Moin,

on 11/12/14 11:44, Tino Dietel wrote:
Vorweg: alle Knoten im json sehe ich als optional an.
Wenn keine Koordinaten dabei sind, dann erscheint der Knoten nicht auf
der Karte.
Ist kein Link zum User/Admin-c dabei, dann wird der halt nicht
angegeben oder nicht verlinkt. So funktioniert die karte ja jetzt
schon, da bereits jetzt z.b. aus der berliner karte weniger Daten
kommen. - Kein problem
Fehlt der User/Admin-c ganz - egal. Vielleicht gibt es mal
Anwendungen, die dann ein Problem mit dem Knoten haben, aber dann ist
es halt so.

btw : warum sollte da nicht immer stehten: id:1 , name: freifunk-meinstadt

Die ID würde ich bei der Umsetzung nodes.json > dekarte.json fortlaufend generieren, oder, vielleicht besser, aus einem Hash über die MAC. ID bei uns wäre die MAC des Knotens ...


Und wenn die lokale Filterung nur aktive Knoten durchläßt, ist ein
Status ebenfalls entbehrlich.
schön wäre es. aus einigen Systemen kommen auch inaktive nodes raus.
Netmon kennzeichnet diese, daher ist das zumindest bekannt. bei
anderen Systemen weiß ich es nicht. Eine lokale Filterung (was iost
für dich in dem Fall lokal) ist nur möglich, wenn die Information
vorliegt.

Ich gehe noch immer davon aus, daß es hier um die Definition eines einheitlichen Formates für »Knoten auf einer überregionalen Karte« geht; insofern gehe ich ferner von einem zusätzlichen Arbeitsschritt »nimm lokale Datenbasis und transformiere sie in die dekarte.json« aus. Jenen nannte/nenne ich »lokale Filterung«.


node_type erscheint mir für die Funktion der Karte mehr als
flüssig; in der großen Karte sollen doch die Knoten stehen
Sind eure Knoten in Rumänien, Italien, Schweden und Russland
tatsächlich Zugangspunkte? Die liefert euer Datensatz nämlich aktuell
mit koordianten aus.

Huh, welche Daten ziehst Du?! (51.764898; 7.984024)-(52.019246, 8.530884), das ist lt. schnellem awk über unsere nodes.json die minimale und maximale Ausdehnung unserer Knoten; lt. Google ist das alles noch grob in OWL, zumindest noch in NRW.

Ich finde es schon interessant zu wissen, ob da "nur" ein Server steht
oder ein echter Zugangspunkt.

Ich hatte unsere Server auch mal verortet (stehen in DCs in Gütersloh und Nürnberg), ebenso meine Testknoten in Berlin, wo ich dann unter der Woche abends bastele -- das hilft nicht wirklich, sondern verwirrt nur ;)

Die mir vorschwebende »lokale Filterung« (s. o.) (hier:) der nodes.json würde nur Accesspoints (mit (öffentlichen) Koordinaten) durchlassen -- Informationen über Clients haben meines Erachtens nix außerhalb der lokalen Community verloren.


Warum sollte etwas verallgemeinert werden, was offensichtlich
hervorragend funktioniert?
Weil es afaik bestrebungen gibt z.b. auch smartphone-apps zu erstellen
etc. Wie nett wäre es, wenn man sich auf ein gemeinsames Format
einigt, welches dann für alle möglichen Implementierungen hernehmen
könnte.

Da kriege ich dann aber doch Bauchschmerzen; nicht zuletzt, weil ich ein Problem damit hätte, wenn ein Programmierer mit unseren Daten sich via Store versucht, eine goldene Nase zu verdienen. (Ja, sicher, die App einmal zu bauen ist Aufwand; ohne die aktualisierten Daten allerdings ist sie nutz- und wertlos. Bei Kenntnis der ersten nicht kostenlosen App, die unsere Daten verwertet, würde ich versuchen, die App per Datensatz unbrauchbar zu machen.)


ich denke Du solltest eher von 5k ausgehen und für 15k planen.(Und
das sage ich, weil ich mit vielen Elementen auf einem Overlay
meinen Browser (fast) gekillt habe.
Ich sprach von 1000 pro community.
Aktuell sind beinahe 6000 Punkte in der KArte und selbst mein
Smartphone oder altes Netbook packt das prima.

Das Markercluster plugin, welches ich verwende behauptet:
"The Clusterer can handle 10000 or even 50000 markers (in chrome). IE9
has some issues with 50000."

Ja (auch wenn GT bislang leider noch immer fehlt :-(), bislang scheint das angenehm gut zu skalieren. Mein Nexus 10 ist mit unseren rd. 300 Objekten (Knoten, Clients) in der ffmap-Graph-Darstellung schon schnarchlahm. Wie gesagt, mit ein paar Tausend Kismet-Meßpunkten als Overlay über leaflet war mein Firefox praktisch tot und Chrome nur noch mit Valium benutzbar ;) (Markercluster nützt mir da nix, ich möchte ja das Empfangsgebiet der WLAN-APs auf die Karte auftragen. Aber auch das wird off-topic.)

Abschließend noch:
Ja, es funktioniert aktuell und tut was es soll. Es fehlen aber daten
und ich wurde gefragt, was man tun muss, damit man mit
freifunk-meinekleinestadt da mit rein kommt.
benutze ffmap, netmon etc wäre eine valide Antwort, zwingt diese
Gruppen aber eventuell etwas fertiges zu nehmen, obwohl sie das nicht
möchten.
Und nochmals der Hinweis auf potentiell andere Verwendungszwecke solch
einer Nodeliste. ..!

Nunja, freifunk-meinekleinestadt muß die Daten ja erst einmal generieren, um sie überhaupt exportieren zu können. ffmap-backend ist da imho schon recht leichtgewichtig, Gluon-Setup vorausgesetzt; das kann auf einem GW mitlaufen und fertig ist die nodes.json. Netmon ist ja derzeit nicht installierbar, oder hat sich das geändert (als ich vor ein paar Wochen suchte, fehlten die Wiki-Seiten zur Installation)?

Was andere Verwendungszwecke angeht: wie skizziert habe ich da schon latent Bauchschmerzen; und sei es unpopulär, hier halte ich es wie die Springer-Presse: nur weil die Daten abrufbar sind, sind sie nicht Freiwild. (Anders als bei Google News gibt's aber derzeit kein Format, welches eine lokale AUP dieser Daten zu definieren in der Lage wäre, oder irre ich mich?)

nodes.json wird bei uns in absehbarer Zeit in der Rohform ggf. nicht mehr abrufbar sein, da wir die enthaltenen Daten neu bewerten müssen (Mailadressen von Betreibern haben außerhalb der lokalen Community keine Existenzberechtigung, IMHO). Ich gebe zu, bislang haben wir da eher nach dem Motto »andere haben das laufen, wird schon ok sein« gehandelt, insofern bin ich für Monics Einwurf dankbar.

MfG,
-kai

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