On 10/12/14 16:47, Monic Meisel wrote:
Bitte achtet absolut darauf in den Kartenanwendungen weder Mac Adressen noch persönlichen Daten der Nutzer (Nodes und Clients) im Web zu veröffentlichen!

Da geht die Diskussion aber doch schon los, bei Privatleuten zumindest ist die Adresse durchaus ein persönliches Datum, und wenn ich 51.902149864757, 8.3775418996811 bei http://www.geocoderpro.com/en/resources/online-reverse-geocoding/ reinwerfe (es gibt auch andere Services), kommt Bogenstraße 2, 33330 Gütersloh, Germany raus (unser Tagungsort, eine Kneipe). Heißt: Koordinaten sind nur eine andere Schreibweise für die Adresse, und die ist meines Erachtens immer ein persönliches Datum. Ohne die Koordinaten allerdings ist Netzplanung schwer (gut, man könnte messen und/oder nur intern eine Karte pflegen).

Worauf ich hinauswill: solange der Knotenbetreiber eine einigermaßen informierte Entscheidung treffen kann, ob/welche Daten er veröffentlichen will, ist dies aus meiner Sicht OK, auch wenn es ein persönliches Datum ist.


On 09/12/14 20:47, Marc-Andre Alpers wrote:

Denn immerhin werden Knoten auch von nicht so Technik begeisterten Bürgern wie wir hier betrieben, die sich für jeden Zweck ne neue Mailadresse anlegen. Sondern bewusst oder eher unbewusst ihre vorname.name@<provider>.de Adresse dort eintragen wo sie genauso ihre Amazon Bestellungen und ihre private Kommunikation drüber laufen lassen. Also belasst es bitte bei technischen Daten die für so eine Map wirklich relevant sind. Das wären für mich Position, Knotenname und die zuständige Community.

Das ist imho ein valider Punkt, der dann auch die direkte Nutzung der nodes.json (ffmap) u. ä. verbietet (und bedingt, jene zu schützen, sofern sie im Webspace liegt). Für eine globale Karte sind Orte (Namen nicht einmal zwingend) und der Link auf die zuständige Community notwendig. Alles andere ist sicher schick, aber geht weit über das Ziel »deutschlandweite Karte« hinaus. Was die lokale Community dann anbietet, ist deren Bier; ob »nur« 'ne Karte oder weitergehende Funktionen wie Statistiken und Monitoring, das wird vor Ort entschieden.

That said: z. B. node_type erscheint mir für die Funktion der Karte mehr als flüssig; in der großen Karte sollen doch die Knoten stehen, der Typ (Koten) ist mithin implizit? Und wenn die lokale Filterung nur aktive Knoten durchläßt, ist ein Status ebenfalls entbehrlich. Die Anzahl der Clients z. B. wird im Zweifel auch eher die lokale Karte aktueller haben als die deutschlandweite. Dies ist das ein sich sekündlich ändernder Wert, der schon lokal bestenfalls (5-)minütlich aktualisiert wird -- welchen Sinn hat es, diesen auf einer Deutschlandkarte zu haben? Updated_at im Kopf hingegen macht Sinn, so kann man verstorbene Communities (oder Prozesse) rausfiltern; je Knoten hingegen ist das, s. o., m. M. n. überflüssig.


On 09/12/14 19:21, [email protected] wrote:

Es wäre eigentlich gut, wenn es für so eine nodes json api nur ein einziges
Format gibt, welches die gemeinsam genutzten Daten enthält.

Genau darum soll es hier gehen. Das ist es, worüber wir hier sprechen.

Mein gist ist/war eine Anregung für solch ein gemeinsames Format - nicht für ein de-map-only Format.

Hmm. Sorry; dann habe ich das initiale

nach Diskussion hier https://github.com/freifunk/api.freifunk.net/issues/33nun der Vorschlag ein Datenformat zu definieren, in dem jede community ihre Nodeliste raus lassen kann.

irgendwie mißverstanden. Warum sollte etwas verallgemeinert werden, was offensichtlich hervorragend funktioniert? Die jeweiligen Tools schreiben ihren jeweiligen Dateien mit den für sie relevanten Daten -- wieso muß man das gleichschalten?

Wieso sollte z. B. eine Umgebung, die kein Benutzerkonzept hat, Daten über Benutzer in eine Datei schreiben müssen?

Ein Format für den Export für eine landesweite Karte hingegen, das macht ja durchaus Sinn. Und die könnte dann, vorzugsweise, neben http://freifunk.net/wie-mache-ich-mit/community-finden/ stehen und somit zentral abrufbar sein (Arbeitstitel »Freifunk-Knoten in Deutschland«). Dieser Export muß aber eben nicht jedes Fitzelchen an verfügbarer Information weitergeben -- auf globaler Ebene interessieren weder Clientzahlen pro Knoten noch Firmwareversion noch benutzte Hardware.Oder?


On 09/12/14 13:00, Tino Dietel wrote:

- Status Daten nich formal definieren, sondern freie Daten dann in Tabelle rendern.

Ich will schon explizit wissen, ob der online oder offline ist. Genau das Macht für eine Karte Sinn, denn ich will als Nutzer ja uU wissen, wo der nächste verwendbare Zugangspunkt ist.

Ob der online ist oder nicht, kann durch entsprechende Filterung weitergereicht werden. Und nach aktuellen Diskussionen auf der Berliner ML bin ich der Meinung, daß für Details besser lokale Datenquellen verwendet werden sollten und die zentrale Karte nur einen Überblick geben. (Hint: auch wenn es ja schon vorgesehen ist, die Höhe anzugeben, die Karte ist eher zweidimensional und mithin kann es durchaus sein, daß ich 5m von der Position eines Knoten entfernt mich eben doch nicht mit ihm verbinden kann, weil das ein Knoten für Richtfunkstrecken irgendwo in 30m Höhe ist.)


On 09/12/14 10:05, Tino Dietel wrote:
https://github.com/interop-dev/json-for-networks/blob/master/examples/device-configuration.json scheint mir aber etwas zu viel zu sein. So etwas sollte dann über eine Detail-Url für die Geräte abrufbar sein, nicht aber in einer Liste mit potentiell 1000 Geräten kommen.

1100 Knoten sind ja Hamburg und Paderborn zusammen, um und bei. Rheinland + Ruhrgebiet sind weitere rd. 1100; ich denke Du solltest eher von 5k ausgehen und für 15k planen.(Und das sage ich, weil ich mit vielen Elementen auf einem Overlay meinen Browser (fast) gekillt habe. Alle Meßdaten in http://blog.guetersloh.freifunk.net/?page_id=539 eintragen, das waren so rd. 2000 Objekte damals, erwies sich als durchaus problematisch.)


On 08/12/14 23:25, Tino Dietel wrote:

Beim Format frage ich mich allerdings grade, was gegen ffmap_backends nodes.json spricht, bis auf lastcontact und user ist da doch alles drin?

das was ffmap liefert ist tatsächlich sehr ziemlich nahe drann. Müsste halt bei den anderen systemen analog dazu implementiert werden - - und dann können die Wunschfelder ja noch dazu :-)

Wie gesagt (s. o.), on second thought ... halte ich die Nutzung umfangreicher Datensammlungen nicht mehr für opportun. _Eine_ Deutschlandkarte mit den Positionen aller Knoten, ja, das finde ich nach wie vor erstrebenswert. Das ist dann die ersten Anlaufstelle um z. B. vor dem Urlaub an der Nordsee in Cuxhaven oder vorm Besuch bei dem Schwiegereltern in Franken mal zu gucken, ob's da denn ggf. »was von Freifunk« gibt. Für Detailinformationen würde ich dann aber auf die Infoseite der Community bzw. des fraglichen Knotens gehen wollen (bei Communities ohne eigene Karte kann das ja auf ihre Webseite verlinken). Denn Netmons Statistiken sind interessant, aber auch ffmaps Knotengraph. Der Rechner für den Browser, der mit einem Knotengraph von mehreren tausend Knoten noch umgehen kann, muß aber erst noch gebaut werden ;) Und auch den Bedarf für einen deutschlandweiten Netmon sehe ich nicht -- das können die Communities vor Ort besser betreiben und auch entscheiden.


Falls nicht, fände ich die Option, vom De-Map-Knoten per Click auf die jeweilige Community-Map bzw. direkt den Knoten dort zu kommen. Oder ist kann/soll dafür routerpageprefix genutzt werden?

ja, das soll einen Link zu einer Detailseite über/zum Router bringen. etwa wie im netmon. Was auch immer da jetzt drauf steht. Das könnte ja letztlich auch ein Link zu einer anderen Karte, mit Focus auf diesen Knoten sein. routerprefix + routerid könnten den Link ergeben etwa so: https://netmon.freifunk-emskirchen.de/router.php?router_id=6

Oder bei ffmap-Quellen $MAPURL/geomap.html?lat=$lat&lon=$lon. Das kann beim Erstellen der Datei ja entsprechend ausgefüllt werden.


FTR: http://guetersloh.freifunk.net/map/nodes.json ;)

ich habe nicht unbedingt vor alle Communities per hand nach zu pflegen. imho sollte sich das auch der API (also freifunk-api ergeben) bei eurem file (http://quoth.uu.org/ffgt-api.json) kommt schlicht nix zurück. damit komme ich garnicht dazu irgendetwas zu verarbeiten und gegebenenfalls eure map zu finden.

Ah, guter Punkt. Die Datei ging offensichtlich hops, als wir mit laufenden Abstürzen vor rd. einem Monat zu tun hatten (quoth==gw01; ein Verhalten, welches unser gw04 seit zwei Tagen auch wieder zeigt, hrmpft). Beim Umzug der Statistiksachen auf dedizierte VMs ist das auf der Strecke geblieben, hab's grade mal gefixt und gleich auf 0.4.4 gebracht. Danke für den Hinweis ;)


On 08/12/14 23:13, Andreas Bräu wrote:
Beim Format frage ich mich allerdings grade, was gegen ffmap_backends nodes.json spricht, bis auf lastcontact und user ist da doch alles drin?

Das Format von nodes.json ist unzureichend spezifiziert und zu sehr an die Gluon-Welt angelehnt. Ich habe versucht, aus unseren OLSR-Daten eine

Ja, beim Versuch, daraus was rauszuparsen, bin ich auch irgendwann unentspannt geworden (und frage halt Alfred nun noch mal selbst ab). Danke für die Erläuterung; aus meiner Sicht ist diese Informationsfülle eh' nicht mehr notwendig.


On 09/12/14 10:03, Jan Lühr wrote:

s/wir/Du/. Du bist nicht das Technical Commitee Der Freifunk Community

Du aber auch nicht, können wir uns darauf einigen?


On 10/12/14 00:59, Jan Lühr wrote:

Dein Post ist ein gutes Beispiel dafür, dass Diese Mailingliste nicht funktioniert. Ohne irgendwelche Argumente haust Du hier auf alle Möglichen Dingen herum.

Dann diene ich halt als abschreckendes Beispiel; und ich entschuldige mich dafür, Dir Dein auf Schienen laufendens Förmchen wegnehmen zu wollen ...nicht.

Jetzt mal im Ernst: Du kommst mit einem Frontend zur Knotenregistrierung in eine Diskussion um eine einheitliche(re) Datenschnittstelle für eine deutschlandweite Knotenkarte. Auf Andreas' validen Hinweis, daß Du evtl. auf dem falschen Gleis bist (»es geht darum, bestehende Lösungen in den Communities zu unterstützen.«) kommt der blöde Spruch mit dem »Technical Commmitee«, und auf mein Gelästere über Ruby, Rails, Federation und andere Buzzwords (wozu ich gerne was ausführe, aber das führte in diesem Thread sowohl zu weit als auch nicht in die richtige Richtung) bist Du dann eingeschnappt. Frage ich mich also eher, wer hier nicht funktioniert.

Anyway.

Nach dem Hinweis auf Datensparsamkeit und Datenschutz halte ich nodes.json für nicht mehr adäquat als Datenbasis für die globale Karte und wir vor Ort zumindest werden uns angucken müssen, ob wir diese Datei noch weiter öffentlich zugänglich machen können (s. Marc-Andres' Hinweis zu eMail-Adressen).

Von einem einheitlichen Format für die lokal eingesetzte Software halte ich nichts, Gluon kennt kein Nutzerkonzept, Netmon/Register-basierte Netze haben das ggf. on-top, Link-Qualitäten drücken batman_adv und OLSR AFAIK unterschiedlich aus, ...

Bleibt die initiale Frage nach a) einem einheitlichen Format für Daten in einer globalen/überregionalen Karte und b) der nach einem FF-API-Feld für die URL zu dieser. b) dürfte sich schnell klären lassen, und bei a) bin ich geneigt, Jan insofern zuzustimmen, daß »machen« wahrscheinlich schneller funktioniert als dies auszudiskutieren.

Ich habe github noch nicht durchgespielt (immerhin, »drin« bin ich schon mal, ich sage also mal Level 0), daher mein Vorschlag zur Güte (für den Einsatzzweck »Deutschland-Karte«) plump anbei:

{
"version":"1.0.0",
"updated_at":"2014-12-11T01:00:01Z",
"community":{
"href":"URL-to_API-FILE.json",
"name":"Freifunk-Meinestadt"
    },
"nodes":[
        {
"id":"r_4712",
"href":"https:www.freifunk-meinestadt.de/routers.php?id=r_4712",
"position":{
"lat":51.902149864757,
                "lon":8.377541899681151,
"alt":5
            }
        }
    ]
}

s/long/lon/g, 3/4/3 sieht komisch aus. Ansonsten sind halt nur die *relevanten* Infos für die überregionale Karte drin, die Exporter sollten(!) nur aktuell aktive Knoten exportieren (was nützen mir in der überregionalen Karte 275, ggf. seit Monaten tote, Knoten?). Alles Interessante über die Community steht imho im API-File (könnte/sollte stehen), auch den Namen könnte man da raus ziehen, aber andererseits ist das nun kein geheimes Datum und erspart einen Download und ein Parsing des API-Files.

Daraus kann dann ja noch immer ein erweitertes Format gemacht werden, um ggf. z. B. Netmon-NG direkt ein kompatibles Format (mit einfach mehr Feldern) schreiben zu lassen, oder kollidiert das mit irgenwelchen JSONismen?

Comments?
-kai

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