Hallo Michael,
Michael Höhne wrote:
je mehr man ändern muss, um so lästiger.
Ich hatte mal vor längerer Zeit mich mit dem
Erstellen meines speziellen Inhaltsverzeichnisses
beschäftigt. Als ich jetzt eines in einem neuen Text
wollte, wusste ich nicht mehr wie es ging.
Das Vorlagenkonzept von OOo muss
einfach verstanden werden, um es sinnvoll einsetzen zu können!
das Gehirn verschiedener Menschen ist unterschiedlich gestrickt.
Was für den einen sonnenklar ist, macht dem anderen Probleme.
Ich habe offenbar Probleme dieses Konzept zu verstehen und versuche
daher einen gangbaren Weg zu finden. Anhand von Beispielen kann
ich gut und schnell lernen. Es gibt ein paar gute Ansätze dazu im
Wiki.
Das mit den Vorlagen ist aber nicht typisch für OOo sondern eigentlich
das allgemeine Prinzip, denen alle Textverarbeitungen (mehr oder
weniger deutlich) folgen:
ich kenne das Vorlagenkonzept seit Word 5
und ich kenne die prinzipiellen Vorteile. Dennoch fällt mir
die Arbeit mit Verzeichnissen nicht immer leicht.
Es gibt da so viele Sachen einzustellen, daß mir schlicht
der Überblick fehlt. So einfach es mit den Vorlagen für die
Absätze auch sein mag - so schwer fällt mir manchmal die Arbeit damit.
Ich habe einen alten Text von Mexiko und einen neuen von Peru.
Auf die Schnelle ist es mir nicht gelungen den Namen der einen
Absatzvorlage von "ww-Unterschrift" in "Unterschrift" zu ändern.
Normalerweise sind meine Absätze "Standard" formatiert.
Irgendwo wechselte dann versehentlich auf "Unterschrift". Im Text beim
Schreiben merkte ich das zunächst gar nicht. Viel später fiel
es auf. So hätte ich jetzt Probleme mit einer Änderung der
Formatierung aller Textteile per Knopfdruck.
Weil eben die Teile mit der Auszeichnung "Unterschrift" dann nicht geändert
werden. "Unterschrift" von Hand zu markieren und wieder auf "Standard"
zuzuweisen dauert lange, weil es viele Seiten Text sind mit Bildern
dazwischen.
Sicher gibt es einen Trick die Vorlage "Unterschrift" wieder auf
"Standard" zuzuweisen. Aber diese Tricks nutze ich zu selten,
um sie dann parat zu haben. Und anderen geht es sicher ebenso.
Man kann sich dieses "Denken in Vorlagen" sehr gut zu eigen machen, wenn
man einige Zeit mit LaTeX gearbeitet hat. ;-)
ich schätze "Tech", weil ich jemanden kenne, der damit begeistert
arbeitet und rasch tolle Ergebnisse erzielt. Auch hier muss man
die Sprache verstehen, die anhand von ein paar Beispielen sicher
rasch erlernbar ist.
Den Vorteil von Tech gegenüber der 1.1.4 sehe ich nun darin,
daß alles Wichtige im Quelltext steht und man nicht in den
Tiefen irgendwelcher Menüs schauen muß, wo etwas Verborgenes
zu beachten ist. Menüs bringen nicht nur Vorteile.
Manchmal wünsche ich mir bei der 1.1.4 ein zusätzliches Editor-Fenster,
wo ich den Code sehen kann, der da generiert wird. So hätte ich mehr
Transparenz und könnte besser verstehen, was da wirklich vorgeht.
Bei html nutze ich Dreamweaver mit seinen 2 Fenstern und arbeite
mal in der Ansicht und mal im Code. Wenn ich merke, daß bei
bestimmten Kopiervorgängen der Code verhunzt wird, so greife
ich sofort korrigierend ein und halte so den Code klein und sauber.
So etwas ist manchmal sehr praktisch.
Beste Grüße
Matthias
--
Dr. Matthias Weisser
Lackenschusterweg 2
82024 Taufkirchen
Tel. 089/6126977
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