Emil Obermayr schrieb:
Der Vorteil der angehängten zusätzlichen Extensions ist eben genau, dass
die "alten" Namen der Datei auch noch funktionieren.
Welchen Vorteil meinst Du? Wenn ich eine Website auf Mehrsprachigkeit
umstelle, dann würde ich nach der Multiviews-Variante, bei eine
zweisprachigen Website in English und Deutsch, anstatt
start.html
die Dateien
start.html.de
start.html.en
benutzen. Multiviews funktioniert aber doch nur dann, wenn start.html
nicht mehr vorhanden ist.
Viele HTML-Editore
können "Projekte" verwalten, in denen es dann egal ist, welches Suffix
ganz hinten steht. So kann blabla.html.de genau so bearbeitet werden wie
index.html.
Ich räume natürlich ein, dass wahrscheinlich nicht alle HTML-Editoren
gut mit Content Negotiation umgehen können. Z.B. gibt es ein Problem,
wenn im HTML Markup eine Datei start.html referenziert wird, aber diese
natürlich physisch nicht vorhanden ist, da ja nur start.html.de und
start.html.en vorhanden sind.
Insofern finde ich schon, dass das Konzept der Negotiation-Suffixe gut
durchdacht ist. Es funktioniert "nahtlos" und läßt sich bei Bedarf eben
um var-maps und noch kompliziertere Dinge erweitern.
Server-seitig ist es nahtlos, da stimme ich zu.:-) Im Zusammenspiel
zwischen Authoring und Serverseite kann man noch nicht von nahtlos sprechen.
Gruss,
Oliver Block
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