Hallo Stefan, >> Ich dachte ich bin im Bereiche FREIE Software - nun kosten die Bücher 30 >> Euro pro Thema ;-( >> Ne, das ist nicht was ich suche. > Hm. Das klingt fast so, als ob Dir die unterschiedliche Bedeutung des Wortes > "frei" in "Freiheit" und "Freibier" nicht bewusst ist.
Ist aber auch schwierig, oder? Was meinte: ich suche, sind Schulungsunterlagen die bis 5 Euro kosten, mehr können wir uns nicht leisten. Wie gesagt: ehrenamtliche Vereinsarbeit. Eigentlich wollte ich schreiben, dass ich nicht mit OpenSource mein Geld verdiene - nehm ich aber wieder zurück und schreib: dass ich nicht unmittelbar mit OpenSource mein Geld verdiene (bei genauem Hinsehen läuft mein Portal halt mit Suse Linux, Apache, MySQL, PHP und Typo3). Hier und jetzt bin ich Privatmann, der sein Wissen (soviel halt da ist) mit anderen teilt und weiter gibt. Dies tu ich mit ähnlichem Idealismus, wie ich ihn bei den OpenSource-Erstellern vermute (oder waren es nur die Gründer-Väter)? In diesem, nicht professionellen, Umfeld bin ich mit Lowbudget unterwegs und bin SEHR dankbar, dass es Dinge wie OpenOffice, Linux, OpenSource, etc gibt. Wir versuchen unseren Mitgliedern und Kursteilnehmern, die vom PC z.T. noch weniger oder keine Ahnung haben zu zeigen, dass es mehr gibt als MS und wie leistungsfähig die Alternativen sind. Darum sind wir auch drauf gekommen mal einen OOo-Kurs anzubieten. Ein Ergebnis der Materialsuche für OOo3 ist diese Diskussion, leider keine Dokumente bei de.OOo, die wir direkt einsetzen können. > Der Satz auf Eurer Homepage > "Open-Source" ist der Begriff für frei verfügbare, kostenlose Programme, > deren Quellcode öffentlich zugänglich ist. > ist nicht richtig. Vergleiche http://de.wikipedia.org/wiki/Opensource und > http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software > > Freie Software ist frei, aber nicht zwingend kostenlos. Zu den garantierten > Freiheiten gehört, freie Software zu einem > beliebigen Preis verkaufen zu dürfen. Und selbst wenn eine freie Software > kostenlos erhältlich ist, dann ist es wohl in > den häufigsten Fällen so, dass Bücher, Support und Schulungen nicht kostenlos > sind. Freie Software: "Freie Software (engl.: free software) ist Software, die für jeden Zweck genutzt, studiert, bearbeitet und in ursprünglicher oder veränderter Form weiterverbreitet werden darf. Das schließt auch die kommerzielle Nutzung ein." Für mich steht da: die Software ist zunächst mal frei und damit kostenlos nutzbar (Kosten wären eine Begrenzung). Es darf aber auch Geld dafür genommen werden. Also 1. frei, 2. kommerzielle Nutzung nicht ausgeschlossen. Wie gesagt, wollen wir Alternativen zu MS aufzeigen und dabei natürlich Alternativen zum illegalen Einsatz von MS-Software zeigen. Wir hoffen vermitteln zu können, das Nutzung von freier (kostenloser) Software u.a. auch Spaß machen kann und diese ähnlich leistungsfähig ist. Wenn aus dem KnowHow-Gewinn bei den Zuhörern ein Einsatz von OpenSource-Software im kommerziellen Umfeld entsteht, soll es auch Recht sein. >> Hab den Eindruck, dass es bei Euch auch zugeht, wie in normalen >> deutschen Vereinen: Idealismus weg - Arbeit bleibt. > > Idealismus ist da. Ob heute mehr oder weniger, als früher einmal, kann ich > nicht sagen. Falsch wäre es aber zu glauben, dass das Projekt nur von > Idealismus getragen sei. Die Motive, etwas beizutragen sind extrem > vielschichtig. Die Motive würden mich sehr interessieren, da ich bislang schon von hohem Anteil an Idealismus ausgegangen bin. Vielleicht liege ich ja daneben, möchte mir aber meinen (jugendlichen) Idealismus behalten und würde mich freuen, wenn ich parallel zu kommerziellen Angeboten auch Material für den einfachen User finden würde. (Nehme mich selbst durchaus auch mit in die Verantwortung dafür). Gruß Udo --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [email protected] For additional commands, e-mail: [email protected]
