Hi Stafan,
danke für die ausführliche Antwort. Tatsächlich: Im Terminalemulator
passiert genau das, was Du beschrieben hast. Na prost-Mahlzeit!
Ich werde mir das für die Zukunft merken :-)
Vielleicht stelle ich einfach auf Strg+k,u,f usw. um. Das kenne ich noch
aus den "guten alten" Office2000-Zeiten (oder so).
Gruß,
Rüdi
Stefan Weigel schrieb:
Hallo Rüdiger,
das Problem ist altbekannt. Es ist meines Wissens ungelöst. Es ist kein
Problem von OpenOffice.org.
Rüdiger Schmitt schrieb:
zunächst zu meinen Systemen:
Fedora 9 (Linux) mit OpenOffice 3.0 und
Fedora 8 mit OpenOffice 2.4 und 3.0.
also GNOME-Desktop, richtig?
Zum Fehler:
Wenn man die Tastenkombination Strg+Umsch+u benutzt, kommt lediglich
ein unterstrichenes "u" bei raus.
Das ist der Eingabe-Modus für Unicode-Zeichen als Zahl. (siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Unicode#Eingabemethoden)
Bitte probieren:
(1) Strg+Umsch+U --> es erscheint das unterstrichene u
(2) Eintippen: a9 [Eingabetaste]
(3) Es erscheint das Zeichen © (Copyright)
Klar soweit?
Es handelt sich um eine Systemfunktion und nicht um eine Funktion der
Anwendung. Der Unicode-Eingabemodus funktioniert so in jedem Programm
auf GNOME. Bitte mal im Editor oder einem beliebigen anderen Programm
probieren.
Dieser "Fehler" war mindestens schon seit der Version 2.4 vorhanden,
nur bin ich erst mit dem Download und der manuellen Installation von
OO_3.0 auf diese Mailingliste aufmerksam geworden.
Das hat nichts mit der Version von OOo zu tun. Das ist seit der Version
2.16 von GNOME so. Denn seit dieser Version hat die Tastenkombination in
GNOME diese Wirkung.
Es handelt sich also um einen Konflikt durch eine Doppelbelegung dieser
Tastenkombination im Desktop-System und im Anwendungsprogramm.
Ich selbst habe noch keinen Weg gefunden, auf meinem Ubuntu das
Verhalten bzw. die Tastenombination von GNOME zu ändern. In OOo möchte
auch ungerne eine andere Tastenkombination als Strg+Umsch+U für das
Unterstreichen einstellen, weil das dann mit den anderen
Tastenkombinationen Strg+Umsch+F oder Strg+Umsch+K und dergleichen nicht
mehr konsistent wäre.
Gruß
Stefan
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