Frank Thomas <[EMAIL PROTECTED]> writes:

> 
> Es ist bekannt, dass Statistiker seit Jahren gegen die Benutzung von 
> Excel als Statistikrechner Sturm laufen, weil alle streuungsabhängigen 
> Berechnungen bei hohen Werten falsche Ergebnisse produzieren. Ein 
> Beispiel mit Berechnungen :
> http://www.coventry.ac.uk/ec/~nhunt/pottel.pdf
> 
> Gibt es Untersuchungen zur Qualität der in Calc 3 eingesetzten Formeln ?

Hm, ich hab mal die Beispiele zur Standardabweichung nachvollzogen und kann die
vorgelegten Ergebnisse weder in Calc noch in XL2003 bestätigen - beide rechnen
korrekt. 
Meine Meinung ohne jetzt die große Ahnung von Statistik zu haben:
Die Tabellenkalkulation ist nur so gut als Werkzeug, wie der Anwender es auch
beherrscht. Dazu gehören Überlegungen zur Rechnengenauigkeit,
Rundungsfehleranlalyse bei Maschinenzahlen ebenso wie die Kenntnis der
zugrundeliegenden Anwendung - das gilt für XL, Calc oder ein anderes
Statistikpaket und gerade für statistische Auswertungen überhaupt. Nirgendwo
wird mehr Unsinn gerechnet als in der Statistik, oder? Ist das Werkzeug daran
Schuld?
BTW:
Beispielsweise hat eine Professorin eine ähnliche Abhandlung im Netz stehen, wo
sie sich darüber beschwert, dass XL bei der Diagramm-Regression (den
Funktionsgleichungen) zu wenig Nachkommastellen berücksichtigt - auf die Idee
die Anzahl der Nachkommastellen zu erhöhen ist sie scheinbar net gekommen? 
UNd weiter gibt es genügend Literatur, die zeigt wie Statistik mit
Tabellenkalkulation gemacht wird - auch von echten studierten Statistikern...

Gruß HW
Hans W. Hofmann



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