Hallo Bernd,
Bernd Kloss schrieb:
ich habe etliche Kollegen, die auf oO schimpfen.
Grund:
Texte aus Word verändern ihr Layout, wenn sie mit Writer angeschaut werden.
Präsentationen aus PowerPoint sehen in oO anders aus.
Ich glaube nicht, dass das der Grund für das Schimpfen ist. Ich
glaube der Grund für das Schimpfen ist, dass Deine Kollegen geglaubt
haben, dass jedes Dokument von MSO in OOo identisch erscheinen
würde. Jetzt erleben sie es anders und sind ent-täuscht.
Ursache für die Veränderungen: Es werden in Word z. B. Schriften (etwa Old
Man Bookstyle oder so ähnlich) verwendet, die in oO mit Linux nicht verfügbar
sind.
Warum? Lassen sich die unter Windows verwendeten Schriften denn
nicht auch unter Linux installieren? Bei mir hat das bislang immer
geklappt. Es ist freilich eine Lizenz dafür erforderlich.
Wenn auf dem Zielrechner eine Schriftart fehlt, die auf dem
Quellrechner verwendet wurde, dann ist das keine Frage der
Kompatibilität zwischen MSO und OOo. Das Problem bestünde auch
zwischen MSO und MSO.
Frage:
Gibt es einige Regeln, die in MS-Office beachtet werden sollten, damit solche
Dateien ein Höchstmaß an Kompatibilität haben?
Es gibt sicher ein paar Tipps. Eine Sammlung mit solchen Tipps ist
mir aber nicht bekannt. Vielleicht ergibt sich diese ja aus den
Antworten der Mitlesenden. Wir könnten das dann zusammenfassen und
ins Wiki stellen.
Einen Tipp hast Du ja schon: Man nehme nur die für die Verwendung in
der Firma vereinbarten Schriftarten. Diese Regel gibt es in Firmen
ja auch ohne, dass sie mit unterschiedlichen Systemen arbeiten, um
ein einheitliches Erscheinungsbild (CI) zu haben.
Vielleicht kann man dann die Akzeptanz für oO erhöhen, wenn die Leute wissen,
dass dann - wenn schon kein Umstieg - zumindest doch eine Zweigleisigkeit
einfacher ist.
Ich vermute, ein Umstieg ist einfacher, als eine Zweigleisigkeit.
Gruß
Stefan
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