Hallo Sven, hallo in die Runde,

bist du, Sven, morgen, am Dienstag, beim Treffen dabei?
(Fängt das wirklich schon 18 Uhr an, wie im Kalender angegeben?)

Ich würde das gern besprechen und nach Möglichkeit auch gern mehr dazu erfahren, falls es schon konkretere Vorstellungen zu Rahmenbedingungen geben sollte.

Eine professionelle Betreuung würde auch professionellen Aufwand bedeuten, der vor allem auch organisatorisch anfallen würde.

Ich werde morgen zum Treffen kommen, da ich eh auch am Open-Data-Treffen teilnehmen wollte, was allerdings erst um 19 Uhr beginnen wird.

Beste Grüße

Robert


On 22.05.2016 00:42, Mattias Brunschen wrote:
Hallo zurück,

ich persönlich finde die Idee reizvoll:

Wenn die Störerhaftung wirklich fallen sollte (also ohne Fallstricke
durch Hintertüren im Gesetz), dann wollen sicherlich auch kommerziell
orientierte Firmen ins Geschäft mit offenem WLan drücken. Es wird
dann schwierig, so ganz ohne Unterstützung dagegen zu bestehen. Die
Masse der Bevölkerung wird nur "offenes Internet" verstehen, vom
eigenständigen Netz neben dem Internet wissen die meisten da draußen
nichts und können damit (noch) nicht viel anfangen.

Wenn der FFP die Chance bekommt, ganz offiziell ein "Bürgernetz" zu
errichten, hilft das meiner Meinung nach dem Freifunk-Gedanken, in der
breiten Masse (wenigstens zum Teil) Fuß zu fassen.
 Wir sollten nur darauf achten, dass weiterhin alle Möglichkeiten zum
privaten Mitmachen erhalten bleiben, aber dann ist doch nichts gegen
städtische Backbone-Standorte und GBit-Internet-Links ins FF-Netz
einzuwenden. ;-) Die Netzlast ins Internet sollte dann nur nicht
ausschließlich auf die privaten DSL-Anschlüsse verteilt werden, da
sollte dann auch die Stadt ihren Anteil tragen.

Den Mix aus (steuer-)finanziertem Angebot für eine
Grund-Infrastruktur und privatem Engagement on top finde ich reizvoll,
sofern der Offene Gedanke unangetastet bleibt.

Just my 2 cents.

LG,
 Mattias

Hallo *,

 ein paar Andeutungen habe ich ja bei den letzten Zusammenkünften
schon gemacht.
 In der Stadtverordnetenversammlung möchte man wohl das neue Gesetz
zur Störerhaftung
 zum Anlass nehmen, in der Stadt Potsdam offenes WLAN anzubieten.
 Da kam die Überlegung auf, ob sich der Freifunk Potsdam eine
Kooperation mit der Stadt
 vorstellen kann. Solch große Projekte haben wir bisher immer
ablehnen müssen, weil wir nicht
 genug Leute haben und die wenigen natürlich nicht ihre ganze Zeit
für den Freifunk aufwenden
 können.
 Bei einer Kooperation mit der Stadt würde die Möglichkeit bestehen,
ein stetiges Einkommen
 für den Verein zu generieren, womit wir in der Lage wären, Leute
einzustellen.
 Vielleicht kann sich ja der eine oder andere eine berufliche
Perspektive im Freifunk vorstellen.
 Wenn wir das machen wollen, müssten wir innerhalb der nächsten zwei
Monate handeln,
 einen Termin mit Herrn Jakobs vereinbaren und ihm unsere Ideen und
Bedingungen vorstellen.
 Argumente für uns wären, dass wir seit 10 Jahren freies WLAN in
Potsdam machen, als Verein
 weniger Gewinnorientiert sind, als kommerzielle Anbieter und lokales
Knowhow entwickeln und
 sogar noch ein paar Arbeitsplätze schaffen.

 Um es ganz klar zu sagen, Freifunk soll frei bleiben. Jeder darf
kostenlos mitmachen und alle
 Netze die wir aufbauen, werden zum Freifunknetz gehören.
 Jedoch wird ein solcher Schritt den Verein verändern, das
Graswurzel-Feeling wird wohl früher
 oder später auf der Strecke bleiben.

 Wie steht Ihr dazu? Diese Entscheidung müssen die Mitglieder des
Vereins treffen, wenn es
 dazu keinen Konsens gibt, bleibt alles wie es ist.

 Sven
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