Ich trenne einmal einen anderen Thread wieder auf, der durch ein neues 
Mailinglistenmitglied mit völlig anderen Problemen zum Einstige in die eigenen 
Probleme genutzt wurde. Hier zuerst der Starttext von Hans-Peter:

> Sehr geehrte Damen und Herren,

Hallo Hans-Peter, Du bist hier auf einer deutschen Mailingliste von 
OpenOffice.org gelandet und hast Deinen Text einfach als Antwort auf eine 
andere Mail geschrieben, zu die er gar nicht passt. Deswegen habe ich hier 
(für eventuell mehr Erfolg) den Text noch einmal zum Starttext eines neuen 
Threads gemacht.

>vielleicht ist Ihr Deutsch besser als meine Englisch, was ich im Prinzip 
>nicht so beherrsche, um Ihre Mail zu verstehen.
>Ich hbae ein massives Problem mit dem Programm 'OpenOffice.org base'. 
>Ich hatte gerade meine Datenbank auf den neuesten Stadn gebracht, als es 
>plötzlich vom Bildschirm verschwand. Beim Wiederaufruf meldete sich zwar 
>zunächst das 'OpenOffice.org base', doch wurde die Datei mit 
>'OpenOffice.org writer' geöffnet. Die darin enthaltenen Zeichen ergaben 
>keinen Sinn. Es sind immerhin 10250 Seiten. 

Ich hoffe, dass Du nicht den Fehler gemacht hast diese Datei anschließend zu 
speichern. In dem Moment wird wohl die gesamte ehemalige Struktur der base-
Datei *.odb überschrieben, sofern noch vorhanden.

Wenn Writer statt Base geöffnet wird hat OpenOffice offensichtlich nicht die 
eigentliche Base-Struktur wiedererkannt.

>Mein letzte Sicherung reicht 
>nur bis Ende 2009, was die erfaßten Daten Betrifft. 

Jetzt gilt es ja wohl zuerst einmal nachzusehen, ob von den Daten noch mehr 
brauchbar ist als in der Version Ende 2009. Hierfür müsstest Du mit einem 
Entpackprogramm die *.odb-Datei öffnen. Mache dies am besten in einem 
separaten Verzeichnis. Du würdest bei einer intakten *.odb-Datei folgende 
Struktur erhalten:
5 Unterverzeichnisse, von denen für die Daten das wichtigste Verzeichnis den 
Namen "database" trägt. außerdem 2 *.xml-Dateien und eine mimetype.

Folgendes würde ich mit Kopien der letzten Sicherung und einer Kopie der 
abgestürzten Datei versuchen: Komplettaustausch des "database"-Verzeichnisses 
und neues packen der letzten Sicherung oder, falls das Packen sonst zu einem 
Problem führt (falsches Packformat) in der Sicherungsdatei das Verzeichnis 
"database" löschen und durch das der Absturzdatei beiliegende Verzeichnis 
"database" ersetzen.

Ist beim Blick auf die Kopie der Absturzdatei nach dem Auspacken kein 
database-Verzeichnis vorhanden, so sehe ich für die Daten nach der letzten 
Sicherung schwarz.

>Es fehlen also sehr 
>viele Einträge für das Jahr 2010. Gibt es eine Möglichkeit, die mit 
>'OpenOffice.org writer' geöffnete Datei wieder als 'OpenOffice.org 
>base-Datei' zu reintsallieren, um den Datenverlußt aufzufangen? 

Die obigen Anweisungen sind mehr etwas zum Testen. Falls Du auch Formulare 
geändert hast bist Du damit natürlich so noch nicht fertig.

>Oder 
>sollte ich besser wieder zu MS Access zurückumsteigen?

Mit MS Access kommst Du natürlich ebensowenig an die Daten. Wenn Du nicht so 
häufig Datensicherungen machst wirst Du bei vielen Kombinationen Probleme 
haben. Die Schwachstelle der OpenOffice-integrierten Datenbank (Base ist nur 
die Hülle dazu) ist, dass sie aus einer Datei extrahiert und anschließend 
wieder in diese Datei gepackt wird. Das ist für den Transport der Datenbank 
prima (nur eine Datei gegenüber einem ganzen Paket bei z.B. MySQL), aber 
erfordert zusätzliche Sicherheitskopien in engeren Abständen als bei Dir die 
gut 4 Monate.
Sicherer fährst Du z.B. mit einer MySQL-Datenbank und Base als der 
Benutzeroberfläche. Deine Formulare könntest Du mit etwas Handarbeit darauf 
übertragen und bei einem Absturz von OpenOffice, wie er Dir vorgekommen ist, 
wäre die Datenbank davon unberührt.

Gruß

Robert

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