Hallo Jacqueline,

Ich habe erst heute Abend etwas basteln können:

Hier kannst du mal schauen, ob das in die Richtung geht, die du dir
vorgestellt hast:

http://www.scitec4.org/download/intervall2.ods


Hier eine grobe Skizze für die Unterteilung in fünf Intervalle (kann man
am besten in Tabelle1 nachvollziehen:

Ich habe eine Anzahl von Layout-Vorlagen angelegt:

        a: rote Schrift auf weißem Grund
        b: orangene Schrift auf weißen Grund
        c: gelbe Schrift auf weißem Grund
        d: grüne Schrift...
        e: blaue Schrift...

Dazu noch zwei spezielle Vorlagen min und max mit farbigem Hintergrund
und weißer Schrift

Wir beginnen nun mit einer Spalte, in der 20 Zahlen stehen (in Tabelle1
die Zahlen von 1-20). 

Es werden Minimum und Maximum verwendet, um die gesamte "Spannbreite"
des vorgegebenen Intervalls zu berechnen. Ein Teilintervall ist dann ein
fünftel dieses Gesamtintervalls.

Da wir später die WAHL()-Funktion benutzen wollen, rechnen wir die
vorgegebenen Zahlen so um, dass das Intervall zwischen 1 und 6 kommt.
Dazu berechnen wir den Abstand der Zahlen zum Minimum und teilen dies
durch die Breite eines Teilintervalls (s. Spalte "Normalisiert").

Um die Nummer der Intervalls zu finden, zu der die jeweilige Zahl
gehört, müssen wir nur noch die Nachkommastellen abschneiden.

Nun wählen wir die passende Vorlage mit einer Fallunterscheidung aus:

        a) ist die aktuelle zahl gleich dem Minimum, so wählen wir
           die Vorlage min [=VORLAGE("min")], sonst...

        b) ist die aktuelle zahl gleich dem Minimum, so wählen wir
           die Vorlage max [=VORLAGE("max")], sonst...

        c) wir verwenden die Funktion WAHL(Intervallnummer;...) um die
           passende Formatvorlage für das Intervall zu wählen
           [VORLAGE("a");VORLAGE("a");... VORLAGE("e")]

Im Falle c) hängen wir an die gewählte Vorlage nun einen Text an, der
aus sechs Sonderzeichen in Form eines "Blocks" besteht. Davon nehmen wir
dann mit RECHTS() nur so viele "Blöcke", wie zu dem betreffenden
Teilintervall passt.

Beispiel: Liegt eine Zahl im Intervall 3, so ergibt sich beim
Normalisieren ein Wert von 3,xxxxxx. Mittels VORLAGE() wird nun die
Formatvorlage "c" ausgewählt: Der Text der Zelle wird Gelb auf Weiß
dargestellt. Leider liefert die Funktion VORLAGE() auch noch den
Funktionswert "0", daher liefert das &"██████" den Gesamttext "0██████".
Durch das Verkürzen mit RECHTS("0██████";3) fällt das aber gar nicht
auf ;-)

Im Falle a) und b) hänge ich an das mit VORLAGE() gewählte Format nur
jeweils den Text "min" bzw. "max" an. Auch hier kürze ich den Text mit
RECHTS(), um die überflüssige "0" am linken Rand abzuschneiden.

Ich hoffe, die Idee ist rübergekommen ;-)))

Da lässt sich sicher auch noch einiges Verbessern und verkürzen (z.B.
könnte man die Vorlagen gleich mit "1","2",... benennen und sich das
WAHL() sparen,...). Wenn die Zwischenwerte nur über die Länge des
Balkens dargestellt werden sollen, dann reichen sogar 3 Vorlagen: "min",
"max", "normal".

Um schnell neue Beispiele anzuschauen, kann man Tabelle2 nutzen: Dort
sind immer 20 Zahlen zwischen 1 und 100 in der Ausgangsspalte, die per
Zufallszahlen-Generator produziert werden. Jede Neuberechnung (F9)
produziert ein neues Beispiel.

Viele Grüße,
Michael


-- 
    ____        
   / / / / /__/      Michael Höhne /
  /   / / /  /  [email protected] /
 ________________________________/





---------------------------------------------------------------------
To unsubscribe, e-mail: [email protected]
For additional commands, e-mail: [email protected]

Antwort per Email an