Hi,
J.A. Bodwing schrieb:
Grüß' euch,
ich habe in den wenigen Tagen, in denen ich den Mailaustausch
verfolge, mitbekommen, daß es auch immer wieder an Finanzen hängt.
Ja, aber deine Lösungsvorschläge widersprechen vollkommen der Idee von
Freier Software.
Erstmal zur Lizenzrechtlichen Lage:
Der Quellcode von OpenOffice.org ist frei verfügbar und muss frei
verfügbar bleiben. Es darf zwar ein Entgelt für die Weitergabe des
Quellcodes verlangt werden, dieses aber nur für die durch die Weitergabe
des Quellcodes entstehenden kosten (nicht für die Weiterentwicklung
wohlgemerkt).
Jeder, dar aber den Quellcode von OOo einmal beschafft hat, hat nachher
das recht, diesen unentgeltlich weiterzugeben, benutzbare Versionen
daraus zu erzeugen / zu compileiren .. und auch diese unentgeltlich
weiterzugeben.
Also .. selbst wenn "wir" Geld verlangen würden .. jeder hätte das
recht, OOo unentgeltlich weiterzugeben.
Und .. das ist gut so.
Ausserdem fände ich es sehr schade, wenn man Anwender dazu zwingen
müsste, etwas an die Community zurückzugeben und damit einen
Wertausgleich für das Produkt, welches sie kostenlos nutzen dürfen, zu
schaffen. Viele von uns sind halt idealisten und gehen davon aus, dass
man für ein gutes Produckt auch freiwilig etwas zurückgibt. ;-)
Und .. 5 EUR pro Benutzer sind ja ganz gut .. aber Statt 5 Euro von 1000
Nutzern zu bekommen, habe ich lieber einen einzigen, der sich
längerfristig hier im Projekt einbringt, sich um's Testen kümmert, Dokus
schreibt oder z.B. beim Zusammenstellen der PrOoo-Box mithilft.
André
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