Am 07.10.2011 14:03, schrieb Michael Höhne:
Emails sind einfache Texte. Punkt und Schluss! Wenn jemand diesen Text mit HTML-Code versetzt und dann erwartet, dass der Empfänger damit schon irgendwie klarkommt, dann ist das beim _*Sender*_ die falsche Einstellung... Das ist ähnlich wie mit dem Versenden von DOC-Files, ohne vorher nachzufragen, ob der Empfänger das lesen kann. Ich könnte ja z.B. auch RTF-Code in eine Email werfen und mich dann auf den Standpunkt stellen, dass der Empfänger seinem Emailprogramm gefälligst die Interpretation dieses Codes beibringen soll... Wenn es weiterhin ein für alle offenes Kommunikationsmedium geben soll, dann muss man Standards nehmen, die jeder ohne unnötigen Aufwand befolgen kann. Bei Erweiterungen sollte immer die Frage kommen: Was nutzt das? Wie ist das Verhältnis von Aufwand zum Nutzen? Ist das ggf. sogar schädlich? Bei HTML-Mails fällt diese Einschätzung klar negativ aus: Es kann schädlich sein und es erfordert höheren Aufwand, ohne echten Mehrwert. Gruß, Michael
Hallo Michael,

weiß nicht wie Du drauf kommst das der Sender immer schuld ist.
Thunderbird findet ja auch vom sender aus fest ob der Empfänger HTML haben will und sendet dann als Text, wenn beim Empfänger ausgestellt ist das er kein HTML haben will.

Warum lassen die Progammierer schon aus Steinzeit dem Empfänger nicht die Möglichkeit zu sagen egel was Du schickst bei mir gibt es nur Text. Glaube nicht das irgend ein Häcker bereits in den unteren Schichten des OSI - Modelles wo der IP Verkehr ja erst mal in Zeichen umgesetzt wird schon angreifen kann. Kenne zwar den ASCII - Datenstrom nicht der da entsteht halte es aber für möglich das auch hier alles was nicht Text ist einfach zu ignorieren. Nur hat es bisher noch Keiner gemacht. Warum sollte der Empfänger sich mit der interpretation von irgendwas aufhalten wenn er alles was kommt als Text ansieht. Klar muß dann der Client dann den ASCII Strom noch danach interpretieren ob das noch sinnvoller Text ist. Nur hat das schon mal einer Probiert. Ich kenne den Aufwand ja auch erst dann wirklich, wenn ich mich wirklich damit beschäftigt habe. Ist schon immer ein schlechter Berater gewesen der sagt: Haben wir schon immer so gemacht, also machen wir es auch heute noch so. Beispiel: Stuttgart 21, ich bin von einem Befürworter vor Jahren jetzt Gegner. Nicht wegen dem was Diskutiert wird sondern den vielen Unwägbarkeiten die immer wieder Stückchen für Stückchen rauskommen. Keiner kann mir erzählen das alle Ausführenden schon immer gewußt, ach das kann ich Verstecken, das finden sie eh nie raus.

Gruß
Christian
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