> Aber versuche bitte nicht, eines der wesentlichen Programmmodule auch > noch allen anderen Leuten madig zu machen.
Das mache ich ja auch gar nicht. Nur man sollte halt schon genau lesen, was ich schreibe und was nicht. Anstatt einfach irgend etwas zu unterstellen. Es geht ausschließlich um die richtige Benutzung von Base. Und natürlich müßten die LO/OO Entwickler mal mittelfristig darauf kommen, daß sie mit "eingebetteten" Datenbanken letztendlich ihrem eigenen Projekt in den Fuß schießen, wenn z.B. Benutzer durch Anwendungsfehler ihre Daten verlieren und danach auf LO/OO verzichten. Ich habe übrigens in der Vergangenheit hier bereits mehrfach darauf hingewiesen, daß ich Base (natürlich nur im Zusammenhang mit einem anständigen Client/Server-RDBMS wie eben PostgreSQL) für DIE "Killer"-Anwendung in LO/OO halte. Denn Writer ist für ernsthafte Schreibarbeit mangels typographischer Fähigkeiten nicht zu gebrauchen, Calc ist wie so ziemlich jede Tabellenkalkulation (mit Ausnahme des nicht mehr existenten Lotus Improv vielleicht) nur mit einer Datenbank als "Speicherebene" zu gebrauchen und Impress ist auch nichts wirkliches im Vergleich zu LyX/LaTeX mit Beamer und Impressive. Draw habe ich noch nicth ausprobiert. Es müßte schon an Omnigraffle resp. Inkscape herankommen, um brauchbar zu sein. Wobei das eigentlich zwei weitesgehend unterschiedliche Anwendungsbereiche sind. Übrigens ist Base eine Anwendung, für die MS mit Access nichts Vergleichbares zu bieten hat, da die dort "eingebettete" Datenbank horrend unzuverlässig ist und andere Client/Server-RDBMS als MS SQL Server nicht vernünftig unterstützt werden. Und MS SQL Server läuft zum einen nicht auf etwas anderem als auf MS (Keine Rückmeldung) und kostet andererseits für echte Anwendungen Geld, von diversen weiteren haarsträubenden "Features" ganz abgesehen. Vom Support echter Skriptsprachen (notwendige Voraussetzung für eine echte Skriptsprache: ein interaktiver Kommandozeilen-Interpreter) den LO/OO bietet mal ganz zu schweigen, der ebenso wie Base selbst eines der bestgehüteten Geheimnisse von LO/OO ist. Weshalb ich eben nicht verstehe, warum die LO/OO-Entwickler so lange gebraucht haben, ein Base-Handbuch herauszubringen und warum nach wie vor kein Handbuch für PyUno vorliegt. Mit PyUno, das ganz nebenbei die Nutzung der immensen Modulbibliotheken für Python erlaubt, und Calc und Writer quasi als "Reporting"-Framework zusammen könnte LO/OO Base dank der "nativen" Unterstützung für PostgreSQL eben zu einer "Killer"-Anwendung im Unternehmensumfeld werden. Wenn es mal jemand an maßgeblicher Stelle des Projektes kapieren würde, was der Begriff "Competitive Advantage" bedeutet (Managementsprech kann manchmal nützlich sein). Von Unternehmen z.B. im Finanzbereich wäre sicherlich auch einiges an Mitteln für entsprechende Entwicklungs- und/oder Dokumentationsprojekte zu holen. Nicht umsonst existiert z.B. Applixware (historisch das erste "Office"-Paket für Unix-Systeme) praktisch ausschließlich nur noch aufgrund eben dieses Marktes (und seiner Skriptfähigkeiten, die aber kein Vergleich zu Python sind). MfG, Wolfgang -- Liste abmelden mit E-Mail an: [email protected] Probleme? http://de.libreoffice.org/hilfe-kontakt/mailing-listen/abmeldung-liste/ Tipps zu Listenmails: http://wiki.documentfoundation.org/Netiquette/de Listenarchiv: http://listarchives.libreoffice.org/de/users/ Alle E-Mails an diese Liste werden unlöschbar öffentlich archiviert
