Am 29. September 2010 17:42 schrieb Sebastian Moleski <
[email protected]>:

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> Es geht nicht um Angst. Es geht, zumindest für mich, um eine
> Kosten-Nutzen- bzw. Vorteile-Nachteile-Abwägung. Welche Vorteile wären
> für den Verein damit verbunden, über die ungelegten Eier öffentlich zu
> reden, und welche Nachteile (auch das Risiko solcher) gibt es?
>
> Beim konkreten Vorhaben der Fördergesellschaft ist mir persönlich erst
> recht schleierhaft, welche Vorteile eine vorzeitige Veröffentlichung
> bringen wird. Das Thema ist eigentlich eines für Steuerberater,
> Rechtsanwälte und Fundraisingexperten. Genau die haben auch an allen
> vorbereitenden Betrachtungen und Diskussionen teilgenommen und ihre
> Expertise ist in den nun vorliegenden Konzept eingeflossen. Welcher
> Mehrwert soll nun dadurch entstehen, das in der Öffentlichkeit zu
> machen, insbesondere wenn einige Punkte nicht vorhersehbar sind und
> evtl. das ganze Vorhaben zum Scheitern bringen könnten - deren
> Beantwortung aber auch nur ganz wenige vornehmen können?
>


Ich bin aber nicht "die Öffentlichket" sondern ein Mitglied des Wikimedia
Deutschland e. V., und erwarte, von meinem Verein als solches informiert zu
werden. D.h. in der Regel früher, detaillierter und mit der permanenten
Möglichkeit, Feedback zu geben.

Es fehlt dazu nicht nur an einem geschlossenen Informationskanal sondern
möglicherweise auch am Willen, die Vereinsmitglieder zwischen den
Mitgliederversammlungen als eine von "der Öffentlichkeit" zu unterscheidende
Größe wahrzunehmen. Das frustet und wirft die Frage auf, worin für einfache
Vereinsmitglieder eigentlich der Mehrwert einer Mitgliedschaft besteht, wenn
man ohne sie die gleiche Einbindung erfährt, wie mit.

SB
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