Und onwiki kann man nicht sehen welche Meinungen und Argumente vorhanden sind? 
*sigh*

> From: [email protected]
> To: [email protected]
> Date: Tue, 23 Dec 2014 00:05:46 +0100
> Subject: Re: [VereinDE-l] Manöverkritik Spendenbanner
> 
> Am Montag, den 22.12.2014, 11:58 +0100 schrieb Steinsplitter Wiki:
> > Wenn die Banner umstritten sind, dann sollte WMF/WMDE eine onwiki
> > Befragung oder Umfrage (wäre idealer) starten. Ohne Community würde es
> > keine WMF und kein WMDE geben und deshalb denke ich dass es der
> > Community erlaubt sein sollte ein Wort mitreden.
> > Offwiki Diskussionen sind wenig Sinnvoll weil nicht die gesamte
> > Community mitdiskutieren kann.
> 
> Diskussionen und Umfragen sind zwei unterschiedliche Paar Stiefel. Eine
> Offwiki-Diskussion wäre sehr wohl sinnvoll um zu sehen welche Meinungen
> und Argumente vorhanden sind. Darauf aufbauend könnte man dann eine
> online Befragung der gesamten Community durchführen.
> 
> 
> Michi
> 
> 
> > > From: [email protected]
> > > To: [email protected]
> > > Date: Sat, 20 Dec 2014 23:34:50 +0100
> > > Subject: Re: [VereinDE-l] Manöverkritik Spendenbanner
> > > 
> > > Hi Till & andere,
> > > 
> > > ich fände das Thema wie aufdringlich soll der Banner sein ein Thema, was
> > > man ideal auf der Wikicon diskutieren könnte. Da könnte die Leute der
> > > Community euch erzählen was ihnen wichtig ist und ihr könnt erklären was
> > > laut euren Tests gar nicht geht. Wäre vermutlich zielführender als ein
> > > 100-Mail langer Thread auf dieser Liste.
> > > Überlegt euch doch, ob ihr nicht für die kommende Wikicon ein
> > > Podiumsdiskussion dazu einreicht.
> > > 
> > > Lg,
> > >  M
> > > 
> > > Am Freitag, den 19.12.2014, 10:04 +0100 schrieb Till Mletzko:
> > > > Hallo allerseits,
> > > > 
> > > > vielen Dank für die aufkommende Diskussion und die inhaltliche Kritik.
> > > > 
> > > > Ich versuche hier auf ein paar Themenbereiche zu antworten, wissend dass
> > > > ich nicht alle Fragen beantworten kann. Vorab: Das Timing der Diskussion
> > > > ist für mich natürlich denkbar ungünstig. Jedoch ist es natürlich, dass
> > > > sie aufgrund der Aktualität jetzt aufgekommen ist. Wenn die Diskussion
> > > > jedoch keine saisonale, sondern eine grundsätzliche Diskussion sein
> > > > soll, dann wünschte ich mir die Fortführung der Diskussion hier:
> > > > https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Fundraiser_2014. Dort können wir
> > > > gerne alle Fragen thematisieren und auch die Kampagne weiterentwickeln.
> > > > 
> > > > Nun zu einigen Themen:
> > > > 
> > > > Professionalität: Seit März 2010 betreiben wir professionales
> > > > Fundraising bzw. gibt es einen hauptamtlichen Fundraiser (mittlerweile
> > > > gibt es knapp 2,5 FTE + Werkstudierende). Seit dem sind wir
> > > > verantwortlich für die Durchführung der Spendenkampagne und dienen daher
> > > > auch als erster Ansprechpartner für euch. Es wundert mich ein wenig,
> > > > dass dies anscheinend nicht so klar war. Angesichts der großen Erfolge
> > > > der letzten Jahre (erinnert sich noch jemand an die Spenden- und
> > > > Mitgliedereinnahmen des Jahres 2009?), kann man uns eine gewisse
> > > > Professionalität sicherlich nicht absprechen. Dieser Erfolg beruht
> > > > genauso wie bei der WMF zu einem sehr großen Teil auf unsere
> > > > systematische Herangehensweise mittels des A/B-Testings.
> > > > 
> > > > Methodik: Seit 2011 testen wir unsere gesamte Unterstützerkommunikation.
> > > > Dabei orientieren wir uns an einem sauberen Testing, so dass wir stets
> > > > nur ein Element austauschen. Sonst begeben wir uns in das Reich der
> > > > Vermutungen, die konzeptionell nur schwer aufnehmbar sind. Mittels
> > > > dieser langwierigen und kleinteiligen Herangehensweise haben wir
> > > > zusammen mit der WMF, von der wir viele Testergebnisse wiederholen und
> > > > auch immer wieder übernehmen, die Spenderkommunikation seit 2011
> > > > erheblich weiterentwickelt. Ich erinnere mich gerne an die
> > > > Jimmy-Wales-Banner-Zeiten und die diesbezügliche Diskussion. Dass das
> > > > Banner so aussieht wie es derzeit aussieht und so kommuniziert wie es
> > > > kommuniziert, ist das Ergebnis dieser evidenzbasierten Herangehensweise.
> > > > Wenn jemand mal was substantiell neues sehen möchten, kann man gerne mit
> > > > uns darüber sprechen. Wir sind stets auf der Suche nach mal was ganz
> > > > anderem. Und wenn jemand hierzu Vorschläge hat, immer her damit. Wir
> > > > orientieren jedoch stets an der Effektivität der Banner. Das heißt, dass
> > > > das Banner die Menschen erreichen und überzeugen muss. Natürlich sind
> > > > auch wir immer wieder überrascht, dass bestimmte Ansätze nicht sehr
> > > > erfolgreich abschneiden. Thema Mittelverwendung. Wir hatten bereits
> > > > Links im Banner auf die Mittelverwendung. Es haben jedoch nur kaum
> > > > Menschen darauf geklickt. Ähnliches können wir auch auf der Spendenseite
> > > > sehen, auf der nur wenige Klicks auf die Mittelverwendung erfolgen.
> > > > 
> > > > Kommunikation: Dieses Jahr haben wir sehr viel am Bannertext gearbeitet.
> > > > Die jetzige Kommunikation ist unsere erfolgreichste bisher. Hier
> > > > wiederhole mich gerne: Es gilt dabei die Menschen mit sehr wenig Text
> > > > von einer Spende zu überzeugen. Natürlich haben wir aufgrund des
> > > > geringen Platzes, der uns zur Verfügung steht, nur sehr wenig Raum.
> > > > Deshalb müssen wir Kommunikation kondensieren und die effektivsten Sätze
> > > > nehmen. Der Faktentext ist natürlich eine ganz andere Sache als die
> > > > persönlichen Aufrufe. Mir selber haben die persönlichen Aufrufe während
> > > > der Kampagne 2012
> > > > (https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Fundraiser_2012/Pers%C3%B6nliche_Aufrufe)
> > > > unglaublich gut gefallen und auch sehr viel Spass gemacht. Aber der
> > > > kondensierte zahlenorientierte Faktentext funktioniert einfach um Längen
> > > > besser, d.h. er spricht mehr Menschen an. 
> > > > 
> > > > Design: Ja, die Banner sind nicht sehr schön. Aber wir testen auch
> > > > Design und all die Hervorhebungen, Farben, Formulare im Banner sind
> > > > nicht ohne Grund da. Denn auch diese Konstellation ist Ergebnis der
> > > > Tests. Wenn wir jedoch Ästhetik vor Effektivität setzen, gibt es einfach
> > > > Folgewirkungen wie z.B. eine längere Kampagne oder geringere Einnahmen.
> > > > 
> > > > Marke: Das ist eine schwierige Diskussion, da diese in der Regel sehr
> > > > subjektiv geführt wird. Der anekdotenhafte Verweis auf Fragen in FzW
> > > > oder auf Facebook und Twitter ist dabei sicherlich auch nicht sehr
> > > > hilfreich. Ich weiß nicht, wie man hierüber am besten diskutieren kann.
> > > > Eines können wir jedoch festhalten: Wir überzeugen von Jahr zu Jahr
> > > > immer mehr Menschen von einem finanziellen Engagement für Freies Wissen.
> > > > Man könnte hier somit auch die Gegenthese aufstellen, dass gerade das
> > > > Fundraising an der Verbesserung der Marke gearbeitet hat.
> > > > 
> > > > Ich wurde in meiner Zeit als Fundraiser bei Wikimedia Deutschland sehr
> > > > wenig auf die Durchführung und inhaltliche Ausgestaltung der Kampagne
> > > > angesprochen. Ich freu mich über jede konstruktive Kritik und auch
> > > > Verbesserungsvorschläge. Aber bitte nutzt dafür die Portalseite, damit
> > > > hier Ideen gesammelt und strukturiert diskutiert werden können und bitte
> > > > habt dafür Verständnis, dass wir auf der Zielgeraden der jetzigen
> > > > Kampagne nicht sofort auf Diskussionen eingehen können.
> > > > 
> > > > Viele Grüße
> > > > Till
> > > > 
> > > > PS: Die Portalseiten zur Spendenkampagne existieren seit 2010. Dort
> > > > veröffentlichen wir stets alle Testergebnisse. Wer sich den Werdegang
> > > > der Bannerkommunikation genau ansehen möchte und ausreichend Zeit und
> > > > Interesse mitbringt, kann sich hier bedienen.
> > > > 
> > > > Am 19.12.2014 01:08, schrieb Jens Best:
> > > > > @Jürgen
> > > > >
> > > > > Das Präsidium besteht bekannterweise aus ehrenamtlich Aktiven. Diese
> > > > > können, selbst wenn sie intensivst versuchen, sich einen Überblick 
> > > > > über die
> > > > > Arbeit in der Geschäftsstelle zu verschaffen, nur bedingt bzw. gar 
> > > > > nicht *für
> > > > > *die tägliche Arbeit in der Geschäftsstelle sprechen. Ich sehe nicht, 
> > > > > dass
> > > > > es unter dem ehemaligen Vorstand eine bessere Informationspolitik 
> > > > > seitens
> > > > > der Geschäftsstelle gab, mir ist auch nicht bekannt, dass der
> > > > > Interimsvorstand eine striktere Kommunikationspolitik angeordnet hat.
> > > > >
> > > > > Wenn es um die Community geht, erinnere ich mich schon an etliche
> > > > > Mitarbeiter, die inhaltlich mit der jeweiligen Community kommuniziert 
> > > > > haben
> > > > > zu unterschiedlichsten Themen und Inhalten - in den jeweiligen 
> > > > > Projekten.
> > > > >
> > > > > Hier geht es ja jetzt konkreter um Kommunikation mit den 
> > > > > Vereinsmitgliedern
> > > > > (wobei natürlich viele aktive Mitglieder auch in Communities aktiv 
> > > > > sind).
> > > > >
> > > > > Wenn man sich anschaut, wie die WMF zu 99% in den Mailinglisten
> > > > > kommuniziert, muss man natürlich auch vorsichtig sein, was man sich
> > > > > wünscht. Die WMF produziert in den betreffenden Mailinglisten 
> > > > > hauptsächlich
> > > > > nichtssagendes PR-Sprech selbst bei massiven Problemen wie z.B. dem 
> > > > > Dilemma
> > > > > unprofessioneller Spendenarbeit in einigen Ländern, meistens aber 
> > > > > schweigt
> > > > > sie einfach, weil sie halt weiss, dass sie am (vermeintlich) längeren 
> > > > > Hebel
> > > > > sitzt.
> > > > >
> > > > > Fazit: Auf der Mailingliste des deutschen Vereins wäre es sicherlich
> > > > > wünschenswert, wenn die hauptamtlich Aktiven einen aussagekräftigen 
> > > > > Dialog
> > > > > führen würden. Gleiches gilt natürlich auch für das Forum, das 
> > > > > hoffentlich
> > > > > irgendwann mal mit einem professionellen Ansatz aus seinem
> > > > > Dornröschenschlaf geweckt wird, denn für viele Informationen ist ein 
> > > > > Wiki
> > > > > halt einfach besser geeignet als eine sich versandende Mailingliste.
> > > > > Aber für den Anfang wäre eine regelmässige informative Teilnahme an
> > > > > Fragen/Themen auf der Mailingliste ein guter Schritt. Wenn Fragen
> > > > > beantwortet werden und Themen eingeordnet bauen sich Vorurteile und
> > > > > Bedenken eben viel schneller ab.
> > > > >
> > > > > J
> > > > >
> > > > >
> > > > >
> > > > > Am 19. Dezember 2014 um 00:49 schrieb Juergen Fenn <
> > > > > [email protected]>:
> > > > >> Am 18. Dezember 2014 um 23:16 schrieb Jens Best 
> > > > >> <[email protected]>:
> > > > >>> @Ziko
> > > > >>>
> > > > >>> Die “ Fundraising-Leuten von WMDE“ können auch hier antworten. Das
> > > > >> erspart
> > > > >>> dann viele Einzelanfragen an das Team.
> > > > >>> Dies ist die offizielle Vereins-Mailingliste, insofern einer der
> > > > >> geeigneten
> > > > >>> Orte für Mitarbeiter auf Fragen von Vereinsmitgliedern zu antworten.
> > > > >> Das führt uns aber zu der Feststellung, daß die öffentliche
> > > > >> Kommunikation von WMDE mit der Community im Sinne einer Beteiligung 
> > > > >> an
> > > > >> Debatten seit Pavels Abberufung eingestellt worden ist. Seitdem sind
> > > > >> nur noch Mitglieder des Präsidiums öffentlich aufgetreten. Von
> > > > >> Mitarbeitern las man nur noch Ankündigungen, Bestätigungen bei
> > > > >> Anmeldungen und dergleichen, aber keine inhaltlichen Stellungnahmen.
> > > > >> Beispielsweise weder bei der Einführung von Superprotect (im 
> > > > >> Gegensatz
> > > > >> zu WMAT und WMCH), und auch nicht in der Diskussion um Random House.
> > > > >>
> > > > >> Gibt es dafür eigentlich einen sachlichen Grund?
> > > > >>
> > > > >> Auch wenn der andere Teil schweigt: Man kann bekanntlich nicht nicht
> > > > >> kommunizieren.
> > > > >>
> > > > >> Viele Grüße,
> > > > >> Jürgen.
> > > 
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