Hallo,

vielleicht lässt sich ja daraus für die Zukunft etwas lernen. Die Bilder zeigen eine industriell gefertigte Schweißnaht, die im weiteren noch abgedreht wurde. Daher ist die Schweißnaht wesentlich dünner als die verbundenen Materialien. Meine Vermutung ist, dass auf irgend eine Weise Wasser in das Rohr gelangt ist, und durch den heurigen feuchten Winter mit durchaus längeren markanten Frostperioden, das Wasser dann die Schweißnaht zwischen Platte und Rohr aufgefroren hat. Der geringe Härtegrad und die Spröde von Edelstahl haben ihr Zusätzliches dazu beigetragen.

Prinzipiell muss ich Sven recht geben. - Gut dass der Mast nicht von uns aufgestellt wurde und dass nicht jemand gerade darauf herum gewerkt hat.

LG Andreas


On 03.02.2021 18:39, Markus Gschwendt wrote:
Vielen Dank für diese Hinweise!

Unseren Ansprechpartner in der ÖBV, der auch damals beim Aufbau dabei
war, habe ich bereits gestern informiert.

Die Montage des Mastes wurde damals durch die ÖBV selbst veranlasst,
_nicht_ durch Funkfeuer.

Es ist, soweit ich weiss, ein Komplettumbau des Daches geplant.
Ich werde am Fr. noch Detailfotos von der Dachhaut machen.
Der Blitzableiter dürfte das Umfallen gedämpft haben, wodurch ein
Einschlag im Dach abgefedert wurde. Die große Antenne, die am Kamin
aufgeschlagen ist, hat nur eine leichte Delle und hat einen Kontakt des
Mastes mit der Dachhaut ev. sogar ganz verhindert.

lg Markus


On Wed, 2021-02-03 at 16:03 +0100, Sven Engelberger wrote:
Hallo,

betrachtet man die verlinkten Bilder, darf man froh sein, daß der
abgebrochene Mast am Dach geblieben ist, denn das Zerstörungs- und
Gefährdungspotential auf dem Weg nach unten wäre nicht unerheblich
gewesen.

Erlaubt mir bitte den Hinweis, daß die Verankerung in der
Kaminkopfplatte an sich schon unzulässig ist, da diese den Zweck
einer
nicht brennbaren und wasserundurchlässigen Abdeckung des
Rauchfangmauerwerkes darstellt. Bohrungen darin sind auch durch die
sich
dabei bildenden Mikrorisse unbedingt zu vermeiden!

Wäre die Schweissnaht zwischen Rohr und Fuß haltbarer gewesen, hätte
auch die Kaminkopfplatte brechen können.

Beim Abbau der Mastreste ist sicher zu stellen, daß keine Löcher und
Risse zurückbleiben, um das Eindringen von Wasser und somit Schäden
durch Frost-Tauwechsel zu vermeiden.

Außerdem sollte genauestens die Dachhaut im Sturzbereich des Mastes
untersucht werden, um Beschädigungen der Dachdeckung zu erkennen und
deren Reparatur zu veranlassen. Ein nicht erkanntes Loch oder Riss
kann
extrem kostspielige Wasserschäden am Dachaufbau nach sich ziehen und
im
Fall eines Allmählichkeitsschadens können sich Hausversicherungen
weigern, diese zu übernehmen... (fragt mich nicht, woher ich das
weiss...).

Es erscheint besser, den Eigentümer (mit dem Hinweis auf
Kostenübernahme
für eine allfällige Instandsetzung) über das Ereignis zu informieren
als
sich später zu wundern.

LG

Sven

Am 02.02.2021 um 17:48 schrieb Markus Gschwendt:
Hallo!

Nunja...
... der Knoten Kryptaroof ist somit nun mal 'Geschichte'.


Fotos sagen mehr als Worte:
https://gallery.funkfeuer.at/v/Wien/knoten/kryptaroof/20210202-schaden/

Die meisten Antennen wurden heute bereits abmontiert.

Clemens versucht noch vorübergehend einen Link zum NIX und ML
herzustellen.

Dieser Mast wurde von der ÖBV damals zur Verfügung gestellt - aus
Haftungstechnischen Gründen - soweit ich informiert bin.

Vielleicht gibs ja nach den Renovierungsarbeiten wieder eine
Möglichkeit.

lg M+M




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Dipl.-Ing. Andreas Schramek
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