Hallo,

Daniel Wrana schrieb:
> Vielleicht verstehe ich das falsch. Aber die Frage war doch: welche
> Nutzungs-Szenarien gibt es. Denn nur anhand von Szenarien
> kann man Fragen
> klären: (1) Ist es wünschenswert, dass OOo in diesem Szenario
> genügt? (2)
> Genügt OOo diesem Szenario? Wenn nicht, was fehlt? (3)

Ja ebend und das hat IMHO nichts direkt mit Testen zu tun.

Testen heißt doch es gibt eine Programmversion die bestimmte Features
hat und es ist zu prüfen ob diese Features funktionieren wie sie
sollten.
Und das hat nichts damit zu tun ob die Features nun Features sind die
die User wollen, brauchen oder deren Bedienung ergonomisch wäre, sondern
nur mit dem Test das alles wie beabsichtigt funktioniert, nicht mehr.

Alle Maßnahmen die sicherstellen das das Programm erweitert/verbessert
wird das es den User-Bedürfnissen mehr und mehr angenähert funktioniert
sind ja für mich *völlig ohne Widerspruch* und wer sich darum kümmern
möchte soll es doch gerne tun. Ich verstehe einzig nicht was das mit
Test's zu tun hat.
IMHO entweder:
*die Mitstreiter die sich für Test-Verbesserungen einsetzen, machen das
und lassen dann aber die 'User-Wunschlistensammlung für neue Features
und Verbesserungen' weg
*oder ich habe die bisherige Diskussion mißverstanden und es geht
garnicht um Test's sondern ebend um Sammlung und Ordnen von Userwünschen

Ich habe gegen Beides nicht das Geringste und hege nicht mal die Absicht
jemanden zu drängen meinen Überlegungen zu folgen, aber im Moment
verwirrt mich das inhaltlich verschiedene Dinge unter einer Überschrift
stehen und (nach meinem Eindruck) Abhängigkeiten konstituiert werden die
garnicht da sind.

> klar ist... Was ist denn dann der Unterschied zwischen dem
> hier diskutierten
> Testen und einem normalen Debugging.

IMHO:

Testen:
meint das Finden von Fehler im eigentlichen Programm durch dessen
Benutzung nach festgelegten Arbeitsabläufen (Testszenarien/Testlisten
u.ä.)

Debugging:
meint das Beseitigen von Fehlern im Quellcode mit oder ohne das
vorherige Vorliegen von Test-Ergebnissen

*Der deutliche Unterschied ist das Testen nur Fehler feststellt ohne
diese zu beseitigen und Debugging Fehler  beseitigt*, die beim Debugging
oder auch beim Testen gefunden wurden. (Theoretischerseits ist Debuggig
Arbeit am Quellcode und Testen Arbeit mit dem Kompillat.)

> Das kommt ohne Szenarios
> aus, und es
> fragt auch nicht danach, wie benutzerfreundlich oder
> aufgabenspezifisch eine
> Funktion ausgelegt ist, sondern nur, ob sie ohne Fehler funktioniert.

Ja, OK hier ist dann die Stelle wo zumindest wir zwei uns mißverstehen.
Das was Du hier beschreibst ist nämlich für mich "Testen" und nicht
"Debugging" (s.o.).



Gruß
Jörg



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