Hallo André,

Wolfram Brenig schrieb:
>> Fazit:
>> Dem originalen OpenOffice Instal-File *fehlt* unter Linux auf meinem
>> System der "Hardwarebeschleunig verwenden" Button im Fenster
>> "Extras->Optionen->Ansicht".
>>
>> Bei der SuSE/Novell-eigene Variante ist das *nicht* so.
>>   

André Schnabel schrieb:
> Ja - das ist so.

Vielen Dank für Deine Bestätigung!
Ich wurde von dieser Sache komplett überrascht und hatte auch nach
ausführlichem googeln nichts dazu gefunden - wäre evtl. nett wenn man
auf dem OpenOffice-Site deutlich sichtbar darauf hingewiesen würde.

Ausserdem hatte ich nach dem unten angegebenem Reply eines
Listenmitglieds auf meine erste diesbezügliche Frage den Eindruck man
sollte das hier auf dieser Liste mal ganz deutlich machen.

Eberhard Roloff schrieb:
>> From: Eberhard Roloff <[email protected]>
>> Ich habe hier die 3.0, direkt von de.openoffice.org 
>> ... unter Ubuntu 8.10 im Betrieb.
>> ....
>> Also doch "so wie unter Vista" oder?
>> Viele Grüße und ich bin verwirrt
>> Eberhard

André Schnabel schrieb:
> Im originalen OOo wird dies zur Zeit nur für Windows eingeschalten, weil
> man hier davon ausgehen kann, dass heutzutage (fast) jeder
> Windows-Rechner die entsprechenden Softwarevoraussetzungen erfüllt (für
> Windows heisst das DirectX ist installiert).
> Unter Linux / Unix ....
> hat sich OOo bisher
> noch nicht entshclossen, diese standardmäßig einzubauen.

> Wann das genau für ein reguläres OOo kommen soll, kann ich im Moment
> nicht sagen .... Unabhängig davon sollten die Animationen auch ohne
> Hardwarebeschleunigung nicht "quälend langsam"sein :(

Wenn ich darf, möchte ich dazu noch folgendes anmerken:

1) Auch wenn die Hardwarebeschleunigung unter der SuSE/Novell-eigenen
Variante eingeschaltet ist habe ich nach der erster Freude darüber
innerhalb der letzten 2 Tage feststellen müssen, dass sie *nicht*
funktioniert (passt also zu Deinen Bemerkungen):
a) der Bildschirmaufbau ist bei halbwegs anspruchsvollen Animationen
ganz offensichtlich noch langsamer als ohne Hardwarebeschleunigung,
Manchmal dauert es 30 Sekunden bis ein paar ganz kleine PNGs dargestellt
werden. Während dieser Zeit friert die ganze Präsentation ein - Klicken
auf 'vorwärts' hilft dann garnichts. Wenn die Animation endlich kommt,
dann 'erscheinen' die Objekte einfach 'schlagartig' auf dem Bildschirm -
komplett unabhängig vom gewählten Animationstyp.
b) Teilweise entstehen um die animierten Objekte herum seltsame 'graue
Rechtecke' auf dem Bildschirm.
c) Og. Effekte treten ohne Hardwarebeschleunigung nicht auf - dann sind
aber aller Strichgrafiken von der berühmt-berüchtigten 'Pixeligkeit'
(siehe alte Atari-Games). Ausserdem sind die Animationen dann zwar
schneller als mit Hardwarebeschleunigung - was für ein Widerspruch -,
dann aber 'ruckelig' - und wie ich meine nicht wirklich zügig.

2) Unabhängig von diesen Sachproblemen empfinde ich es
persönlich als sehr deprimierend, dass das freie OpenOffice seinen
vollen Funktionsumfang nur von Bill Gates Gnaden erhält: als
langjähriger OpenOffice-Nutzer und nach dem Umstieg auf einen
'superschnellen Laptop'  der unter Linux jedes noch so hirnlose
3D-Ballerspielchen mit 'gigantischen' Frameraten erlaubt darf ich völlig
ernüchtert feststellen, dass ich in Zukunft meine Präsentationen zwar
unter dem freien Betriebssystem erstellen darf - aber für eine
professionelle graphische Darstellung meiner Präsentation mit vollem
Funktionsumfang muss ich mich dann wieder bei Herrn Gates anmelden :-(.
Na ja - evtl. gehört diese letzte Anmerkung nicht hierher.

Gruss,
Wolfram


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