Hallo,
schade, dass einige jetzt doch darauf anspringen und ihre
geliebte Distribution verteidigen müssen ;-))

Am 11.07.2008 um 08:50 Uhr schrieb Astrid Mayers:
> Ich glaube, da fehlt Dir ein wenig Information: Als einziger Benutzer auf 
> meinem Rechner habe ich unter regulären Bedingungen genau die 
> eingeschränkten Rechte, die ich auch bei einem Zweit- und Drittkonto 
> hätte. Um als root irgendwelche Programme installieren zu können etc., 
> muß ich mich erst mal in einer Shell als sudo anmelden
> [...]
Alles richtig und gerade bei Ubuntu irrelevant, da ich eben
nur den Zugang des ersten angelegten Users kompromitieren
muss, um root-Rechte zu erhalten über sudo.

> Entsprechend ist Deine Aussage, Ubuntu habe dieselben 
> Sicherheitsprobleme wie Windows, in meinen Augen schlichtweg 
> undifferenziert.

Entschuldige, dass ich dich hier kritisieren muss: Du liest
sehr indifferenziert. Ich schrieb nämlich _nicht_ von
denselben Problemen, sondern von den ähnlichen. Im deutschen
Sprachgebrauch ist das ein großer Unterschied.

> Natürlich kann ich mir ein Zweitkonto einrichten, das ich 
> nicht in die "Admin"-Gruppe einordne und von dem aus ich entsprechend sudo 
> nicht starten kann. Aber welchen Zweck soll das haben, wenn ich alleiniger 
> Nutzer des Systems bin?

Genau dieses Denken ist ein Sicherheitsrisiko bei Ubuntu,
weil du eben mit einem User im weltweiten Netz unterwegs
bist, der umfangreiche Rechte besitzt. Wer
sicherheitsbewusst arbeitet, legt sich diesen zweiten User
mit sehr eingeschränkten Rechten an. Aber, wie eben in der
Windowswelt, das macht keiner.

> By the way: Unter SuSE ist das z.B. anders: Da kann ich mich direkt in das 
> root-Konto einloggen und damit uneingeschränkt unterwegs sein. Das finde 
> ich viel riskanter, und das geht bei Ubuntu eben nicht!
Und debian und und und ...
Es ist eben nicht riskanter, weil das root-Konto nicht durch
einen normalen Users kompromitiert werden kann.

Genug der überflüssigen Diskussion - ein heiliges Kalb
(Ubuntu) lässt sich eben nicht so leicht schlachten. Daher
schlage ich vor, wir warten ein paar Jahre, dann werdet ihr
sehen, dass böse Hacker/Cracks sich auf dieses
Betriebssystem eingeschossen haben. Und nur weil es ein
Linux ist, ist es nicht per se sicher.

cu
Peter

der seit 1996 mit Linux arbeitet und seit 2002 vllig
windowsfrei ist


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