Hallo, Jörg, im letzten Mail schriebst Du:
>> Immerhin zeigt aber die lebhafte Beteiligung, dass die >> Formatvorlagen-Lösung, >> so wie sie ist, jedenfalls nicht optimal zu nennen ist. >> Dazu gehörte eben auch die "Überflutung" mit unzähligen >> Standardformaten, die >> - im Allgemeinen - sicher mehr Verwirrung schaffen als >> hilfreich sind. > Das ist wirklich nicht zutreffend. Hast Du Dir andeutungsweise überlegt > wieviele der Formate wirklich essensziell benötigt werden? Sehr viele. > Ein User der OOo kann, kann es, aber einen der es nicht kann mit 5 > Vorlagen zu befrieden ist falsch. Was passiert denn dann - alles wird > mit wenigen Vorlagen formatiert und wenn dann was geändert werden soll, > sagen wir mal Fußnoten ändern sich die Bildbeschriftungen auch gleich. > Es ist doch nun unzweifelhaft besser dem unerfahrenen Nutzer dafür > Vorgaben zu geben, denn die Alternative wäre ihm zu erklären wie er eine > Vorlage selbst erstellen *nicht kann* sondern dann *muß*. Dieses > Erstellen ist aber für einen Anfänger viel komplizierter als aus einer > Liste zu wählen, bzw. das ebend garnicht zu müssen weil bestimmte > Vorlagen sich bereits selbst in den Kontext einklinken. Ja und Nein ! Mal zwei Beispiele aus der Praxis. schicke jemanden mal los, Kartoffeln zu kaufen. Variante 1: Er kommt im Gemüsemarkt an einen Bauern, der hat maximal 3 Sorten im Angebot und bekommt nach vielleicht kurzer Beratung (wenn überhaupt nötig ) seine Kartoffeln, mit denen man garantiert was anfangen kann. Nach 5 Minuten hat er seinen Auftrag erfüllt. Variante 2: Er kommt in einen Supermarkt der Extraklasse , die haben mindestens 25 Sorten Kartoffeln. Variante 2a: Er nimmt die erste Sorte, die er entdeckt, und läuft Gefahr, daß er genau die Sorte erwischt, die zu dem Zweck, zu dem er Kartoffeln kaufen sollte, überhaupt nicht zu gebrauchen ist. Variante 2b: Er kommt aus dem Staunen nicht wieder raus und und kann sich ewig nicht entscheiden und merkt nach ner dreiviertel Stunde, daß das Zeitmanagement fürs Mittagessenkochen inzwischen längst vorbei ist. 2. Beispiel: Ich hab hier einen - inzwischen sehr einfachen - PC, mit dessen Hilfe ich über das CD - Rom - Laufwerk auch Musik - CD's abhören kann. Bei den einfachen Programmen gibt es nur die Möglichkeiten: Reinwurf , Auswurf, Start, Laut, Leise, Stopp, und als Besonderheit noch ein Shuffel. Viel mehr kann mein PC sowieso nicht. Und das Programm funktioniert immer und sofort. Und dann gibt es die ganz komfortabelen Programme, in denen man dieses und jenes und nochwas machen könnte. Aber CD - rein, Starten und dann einfach hören, das geht nicht bei diesem Programm. Als erstes will er sich ins Internet einwählen und die CD - Und Titelbezeichnung runterladen, dann fragt es mich, was für ein Laufwerk ich verwende usw usf. Schlussendlich erklärt es mir, wieso dieses und jenes hier nicht geht, was ich eigentlich schon vorher wußte. Da vergeht unendlich viel Zeit, ehe aus den Lautsprechern überhaupt ein Ton rauskommt. Spätestens da habe ich das Interesse an diesem Programm verloren. Was will ich damit sagen ? Bei vielen Programmen wird schon bei der Installation gefragt, ob man Anfänger oder Experte ist. Vielleicht sollte man hier ( beim OO ) eine Auswahlmöglichkeit anbieten für Anfänger ( bzw. Normalnutzer ) um die angebotenen Möglichkeiten dieses Programmes für diese Nutzer so zu reduzieren, daß diese sich recht schnell in diesem zurechtfinden und es attraktiv finden und nicht gleich erschlagen werden. Ich zum Beispiel werde nie ein Buch schreiben, hingegen in der Tabellenkalkulation doch schon einiges nutzen. Vielleicht sollte man diese vielfältigen " was außerdem noch möglich ist " - Module als nachinstallierbare und ggf. wieder entfernbare Plugins anbieten ? >> Wie wäre es, wenn die Standard-Vorlagen in einer Art Katalog wären, >> von wo man sie nach Bedarf in seine eigenen Vorlagen kopieren und >> daraus auch wieder löschen kann, einzeln oder (für die die wollen) >> alle zusammen? Ja, genau das wäre in meinen Augen sinnvoll. 3 Standardvorlagen sollten es sein ( für den Anfang ) mehr nicht. Solche eben, die am allerhäufigsten verwendet werden. Ich glaube nicht, daß ich jemals einen Geschäftsbrief nach Norwegen schreiben werde, und deshalb das dort übliche Datumsformat berücksichtigen muß bishin zu den Gepflogenheiten, wo und wie das Adressfeld zu erscheinen hat. Dafür muß ich nicht für ewige Zeiten eine entsprechende Vorlage stets und immer präsent vorhalten; und wenn es doch mal sein sollte, dann wird der Norweger das schon akzeptieren, daß dieser Brief aus old Germany kommt, und nicht ganz genau seinen in seinem Lande gebräuchlichen Vorgaben entspricht. ( Das mit Norwegen war jetzt nur mal so ein aus der Luft gegriffenes Beispiel, nicht daß jetzt eine Diskussion ob des Fehlens oder Vorhandenseins solch einer norwegischen Briefvorlage initiiert wird. Um Gottes Willen, bloß nicht ! ) beste Grüße noch aus dem Sachsenland Klaus - Dieter -- --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
