Gerne Markus, sehr gut, wenn Du Freitag noch mal vor Ort bist und den gesamten Einzugsbereich noch mal in Augenschein nimmst. Sollte Dir irgendetwas seltsam vorkommen, dann sollte dies an die Zuständigen der ÖBV nachweislich kommuniziert werden mit dem Vorschlag dies provisorisch bis zum Komplettumbau reparieren zu lassen. Das kann nur vertrauensfördernd wirken und wir sind ja bei allen Standorten auf den guten Willen der Eigentümer angewiesen.... Nix wird man schlechter los als ein einmal erworbener schlechter Ruf und derlei spricht sich unter Hausverwaltungen herum.Vielleicht bin ich da übervorsichtig, aber selbst wenn die ÖBV die Löcher selbst in die Kopfplatte gebohrt hat, "Schuld" in der Wahrnehmung des Eigentümers wäre funkfeuer...
Die von mir zuvor geschilderte Problematik hinsichtlich der Kaminkopfplatten, sollte auch präventiv der Aufklärung für andere und zukünftige Knoten dienen. Sollte die ÖBV dem Verein wieder in gleicher Form einen Mast an dem Standort anbieten, wäre der Vorschlag einer Alternative besser (bspw. Gewichtsfundamente (in Abstimmung mit Statik des Dachaufbaus)). Noch besser im konkreten Fall wäre - bei dem avisierten Komplettumbau des Daches - entsprechend *die* Maste*n* gleich mitzuplanen inklusive Kabeldurchführungen und Befestigungen an dafür geeigneten ausreichend tragfähigen Bauteilen. Letzte Bemerkung: im Laufe der Zeit hat sich dort eine eventuell zu große Menge an Antennen angesammelt, welche eine erhebliche Windangriffsfläche geboten haben. Es wird Auslegungstabellen für so etwas geben und im Zweifel sollte lieber ein zusätzlicher Mast aufgestellt werden. Wenn man so einen Mast im Baumarkt kauft, dann sollte darauf ein Hinweis sein, für welche Antennengröße der geeignet ist, aber für gewöhnlich wird nur *eine* Antenne darauf montiert... Im Zweifel sollte also ein Statiker beigezogen werden. LG Sven Am 03.02.2021 um 18:39 schrieb Markus Gschwendt: > Vielen Dank für diese Hinweise! > > Unseren Ansprechpartner in der ÖBV, der auch damals beim Aufbau dabei > war, habe ich bereits gestern informiert. > > Die Montage des Mastes wurde damals durch die ÖBV selbst veranlasst, > _nicht_ durch Funkfeuer. > > Es ist, soweit ich weiss, ein Komplettumbau des Daches geplant. > Ich werde am Fr. noch Detailfotos von der Dachhaut machen. > Der Blitzableiter dürfte das Umfallen gedämpft haben, wodurch ein > Einschlag im Dach abgefedert wurde. Die große Antenne, die am Kamin > aufgeschlagen ist, hat nur eine leichte Delle und hat einen Kontakt des > Mastes mit der Dachhaut ev. sogar ganz verhindert. > > lg Markus > > > On Wed, 2021-02-03 at 16:03 +0100, Sven Engelberger wrote: >> Hallo, >> >> betrachtet man die verlinkten Bilder, darf man froh sein, daß der >> abgebrochene Mast am Dach geblieben ist, denn das Zerstörungs- und >> Gefährdungspotential auf dem Weg nach unten wäre nicht unerheblich >> gewesen. >> >> Erlaubt mir bitte den Hinweis, daß die Verankerung in der >> Kaminkopfplatte an sich schon unzulässig ist, da diese den Zweck >> einer >> nicht brennbaren und wasserundurchlässigen Abdeckung des >> Rauchfangmauerwerkes darstellt. Bohrungen darin sind auch durch die >> sich >> dabei bildenden Mikrorisse unbedingt zu vermeiden! >> >> Wäre die Schweissnaht zwischen Rohr und Fuß haltbarer gewesen, hätte >> auch die Kaminkopfplatte brechen können. >> >> Beim Abbau der Mastreste ist sicher zu stellen, daß keine Löcher und >> Risse zurückbleiben, um das Eindringen von Wasser und somit Schäden >> durch Frost-Tauwechsel zu vermeiden. >> >> Außerdem sollte genauestens die Dachhaut im Sturzbereich des Mastes >> untersucht werden, um Beschädigungen der Dachdeckung zu erkennen und >> deren Reparatur zu veranlassen. Ein nicht erkanntes Loch oder Riss >> kann >> extrem kostspielige Wasserschäden am Dachaufbau nach sich ziehen und >> im >> Fall eines Allmählichkeitsschadens können sich Hausversicherungen >> weigern, diese zu übernehmen... (fragt mich nicht, woher ich das >> weiss...). >> >> Es erscheint besser, den Eigentümer (mit dem Hinweis auf >> Kostenübernahme >> für eine allfällige Instandsetzung) über das Ereignis zu informieren >> als >> sich später zu wundern. >> >> LG >> >> Sven >> >> Am 02.02.2021 um 17:48 schrieb Markus Gschwendt: >>> Hallo! >>> >>> Nunja... >>> ... der Knoten Kryptaroof ist somit nun mal 'Geschichte'. >>> >>> >>> Fotos sagen mehr als Worte: >>> https://gallery.funkfeuer.at/v/Wien/knoten/kryptaroof/20210202-schaden/ >>> >>> Die meisten Antennen wurden heute bereits abmontiert. >>> >>> Clemens versucht noch vorübergehend einen Link zum NIX und ML >>> herzustellen. >>> >>> Dieser Mast wurde von der ÖBV damals zur Verfügung gestellt - aus >>> Haftungstechnischen Gründen - soweit ich informiert bin. >>> >>> Vielleicht gibs ja nach den Renovierungsarbeiten wieder eine >>> Möglichkeit. >>> >>> lg M+M >>> >>> >
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