Hallo,

> Ich bin ebenfalls Laie und habe nur ganz wenig Ahnung von dem 
> Gebrauch eines Office Programmes. Trotz Fachbüchern und 
> Erklärungsversuchen hat sich der Sinn und die Nutzbarkeit von 
> OpenOffice mir nicht erschlossen. 
> Nun mag der Fachmann einwerfen: Der neue Nutzer möge bitte das 
> Denkschema vom Programm übernehmen!
> 
> Klasse Idee! Besser geht es ja überhaupt nicht...
> 
> Bis jetzt habe ich immer gedacht das der Mensch und Nuzter im 
> Mittelpunkt der Entwicklung stehen soll - NEIN das gilt nicht für 
> OpenOffice Nutzer. Diese haben sich dem Programm anzupassen und 
> nötigenfalls ihr Denkschema umzustellen. Anders lässt sich das 
> Programm (welches sich in ständiger Entwicklung befindet) nicht 
> vernünftig nutzen. 
>
> Vielleicht bin ich altmodisch und nicht zeitgemäss: bisher dachte 
> ich immer das der Rechner ein Sklave (Hilfsmittel) FÜR den Nutzer 
> ist, ihm Arbeit und Mühen erleichtert, abnimmt und stets ohne Klagen
> dienstbereit ist. 
[Ich habe in den letzten Tagen wenig Zeit gehabt, und habe die Diskussion 
nicht verfolgt.]
Aber so neu ist der Gedanke nicht, dass sich der Mensch der Technik 
anpassen muss. Das ist bereits beim Hammer so (mein Daumen weiß das sehr 
genau :-)), und hört beim Auto oder Fahrrad nicht auf.
Ich schule openOffice und MS Office und bei beiden Programmen muss man 
zunächst eine ganze Menge erklären, bevor selbst einfache Dinge 
erfolgreich passieren können.
Aber wie gesagt, das empfinde ich nicht als spezielle Eigenschaft der 
Computer oder von Programmen.

> Jeder der ein funktionierendes Programm haben will soll sich besser 
> ein vorgefertigtes oder massgeschneidertes Programm von einem 
> Fachanbieter im freien Handel besorgen. 
Ein massgeschneidertes? - das dürfte ziemlich teuer werden. 

> OpenOffice Light für Einsteiger wäre eine 
> Marktlücke - je nach Bedarf lassen sich weitere Module (Programme ? 
> ) einfach und leicht zuschalten. Derzeit ist OpenOffice ein 
> Supersportrennwagen der Luxusklasse mit allen Features die technisch
> möglich sind - leider wurde die Basisversorgung mit Treibstoff 
> (Akzeptanz und Nutzung im breiten Bereich) vollkommen aussen vor 
gelassen. 
Naja, OpenOffice ermöglicht zumindest die Entwicklung eines solchen 
Produkts - was ich selber auch klasse fände.
Vor allem wenn man eines erstellen könnte, dass auf den Einsatz in 
(Grund-)Schulen zugeschnitten wäre. (Liest das ein Entwickler? Daran würde 
ich gern auch mitarbeiten)
MS Office lässt sich viel schlechter (geht es überhaupt?) in eine 
Light-Version oder Schüler-Version verwandeln

Mit freundlichen Grüßen
Peter Tietler

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Dipl. Math. Peter Tietler
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