Achtung, Ortsänderung des NetzPATs (via Metalab-Liste; danke Manfred für
die Erinnerung):

-------- Weitergeleitete Nachricht --------
Betreff: [Metalab] Donnerstag NetzPAT NICHT im Metalab
Datum: Mon, 29 Apr 2019 11:14:44 +0000
Von: Sonst Wer <[email protected]>
Antwort an: Metalab General Discussion List <[email protected]>
An: [email protected] <[email protected]>

Hi,

ACHTUNG der kommende Netzpolitische Abend AT findet diesmal NICHT im
Metalab statt sondern am FH Technikum Wien
und auch schon um 19:00 statt um 19:30

Wir suchen auch noch nach einer dritten Vortragenden Person, sowie einer
moderierenden Person
-> falls du über ein netzpolitisches Thema reden möchtest oder uns durch
deine Moderation unterstützen möchtest bitte melde dich beim NetzPAT Team
(also idealerweise einfach direkt bei mit unter
[email protected])

LG
Andreas Czák

_______________________________________________

P.S: hier ist das Programm und der genaue Ort zu finden
https://netzpolitischerabend.wordpress.com/2019/04/27/programm-des-36-netzpolitischen-abends-at-am-2-mai-2019-im-fh-technikum-wien/


Am 26/04/19 um 14:48 schrieb Christoph Loesch:
> Bestimmt für einige von euch interessant, besonders wegen der #Easterhegg19 
> des CCC in Wien.
> 
> LG
> 
> 
> 
> -------- Weitergeleitete Nachricht --------
> Betreff:      Das Mitmach-Internet ist in Gefahr!
> Datum:        Fri, 26 Apr 2019 09:42:56 +0200
> Von:  Iwona von epicenter.works <[email protected]>
> Antwort an:   [email protected]
> An:   [email protected]
> 
> 
> 
> 
> epicenter.works logo
> 
> Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,
> 
> es ist wieder zwei Wochen her, dass du von uns gehört hast. Wir haben in 
> dieser Zeit an sehr vielen Themen parallel gearbeitet, denn die Gesetze im 
> digitalen Bereich sprießen wie die Pilze aus dem Boden und wir geben unser 
> Bestes, am Ball zu bleiben. Jetzt gerade arbeiten wir an zwei 
> parlamentarischen *Stellungnahme zu den beiden Gesetzesentwürfen der 
> Digitalsteuer und des digitalen Ausweiszwangs*.
> 
> Um unsere Arbeit weiterhin erfolgreich betreiben zu dürfen und gegen 
> Überwachung und für deine Privatsphäre und deinen Datenschutz einzustehen, 
> brauchen wir jede Form der Unterstützung. *Werde nun Fördermitglied!* 
> <https://epicenter.works/unterstuetzung>
> 
> Der vorgeschlagene *Ausweiszwang für User von Online-Foren* ist keine 
> Maßnahme gegen Hass im Netz 
> <https://epicenter.works/content/das-mitmach-internet-in-gefahr-bundesregierung-will-ausweiszwang-im-internet-einfuehren>,
>  sondern ein Versuch, den politischen Diskurs unter die "message control" der 
> Bundesregierung zu bringen. Durch die enorm hohen Strafen gefährdet das 
> Gesetz demokratische Diskussionsräume im Netz, da viele Forenbetreiber 
> angesichts dieses Risikos abschalten werden. Gerade Opfer von Hass im Netz 
> werden in ihrer Gegenrede eingeschüchtert, da ihre Privatadresse künftig an 
> Dritte herausgegeben werden muss. Erwin Ernst Steinhammer und Iwona Laub 
> haben beim #Easterhegg19 des CCC in Wien einen Vortrag über den aktuellen 
> Gesetzesentwurf gehalten und aufgezeigt, *warum dieses Gesetz eine wirklich 
> schlechte Idee ist*. >> Hier 
> <https://media.ccc.de/v/eh19-142-der-klarnamenzombie> kannst du den 
> 30-minütigen Talk bequem nachschauen.
> 
> Apropos *Easterhegg*: Sehr fleißig vertreten waren unsere Kolleginnen und 
> Kollegen dieses Jahr, denn wir haben insgesamt vier Vorträge eingereicht und 
> gehalten. >> Hier <https://media.ccc.de/c/eh19> kannst du alle Vorträge 
> anschauen, unter anderem den von Thomas Lohninger zum Stand der 
> Netzneutralität in Europa 
> <https://media.ccc.de/v/eh19-147-wie-frei-ist-unser-internet-netzneutralitt-in-europa-auf-dem-prfstand>
>  und Herbert Waloschek und Christof Tschohl darüber, ob Recht der Politik zu 
> folgen hat 
> <https://media.ccc.de/v/eh19-182--das-recht-hat-der-politik-zu-folgen-und-nicht-die-politik-dem-recht-oder-doch-nicht->.
> 
> Unsere Juristin *Angelika Adensamer* hat die Gelegenheit genutzt und beim 
> Easterhegg angekündigt, *dass wir gegen die Fluggastdatenspeicherung klagen 
> werden*. Diese Form der Überwachung, die weit über eine 
> Vorratsdatenspeicherung hinaus geht, beschäftigt uns schon seit längerem und 
> wird eines unserer zentralen Themen dieses Jahr. Sieh dir den Vortrag an 
> <https://media.ccc.de/v/eh19-144-wir-kippen-die-pnr-richtlinie-> und sei 
> gespannt, was da in den nächsten Wochen noch kommt von uns!
> 
> Ein Thema, das kurz vor Ostern noch aufgekommen ist und uns momentan 
> ebenfalls beschäftigt und interessiert, ist der *Einsatz von 
> Gesichtserkennungssoftware zur Verbrechensaufklärung*. Dieses Mittel ist aber 
> weder gelinde noch garantiert es, Täter und Täterinnen tatsächlich ausfindig 
> zu machen. Es ist ein weiterer Schritt Richtung Totalüberwachung. >> Lies 
> hier den Bericht in der Wiener Zeitung nach 
> <https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2005574-Das-Ende-der-Anonymitaet.html>.
>  *Wir bleiben jedenfalls dran!* Unsere Kollegen vom Forum 
> Informationsfreiheit haben zum Ankauf dieser Software durch das BMI eine 
> Anfrage an den Staat gestellt: >> Hier 
> <https://fragdenstaat.at/anfrage/ankauf-einer-gesichtserkennungs-software-durch-das-bundeskriminalamt/>
>  kannst du sie nachlesen.
> 
> Zudem haben wir in einem *e**rneuten Appell an Bundesministerin 
> Hartinger-Klein* daran erinnert, dass das *Sozialhilfegrundsatz- und 
> Sozialhilfestatistikgesetz* unzureichenden Datenschutz bietet und warnen 
> gleichzeitig vor dem gläsernen Bürger. Der Entwurf der "Transparenzdatenbank" 
> ist ein *Versuch, den Bürger weiter auszuspionieren*, anstatt auf einen 
> transparenten Staat zu setzen. Die Zwecke der Verarbeitung von Daten im 
> Gesetz gehen weit über die Statistik hinaus und sind nicht zuletzt deshalb 
> abzulehnen. >> Wir haben die Aussendung an Journalistinnen und Journalisten 
> auf unserem Blog 
> <https://epicenter.works/content/sozialhilfe-buergerrechtsorganisationen-warnen-vor-glaesernem-buerger>
>  zum Nachlesen online gestellt.
> 
> Nächste Woche, am *2. Mai*, findet wieder der *Netzpolitische Abend im 
> Metalab* in Wien statt. Diesmal mit der Journalistin Barbara Wimmer, die über 
> Internet of Things sprechen wird und Robert Rothmann wird uns etwas über 
> "Ungewollte Einwilligung? Die datenschutzrechtliche Willenserklärung im 
> Überwachungskapitalismus" erzählen. Wir freuen uns auf dein Kommen. Um 
> *19:30* geht's los. >> Infos sind hier <https://epicenter.works/event/1604> 
> zu finden.
> 
> Weiters möchten wir noch auf den "*Überwachungsspaziergang*" aufmerksam 
> machen, ein sehr spannendes Event für alle an Überwachung Interessierten. 
> Herbert Gnauer und Anton Tantner führen durch Wien und zeigen dabei die 
> *Geschichte und Gegenwart der Überwachung.* Am *3. Mai, von 17 bis 19 Uhr*. 
> Alle weiteren Infos, wie Treffpunkt, findest du in unserem Kalender 
> <https://epicenter.works/event/1837>.
> 
> Zu guter Letzt möchten wir dich an die *EU-Wahl am 26. Mai* erinnern. 
> Solltest du am Tag der Wahl nicht da sein, empfehlen wir dir, jetzt schon die 
> Wahlkarte zu bestellen, denn das Innenministerium verschickt seit diesem Jahr 
> *keine Erinnerung und Information* *mehr* darüber, wie die Karten zu 
> bestellen sind. Hier findest du alle relevanten Infos dazu 
> <https://www.oesterreich.gv.at/themen/leben_in_oesterreich/wahlen/3/Seite.320444.html>.
> 
> Wir versuchen, möglichst rasch zu informieren:
>>> auf Mastodon https://mastodon.at/@epicenter_works
>>> auf Twitter https://twitter.com/epicenter_works
>>> auf Facebook https://www.facebook.com/epicenter.works
>>> mit unserem Medienspiegel https://epicenter.works/medienspiegel
> 
> Bleib wachsam!
> 
> Iwona von epicenter.works
> 
> ———————
> /epicenter.works ist die führende österreichische NGO für die Stärkung von 
> Grund- und Freiheitsrechten im digitalen Zeitalter. Der spendenfinanzierte 
> Verein engagiert sich gegen die Ausweitung staatlicher Überwachung, für das 
> Grundrecht auf Datenschutz und für ein freies, offenes Internet. Schon in der 
> Gründungszeit mobilisierte der Verein (damals noch als AKVorrat – 
> Arbeitskreis Vorratsdaten Österreich) über 100.000 Menschen, und erreichte 
> 2014 die Aufhebung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung durch den 
> Europäischen Gerichtshof. Seitdem ist epicenter.works ein kritischer 
> Begleiter aller Vorhaben zur Ausweitung behördlicher Überwachungsbefugnisse. 
> Seine Expertinnen und Experten zeigen die Auswirkungen von netzpolitischen 
> Gesetzen auf, und erarbeiten konkrete grundrechtskonforme Lösungsansätze.//
> //Zivilgesellschaft wirkt!//
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