Zur Info schicke ich hier mal den offenen Brief des KuZe zur aktuellen 
Situation. Es gibt das Gerücht, dass auch der Seminarraum davon betroffen sein 
soll. Zur Klärung habe ich eine Mail an Bine geschickt. Ich hoffe dem ist nicht 
so, sonst müssten wir für heute spontan einen anderen Veranstaltungsort finden.

Zitat:
Quelle: https://www.facebook.com/KuZePotsdam/posts/1130951853666642
The Worst Case - Das KuZe ist geschlossen!

Liebe Gäste, Interessierte und Anwohner*innen,
hiermit teilen wir euch mit, dass die Kneipe im Studentischen Kulturzentrum ab 
sofort auf unbestimmte Zeit geschlossen ist. Alle Veranstaltungen fallen aus. 
Es ist ein Punkt erreicht, an dem wir nicht mehr so weiter machen können, wie 
in den letzten Monaten. Wir sind konfrontiert mit Beschwerden von 
Anwohner*innen, einen Publikum, das sich uns gegenüber zunehmend ignorant 
verhält und unsere ehrenamtliche Arbeit nicht Wert schätzt. Das führt dazu, 
dass wir als Kollektiv immer weniger Spaß haben das Projekt am laufen zu halten 
und das stark an unserer Motivation zerrt.
Wir fragen uns, wie ihr sicherlich auch, wohin die aktuelle Situation noch 
führen soll. Wollen wir weiterhin regelmäßig Anwohner*innen-Beschwerden 
entgegennehmen, die vermeidbar sind? Wollen wir weiterhin Ordnungsamtsbescheide 
dafür kassieren? Wollen wir weiter zusehen, wie sich Gäste ignorant und 
gleichgültig gegenüber Engagierten und Gästen aufführen und zusehen wie hier 
seit Neuestem Hakenkreuzgeschmiere und chauvinistisches Verhalten unkommentiert 
breit machen?
Nein.
Für diese Entwicklung haben wir nicht 10 Jahre lang Energie und Zeit investiert.
Solche Räume erhalten sich nicht von allein. Es sind die Menschen, die sich 
abends hinter den Tresen stellen, die Klos reparieren, das Sortiment an 
Getränken im Blick behalten, Veranstaltungen planen und sonst auch irgendwie 
werkeln und tun. Für die Meisten ist das eine Tätigkeit, die neben dem 
alltäglichen Arbeits- oder Studiumsleben geschieht. Dabei wollen wir einen 
Raum, in dem sich alle Menschen wohlfühlen und Möglichkeiten zur Partizipation 
haben.
Für uns ist diese kein Luxus sondern selbstverständlich.
Unser Anliegen war es immer einen Raum für alternative Kultur und studentisches 
Leben zu schaffen. Dazu gehört auch eine Trinkkultur. Es geht uns aber um viel 
mehr. Nämlich einen Raum zu schaffen ein alternatives, studentisches Leben 
sowie politische und kulturelle Bildung Platz finden.
Damit das wieder so sein kann, nehmen wir uns jetzt eine Pause um uns neu zu 
ordnen und den Raum für Diskussionen zu eröffnen.
Wir möchten euch mit diesem Brief nicht nur Informieren, sondern euch zum 
mitmischen auffordern und die Gelegenheit zu nutzen darüber nachzudenken, was 
das KUZE für euch ist, was es für euch sein könnte und welche Rolle ihr als 
Gäste eigentlich spielt.

Dabei ist uns eure Meinung wichtig. Schreibt uns an

[email protected]

oder kommt am 23.11. zum extra anberaumten Treffen um 18:30 im Büro.

Das KuZe
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