Also eins ist recht schnell erklärt; siehe Text:
Lukas Pirl wrote:
Hallo!
Ich werde mal nicht weiter die Liste mit Unwissen belasten.
Vergiss es =) Es will sich mir nicht komplett erleuchten!
Bist du denn am Sonntag in 2 Wochen auf dem Freifunk-Treffen? Mit Papier
uns Stift wär das sicher schneller erklärt.
On 04/26/10 21:03, Steve wrote:
Ahoy!
Also dass nur ein Viertel Lambda nötig ist, ist klar, gell?
Nicht wirklich, warum nicht 1/2 oder 3/4 oder was dazwischen?
Beim Sinus haste in einer Periode zwei Extrema. Beide Beträge sind
gleich. Die ersten 90° decken sich mit den nächsten 90° wenn Du die an
ner Senkrechten durch das Extrem spiegelst. Dito bei den letzten 180°.
Der Reflektor verstärkt das Signal nicht direkt; das geschieht erst im
Empfänger. Der Reflektor ermöglicht eine einfache Symmetrierung. Dadurch
werden Störungen auf dem Kabelweg ausgeblendet:
Wie symmterische Kabelübertragung funktioniert weiß ich prinzipiell.
Der Reflektor wird gegen die Empfangsschleife isoliert und an der
Kabelabschirmung angelötet.
So weit ich das mitbekommen habe (z.B. beim Abisolieren), haben wir
nicht vor eine Schirmung an den Reflektor zu löten. Ich glaube die
Kupferplatte soll bei uns nur das Signal richten.
Dann gebe ich auf, das erschließt sich mir nicht wirklich. Also dass das
das Signal etwas richtet sehe ich ein, aber einen wirklichen Nutzen sehe
ich da noch nicht. Vielleicht hab ich auch nicht aufgepasst in der
Schule :((
Die Antenne selbst wird ans Kabel angelötet.
Durch den Laufwegunterschied von nem Viertel Lambda kommen beide Signale
genau entgegengesetzt am Empfänger an. Dann wird ein Signal wieder "auf
Wieso dreht Lambda Viertel das Signal um?
Ich zeichne einen Sinus und einen Zweiten um eine viertel Periode
rechtsverschoben. Wo ist das Umdrehen?
Hmm, schwierig. So wie Du es siehst müsste Signal auf dem Reflektor dem
auf der Seele um 90° nacheilen, Du beschreibst aber voreilen.
Was aber nix an der Mathematik ändert... Denn somit läge jeweils der
Nulldurchgang auf dem Extrem... *grübel*
Keine Ahnung... Gestern Abend hat es in meinem Kopf noch Sinn gemacht...
Ich gebe auf, es per Mails zu verstehe.
Danke trotzdem fürs tippen,
Grüße,
lp
Kopf" gedreht und somit ist der "Wellenberg" doppelt so hoch.
Das Interessante hierbei: Störungen auf dem Kabelweg (schlecht Isolierte
Kerzenstecker^^) werden in die "Seele" und in den "Schirm" gleichzeitig
eingestreut. Würde man die Signale aus Seele und Schirm einfach
aufeinanderaddieren hätte man nur laute Störungen, kein Signal (das
nullt sich ja durch den Laufzeitunterschied). Da aber ein Signal wieder
umgedreht wird werden beim Addieren die Störungen gelöscht und das
Signal verdoppelt.
Die Schwingungen der Störungen liegen im Kabel ja parallel. Dreht man
jetzt eins um, löschen die sich herrlich aus.
Wichtig ist aber, dass der Reflektor ein genausogutes Signal empfängt
wie die Antenne selbst. Sonst beharken sich die Signale mehr als
Störungen das könnten.
Und jetzt sieht auch der Plot anders aus, gell? :)
Grüße!
Steve.
Grüße!
Steve.
Lukas Pirl wrote:
Hallo,
waren ja nur so noch ein paar Gedanken dazu ;-)
@Steve:
"brauchste nicht mehr" <<-- ja genau das interessiert mich. Was passiert
mit dem insgesamt abgestrahlten Signal, wenn das Signal vom Reflektor
(1/4 Periode "aus der Vergangenheit") mit dem aktuellen Signal aus der
Antenne zusammentrifft? Wenn man es plottet werden die Extrema des Sinus
etwas breiter. Ist das dann ein "deutlicheres" Signal? So eine Art Echo
was so dicht folgt, dass das Signal nicht undeutlicher sondern
deutlicher/eindeutiger wird...!?
On 04/26/10 20:15, Thomas Mellenthin wrote:
Hi Lukas,
Lukas Pirl wrote:
Ich frage mal vorsichtig nach, ob wir mit unseren 123 mm nicht zufällig
Antenen eher für Kanal 6 gebaut haben (von Fertigungsungenauigkeiten
abgesehen). In dem kleinen Spreadsheet was ich da mal zusammengebastelt
habe (wenn Ihr Fehler oder Dummheiten findet, sagt bescheid!) kann man
den Zielkanal/die Zielfrequenz einstellen und man erhält die
entsprechenden Maße.
Die Schenkellänge von 30,5 mm (war es doch bei uns, oder?) der Quads
ist
wiederrum ideal für Kanal 10 =)
Die genannten Maße sind Näherungswerte. Ich habe die Belichtungsvorlage
für 2.442 GHz berechnet. Das ist genau die Mitte zwischen Kanal 1 und
13. Die Wellenlänge sieht dann so aus:
Nur mal ein wenig Abseits vom Antennenbau:
Kanal 1 = 124.38mm
bei mir 124.26 mm
Kanal 13 = 121.36mm
bei mir 121.24 mm
Kam die Tabelle im Anhang meiner Mail mit an? Mit welcher
Ausbreitungsgeschwindigkeit der Welle rechnest du? Lichtgeschwindigkeit
im Vakuum oder in Luft?
Bei der Schenkellänge sind es 0,7 mm die man mit der Ätztechnik ja
vielleicht auch merkt.
http://de.wikipedia.org/wiki/IEEE_802.11#802.11b.2Fg
Da wir hier mit 1/4 und 1/8 arbeiten, diskutieren wir hier über
bruchteile eines Millimeters. So genau können wir mit unseren Werkzeugen
gar nicht arbeiten :-)
Stimmt schon =) darum auch "(von Fertigungsungenauigkeiten abgesehen)"
Bei der Reflektorplatte sind es immer 4 mm, die schon noch verarbeitbar
sind.
Die Antennen funktionieren trotzdem, auch wenn sie dank der Kanalwahl
geringfügig vom Optimum abweichen. Mach Dir um die paar 10tel mm keine
Gedanken, sondern eher um gute Löttechnik und ein kurzes Antennenkabel.
Die beiden Faktoren hauen wesentlich mehr bei der Signalqualität rein.
Richtig.
viele Grüße,
gleichfalls,
// melle
lp
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