Peter Geerds schrieb:
[1] Der sudo-user (erster Benutzer) darf reichlich viel -
und wer legt schon einen zweiten an und surft unter diesem
in Internet?!
Hallo, Peter!
Ich glaube, da fehlt Dir ein wenig Information: Als einziger Benutzer
auf meinem Rechner habe ich unter regulären Bedingungen genau die
eingeschränkten Rechte, die ich auch bei einem Zweit- und Drittkonto
hätte. Um als root irgendwelche Programme installieren zu können etc.,
muß ich mich erst mal in einer Shell als sudo anmelden - und wer macht
das schon regelmäßig? Dazu kommt bei Ubuntu eine Zeitbegrenzung: Melde
ich nur sudo an, bin ich maximal 15 Minuten mit allen Rechten
ausgestattet. Melde ich sudo -s an, ist das zeitlich unlimitiert und
kann durch ein simples "exit" beendet werden. Selbst ohne "exit"
verfallen aber die uneingeschränkten Rechte innerhalb einer bestimmten
Zeit, sobald man die Shell schließt. Bei Windows gelten die Admin-Rechte
aber prinzipiell immer. Entsprechend ist Deine Aussage, Ubuntu habe
dieselben Sicherheitsprobleme wie Windows, in meinen Augen schlichtweg
undifferenziert. Natürlich kann ich mir ein Zweitkonto einrichten, das
ich nicht in die "Admin"-Gruppe einordne und von dem aus ich
entsprechend sudo nicht starten kann. Aber welchen Zweck soll das haben,
wenn ich alleiniger Nutzer des Systems bin? Bei einem Mehr-Nutzer-System
hat das allerdings durchaus seine Berechtigung. Ich empfehle die Lektüre
dieser Wiki-Seite: http://wiki.ubuntuusers.de/sudo für alle, die es
gerne genau wissen wollen.
By the way: Unter SuSE ist das z.B. anders: Da kann ich mich direkt in
das root-Konto einloggen und damit uneingeschränkt unterwegs sein. Das
finde ich viel riskanter, und das geht bei Ubuntu eben nicht!
Gruß, Astrid
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