Hallo!

Ja OK alles klar =) ist irgendwie ein Wenig schwarze Magie. Aber sowas
wurmt immer. Dass das Signal nacheilt stimmt natürlich - Schusselichkeit
beim Tippen. Gleichzeitig ist es invertiert (elektromagn. Wellen machen
das, bei einer Reflektion). Das klärt aber leider nicht so ganz die
Frage...ich grübel auch schon ein Weing :-)

Vielleicht schreiben wir uns nochmal für einen HF-Studiengang ein!?? ;)

Mich würde mal interessieren, was bei einem sehr geringen Abstand
passiert oder bei Lambda/2. Vielleicht fällt mir bis zur Fertigstellung
der Antenne noch ein, wie man den Abstand variabel machen könnte, dann
hätte man eine Axperimentier-Antenne...

Danke nochmal und eine schöne Woche,

lp

On 04/27/10 08:06, Steve wrote:
> Also eins ist recht schnell erklärt; siehe Text:
> Lukas Pirl wrote:
>> Hallo!
>>
>> Ich werde mal nicht weiter die Liste mit Unwissen belasten.
>>
>> Vergiss es =) Es will sich mir nicht komplett erleuchten!
>>
>> Bist du denn am Sonntag in 2 Wochen auf dem Freifunk-Treffen? Mit Papier
>> uns Stift wär das sicher schneller erklärt.
>>
>> On 04/26/10 21:03, Steve wrote:
>>  
>>> Ahoy!
>>> Also dass nur ein Viertel Lambda nötig ist, ist klar, gell?
>>>     
>>
>> Nicht wirklich, warum nicht 1/2 oder 3/4 oder was dazwischen?
>>   
> Beim Sinus haste in einer Periode zwei Extrema. Beide Beträge sind
> gleich. Die ersten 90° decken sich mit den nächsten 90° wenn Du die an
> ner Senkrechten durch das Extrem spiegelst. Dito bei den letzten 180°.
>>  
>>> Der Reflektor verstärkt das Signal nicht direkt; das geschieht erst im
>>> Empfänger. Der Reflektor ermöglicht eine einfache Symmetrierung. Dadurch
>>> werden Störungen auf dem Kabelweg ausgeblendet:
>>>     
>>
>> Wie symmterische Kabelübertragung funktioniert weiß ich prinzipiell.
>>
>>  
>>> Der Reflektor wird gegen die Empfangsschleife isoliert und an der
>>> Kabelabschirmung angelötet.     
>>
>> So weit ich das mitbekommen habe (z.B. beim Abisolieren), haben wir
>> nicht vor eine Schirmung an den Reflektor zu löten. Ich glaube die
>> Kupferplatte soll bei uns nur das Signal richten.
>>   
> Dann gebe ich auf, das erschließt sich mir nicht wirklich. Also dass das
> das Signal etwas richtet sehe ich ein, aber einen wirklichen Nutzen sehe
> ich da noch nicht. Vielleicht hab ich auch nicht aufgepasst in der
> Schule :((
>>  
>>> Die Antenne selbst wird ans Kabel angelötet.
>>> Durch den Laufwegunterschied von nem Viertel Lambda kommen beide Signale
>>> genau entgegengesetzt am Empfänger an. Dann wird ein Signal wieder "auf
>>>     
>>
>> Wieso dreht Lambda Viertel das Signal um?
>>
>> Ich zeichne einen Sinus und einen Zweiten um eine viertel Periode
>> rechtsverschoben. Wo ist das Umdrehen?
>>   
> Hmm, schwierig. So wie Du es siehst müsste Signal auf dem Reflektor dem
> auf der Seele um 90° nacheilen, Du beschreibst aber voreilen.
> Was aber nix an der Mathematik ändert... Denn somit läge jeweils der
> Nulldurchgang auf dem Extrem... *grübel*
> Keine Ahnung... Gestern Abend hat es in meinem Kopf noch Sinn gemacht...
>> Ich gebe auf, es per Mails zu verstehe.
>>
>> Danke trotzdem fürs tippen,
>>
>> Grüße,
>> lp
>>
>>  
>>> Kopf" gedreht und somit ist der "Wellenberg" doppelt so hoch.
>>> Das Interessante hierbei: Störungen auf dem Kabelweg (schlecht Isolierte
>>> Kerzenstecker^^) werden in die "Seele" und in den "Schirm" gleichzeitig
>>> eingestreut. Würde man die Signale aus Seele und Schirm einfach
>>> aufeinanderaddieren hätte man nur laute Störungen, kein Signal (das
>>> nullt sich ja durch den Laufzeitunterschied). Da aber ein Signal wieder
>>> umgedreht wird werden beim Addieren die Störungen gelöscht und das
>>> Signal verdoppelt.
>>> Die Schwingungen der Störungen liegen im Kabel ja parallel. Dreht man
>>> jetzt eins um, löschen die sich herrlich aus.
>>>
>>> Wichtig ist aber, dass der Reflektor ein genausogutes Signal empfängt
>>> wie die Antenne selbst. Sonst beharken sich die Signale mehr als
>>> Störungen das könnten.
>>>
>>> Und jetzt sieht auch der Plot anders aus, gell? :)
>>>
>>> Grüße!
>>> Steve.
>>>     
> 
> Grüße!
> Steve.
>>> Lukas Pirl wrote:
>>>    
>>>> Hallo,
>>>>
>>>> waren ja nur so noch ein paar Gedanken dazu ;-)
>>>>
>>>> @Steve:
>>>> "brauchste nicht mehr" <<-- ja genau das interessiert mich. Was
>>>> passiert
>>>> mit dem insgesamt abgestrahlten Signal, wenn das Signal vom Reflektor
>>>> (1/4 Periode "aus der Vergangenheit") mit dem aktuellen Signal aus der
>>>> Antenne zusammentrifft? Wenn man es plottet werden die Extrema des
>>>> Sinus
>>>> etwas breiter. Ist das dann ein "deutlicheres" Signal? So eine Art Echo
>>>> was so dicht folgt, dass das Signal nicht undeutlicher sondern
>>>> deutlicher/eindeutiger wird...!?
>>>>
>>>> On 04/26/10 20:15, Thomas Mellenthin wrote:
>>>>  
>>>>      
>>>>> Hi Lukas,
>>>>>
>>>>> Lukas Pirl wrote:
>>>>>           
>>>>>> Ich frage mal vorsichtig nach, ob wir mit unseren 123 mm nicht
>>>>>> zufällig
>>>>>> Antenen eher für Kanal 6 gebaut haben (von Fertigungsungenauigkeiten
>>>>>> abgesehen). In dem kleinen Spreadsheet was ich da mal
>>>>>> zusammengebastelt
>>>>>> habe (wenn Ihr Fehler oder Dummheiten findet, sagt bescheid!) kann
>>>>>> man
>>>>>> den Zielkanal/die Zielfrequenz einstellen und man erhält die
>>>>>> entsprechenden Maße.
>>>>>> Die Schenkellänge von 30,5 mm (war es doch bei uns, oder?) der Quads
>>>>>> ist
>>>>>> wiederrum ideal für Kanal 10 =)
>>>>>>                 
>>>>> Die genannten Maße sind Näherungswerte. Ich habe die
>>>>> Belichtungsvorlage
>>>>> für 2.442 GHz berechnet. Das ist genau die Mitte zwischen Kanal 1 und
>>>>> 13. Die Wellenlänge sieht dann so aus:
>>>>>
>>>>>             
>>>> Nur mal ein wenig Abseits vom Antennenbau:
>>>>  
>>>>      
>>>>> Kanal 1  = 124.38mm
>>>>>             
>>>> bei mir 124.26 mm
>>>>  
>>>>      
>>>>> Kanal 13 = 121.36mm
>>>>>             
>>>> bei mir 121.24 mm
>>>>
>>>> Kam die Tabelle im Anhang meiner Mail mit an? Mit welcher
>>>> Ausbreitungsgeschwindigkeit der Welle rechnest du? Lichtgeschwindigkeit
>>>> im Vakuum oder in Luft?
>>>>
>>>> Bei der Schenkellänge sind es 0,7 mm die man mit der Ätztechnik ja
>>>> vielleicht auch merkt.
>>>>
>>>>  
>>>>      
>>>>> http://de.wikipedia.org/wiki/IEEE_802.11#802.11b.2Fg
>>>>>
>>>>> Da wir hier mit 1/4 und 1/8 arbeiten, diskutieren wir hier über
>>>>> bruchteile eines Millimeters. So genau können wir mit unseren
>>>>> Werkzeugen
>>>>> gar nicht arbeiten :-)
>>>>>             
>>>> Stimmt schon =) darum auch "(von Fertigungsungenauigkeiten abgesehen)"
>>>> Bei der Reflektorplatte sind es immer 4 mm, die schon noch verarbeitbar
>>>> sind.
>>>>
>>>>  
>>>>      
>>>>> Die Antennen funktionieren trotzdem, auch wenn sie dank der Kanalwahl
>>>>> geringfügig vom Optimum abweichen. Mach Dir um die paar 10tel mm keine
>>>>> Gedanken, sondern eher um gute Löttechnik und ein kurzes
>>>>> Antennenkabel.
>>>>> Die beiden Faktoren hauen wesentlich mehr bei der Signalqualität rein.
>>>>>
>>>>>             
>>>> Richtig.
>>>>
>>>>  
>>>>      
>>>>> viele Grüße,
>>>>>             
>>>> gleichfalls,
>>>>
>>>>  
>>>>      
>>>>> // melle
>>>>>
>>>>>             
>>>> lp
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