Hi Michael

> Ich sehe das als Feature.
Inwiefern? Ich schätze es es umgekehrt ein: die Fälle, in denen man - ohne es zu
merken - eine 0 als Argument in einer Formel haben möchte, halte ich für die
selteneren als die, bei denen man automatisch merken möchte, dass mit einem
Argument etwas nicht stimmt.
 
> Du könntest mit folgender Formal arbeiten (C1 soll Summe von A1 und B1 
> sein):
> C1=WENN(UND(ISTZAHL(A1);ISTZAHL(B1));A1+B1;FALSCH())

Bei Formeln mit wenigen Argumenten denkbar, aber wenn Du große Tabellen
bekommst, evtl. als Import, die Du selbst gar nicht erstellt hast, und musst die
mit längeren Formeln bearbeiten, sieht das eher übel aus und die Gefahr, dass Du
die Prüfung für eines der Argumente vergisst, ist relativ gross - ganz abgesehen
von der Lesbarkeit.
U.U. kann man mit Suchen&Ersetzen:regulärer Ausdruck durch
suchen nach: [0-9], ersetzen durch: &
prophylaktisch Zeichen durch Zahlen ersetzen. Funktioniert aber auch nur, wenn
nicht eine explizite Zellformatierung "Text" vorliegt.
Es gibt zwar sicher noch ein paar Tricks, wie man sich das vereinfachen könnte,
z.B. liefert diese Formel:
=ZÄHLENWENN(A1:F18;"<a")
0, wenn alle Werte im Bereich Zahlen sind, so dass man nicht jedes Argument
einzeln prüfen müsste. Aber ob die Sortierung in allen Systemumgebungen gleich
ist, wage ich zu bezweifeln.

Jedenfalls:
Ich würde die umgekehrte Logik - Fehler bei Nicht-Zahl in einer Rechenformel -
als hilfreicher einschätzen als die Interpretation als 0 (was man bei Bedarf ja
ebenfalls als WENN-Argument umsetzen könnte).

Als echtes Feature würde ich die Variante bezeichnen, bei der man das Verhalten
per Option im Bereich "Berechnen" selbst festlegen könnte.

mfG



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