Hallo Peter,

ganz so einfach ist das nicht.
Die Dateien - sprich: etwas im Programm OpenOffice 3 selbst bewirkt, dass bei unten beschriebenen Swriterdateien zunächst alles völlig normal aussieht, jedoch irgendwann (meist nach einigen Wochen) eine Veränderung in den XML's stattfindet.

Sorry, ich bin Professional -> ich rede hier nicht davon, dass auf einem PC ein Virus steckt-> ich rede davon, dass in OpenOffice ein Wurm steckt! Falls das der eine oder andere noch nicht verstanden haben sollte -> meine PC's halte ich schon selbst frei von Malware! Apropos: die Dateien aufgerufen über eine völlig jungfräuliche neue Maschine im V-Betrieb zeigt gleiche Erscheinung! Also das dazu, ob ein PC infiziert ist, oder doch etwas anderes geschieht! Mag ja dem einen oder anderen nicht gefallen, aber hier in den user-nachrichten stehen eine Menge ominöser Vorgänge, die meine Vermutung erhärten (vgl. Ole's in Calc).

Nach einigen Tests stellt es sich für mich so dar, dass in einem der Exportmodule (PDF) des Programms etwas nicht ohne Tücke läuft. Die betroffenene odt's, von denen immer auch (in diesen Fällen) PDF's exportiert wurden, sind nach einigen Wochen beide unbrauchbar! Da PDF's, insbesondere wenn exportgeschützt, doch eigentlich nicht mehr veränderlich sein sollten, finde ich den Vorgang bemerkenswert. Habe im übrigen eine der betroffenen Dateien mit InDesign bearbeitet und als PDF exportiert. Layoutergebnis ist gleich -> diese Datei ändert sich auch nicht mehr (speichert keine XML's und Co). Fakt ist: eine Datei mit OpenOffice erstellt verändert sich ohne erkennbares äußeres Zutun mit der Zeit Fakt ist auch: eine Datei mit Adobe InDesign erstellt (gleiche Basis, exakt gleicher Inhalt) verändert sich nicht
Was sollte man daraus schlussfolgern?

Sobald, und das ist in Fall meiner Kunden so durchgeführt worden, die Dateien grundsätzlich zusätzlich auf einen Silberling gebrannt wurden, kann die Datei solange auf der Scheibe, keine Veränderung mehr erfahren. Kopiert man die Datei auf einen USB-Chip oder auf einen Magnetträger(Platte) findet wie beschrieben nach einiger Zeit die Verwandlung zur unbrauchbaren Datei statt. Dies geschieht auch, für die Menschen die jetzt noch glauben, dass der PC infiziert sei, auf einem neuen Inselsystem (nicht mit dem Netz verbunden - nur Original-OS, selbst im abgeschottetem virtuellem Betrieb! Nur notwendige Software installiert, die zum Betrachten, Editieren und Drucken notwendig ist).

Apropos: Bei den Dateien handelt es sich im weiteren Sinne allesamt um eine Art Handbuch/Buch (mindestens 4 Kunden berichten auf unterschiedlichen OS und Hardware gleiches). Betroffen sind merkwürdiger Weise nur Dateien, die eine Mindestgröße von 1700kb haben, meist aus mehr als 20 Seiten bestehen und eine Menge Bilddateien und Vektorgrafiken beinhalten. Bei den Dateien handelt es sich um urheberrechtlich relevante Dateien, die ich hier leider nicht posten kann...

Auf meinen Rechnern habe ich vorsichtshalber OpenOffice verbannt, weil ich keine Lust darauf habe meine Arbeit in den Sand zu setzen (setzen zu lassen).

Schöne Grüße vom Niederrhein




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From: "Peter Geerds" <[email protected]>
Sent: Wednesday, April 14, 2010 6:14 AM
To: <[email protected]>
Subject: Re: [de-users] Re: Problem mit OLE in 3.2

Hallo Karl-Uwe!

Am 13.04.2010 um 22:33 Uhr schrieb Karl-Uwe Schmelzer:
Ich glaube dass dank der vielen freiwilligen Programmierer da doch
auch ein "Hacker" mit im Boot saß und es keiner merkte!
Die u.g. verschwundenen OLE's verschwinden nicht von alleine! Da ist
auch kein Bug am Werk!
Hier arbeitet ein Wurm...
bei langen Dateien werden diese nach einigen Wochen völlig
unbrauchbar - hier hilft auch kein entzippen und rumfummeln an den
xml's mehr - die Struktur sieht deutlich nach einem ziemlich
raffiniertem Wurm aus....

Den kannst du mir ruhig mal schicken (als PM) :-)


Schade wenn ein offenes Projekt so angegriffen wird - übel wenn sich
die Crew nicht schleunigst kümmert

Das verstehe ich nicht: Für die Sicherheit deines PC bist
alleine DU verantwortlich. Oder sollen wir dich besuchen und
den Computer viren- und wurmfrei halten für dich?


ich benutze mal wieder die "schei..." von Micro... - die ist auch
nicht überzeugend, aber die ist Wurmfrei und meine Arbeit bleibt das
was sie ist, erhalten!

Dafür kannst du dir fertige Würmer im Internet downloaden.


Noch bedeutsamer ist wohl, dass Stichtag heute, wohl auch kein
VScanner eine Ahnung davon hat...

Das ist merkwürdig - hast du vielleicht auch schon einmal
daran gedacht, dass bei beschädigten Dateien die Ursache
eine kaputte Festplatte sein kann?

Schade um OpenOffice, aber böse Zungen könnten jetzt auch sagen ist
ja Oracle....

Wenn du OOo aus den offiziellen Quellen dir besorgt hast,
ist die Software auch wurmfrei. Alles andere liegt damit in
deiner Verantwortung.

cu
Peter



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