Am Montag, 25. April 2005 21:38 schrieb Michael HÃhne:
> Am Montag, 25. April 2005 19:31 schrieb Rolf Schaumburg:
> > Am Montag, 25. April 2005 18:51 schrieb Michael HÃhne:
> > > Am Montag, 25. April 2005 11:04 schrieb Eric Hoch:
> > >

> > Und warum nicht? Ich unterschreibe alle meine Briefe, Memos und
> > sonstige SchriftstÃcke die an Jemanden oder an eine Gruppe
> > gerichtet sind. Warum nicht auch meine E-Mails?
>
> Und wie stellt du sicher, dass jeder EmpfÃnger die GÃltigkeit deiner
> Signatur prÃfen kann?
Jeder EmpfÃnger muss sie ja nicht prÃfen, es geht darum das sie geprÃft 
werden kann - wenn jemand will. Hierzu habe ich z.B. meinen Key dieser 
Mailadresse auf der CeBit von der Heise-CA prÃfen (Ausweis mit 
Lichtbild, Fingerprint) und signieren lassen. Andere habe ich mir z.B. 
von der DFN-PCA prÃfen und signieren lassen. Eine drittte, 
vertrauenswÃrdige Stelle Ãbernimmt damit die PrÃfung der Signatur fÃr 
alle Interessierten. Jetzt ist die Frage natÃrlich "Sind diese Stellen 
VertrauenswÃrdig?", ich denke ja, da deren Policies die QualitÃt der 
ÃberprÃfung garantieren. Nicht wie z.B. bei web.de oder aol die Key 
signieren ohne die IdentitÃt des SchlÃsselinhabers zu ÃberprÃfen, oder 
nur sehr schwach indem sie sagen "Ist Kunde, also kennen wir ihn oder 
sie schon irgendwoher".
>
> Die Tatsache, dass die Signatur zu einem Ãffentlichen SchlÃssel von
> einem SchlÃsselserver stammt, besagt erst einmal gar nichts, da ja
> auch ein bÃswilliger zeitgenosse diese dort hat hinterlegen kÃnnen.
> Um diesem SchlÃssen _vertrauen_ zu kÃnnen, mÃsste ich seine
> GÃltigkeit mÃglichst direkt prÃfen kÃnnen. Du mÃchtest aber sicher
> nicht, dass ich jetzt bei dir vorbeifahre oder mit dir telefoniere,
> um mir von dir die BestÃtigung zu holen (Auch wenn die Entfernung
> Kiel-Hamburg nicht groà ist ;-))) ).
Siehe oben, trotzdem kann man natÃrlich auch persÃnliche ÃberprÃfungen 
vornehmen. Interessanterweise und sehr effektiv auf "Key-Sign-Parties" 
oder Ãhnlichen Veranstaltungen, z.B. dem jÃhrlichen Workshop des 
DFN-CERT in Hamburg.
>
> Auch wenn du deine Key-ID und den Fingerprint unter deine Mails
> schreibst, macht das die Sache nicht besser, denn das wÃrde der
> besagte ÃbeltÃter auch machen.
Richtig, aber die Information hilft eine schnelle ÃberprÃfung 
durchzufÃhren, sofern gewollt. Gebe ich in dem Kgpg SchlÃsselwerkzeug 
die Key-ID ein, holt mir dieses den Key direkt von einem Keyserver und 
ich kann sehen wer diesen Key signiert hat, insbesondere ob eine 
vertrauenswÃrdige Stelle in signiert hat. Wenn ja, kann ich ihn in 
meinen Key-Ring aufnehmen und kann mir weitere ÃberprÃfungen ersparen 
(habe mehrere hundert dieser Ãff. Keys bereits in meinem Keyring).  
>
> Die Sicherheit einer Signatur hÃngt _immer_ von der
> VertauenswÃrdigkeit ab. Und die ist nun einmal nur durch echtes
> NachprÃfen (auch Ãber mehrere Ecken) mÃglich.
Richtig, wichtig sind ein verantwortungsbewusstes Umgehen mit den 
eigenen ÃberprÃfungen und aktiver Teilnahme an dem "network of trust". 
Ich empfehle hierzu den Besuch der Internetseiten der DFN-PCA -  
www.dfn-pca.de - um sich interessante Informationen zu diesem Theam zu 
holen.

GrÃsse
Rolf 

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Rolf Schaumburg
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22359 Hamburg

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