzelnen.
- Jede Arbeitskopie ist gleichzeitig ein Repository, oder kann zumindest
eines sein, wenn sie dazu verwendet wird.
- GIT hat keinerlei eigene Netzwerkfunktionalität. Dazu kann man sich ja
einen WebDAV anlegen.
Am 14.08.2010 17:16, schrieb Dieter Ries:
Ich bin nicht 100%ig sicher, ob das in dem Fall das Mittel der Wahl ist,
aber git macht SHA1 hashes von den internen Daten, so dass sich nachher
überprüfen lässt, ob das alles noch OK ist. Das sollte also zumindest
einfacher sein als md5 hashes von Hand zu machen. Wenn man einfach ein
git Repository über die Files, die ins Backup sollen, macht, sollte das
also mit recht wenig zusätzlichem Speicherverbrauch gehen.
Macht git die SHA1 hashes automatisch? Wenn ja, wann und wie bekomme ich
mit, wenn ein file faul wird. Reicht dazu die blanke Arbeitskopie?
Zum Beispiel ein Verzeichnis mydata mit Inhalt:
cd mydata
git init
git add .
git commit -a -m "Jetzt sollte alles drin sein"
So jetzt will ich nach einer Zeit X schauen, ob meine Daten noch alle OK
sind. Was muss ich tun?
Der Vollständigkeit halber noch eine Frage, die mir vielleicht auch
Tante Google gleich beantworten wird:
In der Datei .git/info/exclude können über Regluar Expressions, Dateien
vom automatischen hinzufügen ausgeschlossen werden.
Gibt es da sowas wie einen --dry-run, mit dem ich testen kann ob meine
Expression greift?
Gruß
Ernst
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